hphv: Schulen stärken – Bildung fördern
Der Hessische Philologenverband forderte auf seiner Vertreterversammlung klare Reformen für starke Schulen, gut ausgebildete Lehrkräfte und eine zukunftsfähige Bildungslandschaft.
Der Hessische Philologenverband forderte auf seiner Vertreterversammlung klare Reformen für starke Schulen, gut ausgebildete Lehrkräfte und eine zukunftsfähige Bildungslandschaft.
Der Hessische Philologenverband unterstützt mehr finanzielle Bildung in der Schule – aber ohne neues Fach: Bestehende Fächer stärken, Lehrkräfte fortbilden und Jugendliche zu mündigen Verbrauchern machen.

Gemeinsam mit dem Deutschen Philologenverband warnt der Hessische Philologenverband in einem offenen Brief eindringlich vor einer möglichen Verkürzung des Referendariats in Hessen und fordert stattdessen eine längere, qualitativ hochwertige Lehrkräfteausbildung im Interesse von angehenden Lehrkräften und Schülern.
Der Hessische Philologenverband warnt vor einer Absenkung der Ausbildungsqualität und fordert die Landesregierung auf, geplante Kürzungen bei der Lehrkräfteausbildung in Hessen zurückzunehmen.
Alarmzeichen dürfen nicht ignoriert werden Der neue OECD-Bericht Bildung auf einen
Der Hessische Philologenverband betont zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur die Verantwortung der Schulen, jüdisches Leben sichtbar zu machen, Antisemitismus entschieden entgegenzutreten und Demokratiebildung zu stärken.
Der Hessische Philologenverband fordert, schon jetzt wirksame Hitzeschutzmaßnahmen für Schulen vorzubereiten und das Kultusministerium in den „Hessischen Hitzeaktionsplan“ einzubeziehen, um Lehrkräfte und Schüler langfristig besser zu schützen.
Der Hessische Philologenverband warnt zum Schuljahresstart vor wachsendem Lehrkräftemangel, sinkender Attraktivität des Berufs und fehlenden Ressourcen – und fordert kleinere Klassen, echte Entlastung der Lehrkräfte sowie klare Konzepte für Digitalisierung und Medienkompetenz.
Der Hessische Philologenverband warnt vor den disruptiven Auswirkungen von KI-Tools wie ChatGPT auf Prüfungs- und Lernkulturen und fordert umfassende Fortbildungsmaßnahmen sowie die Einführung des Fachs ‚Digitale Welt‘ an Schulen.
Der Hessische Philologenverband fordert deutlich mehr Investitionen in die Sanierung von Sportstätten – insbesondere Schwimmbädern – und kritisiert die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Mittel als unzureichend für die Bedürfnisse von Schulen und Kommunen.
Die hessische Landesregierung kürzt den Schulen zwei Drittel ihrer Rücklagen, was laut dem Deutschen Lehrerverband Hessen die Planungssicherheit massiv gefährdet und als Bestrafung verantwortungsvollen Wirtschaftens kritisiert wird.
Der Hessische Philologenverband fordert angesichts der hohen Belastung durch Abiturkorrekturen eine Entlastung der Lehrkräfte, etwa durch weniger Konferenzen und Bürokratie, und mahnt frühzeitige Verbesserungen für das Abitur 2026 an.
Der Hessische Philologenverband kritisiert die angekündigte Auflösung von Schulrücklagen und fordert die Landesregierung auf, trotz angespannter Haushaltslage auf finanzielle Einschnitte bei Besoldung und Schulbudgets zu verzichten, da erwartete Bundesmittel den Spielraum bald erweitern könnten.
Der Hessische Philologenverband fordert eine stärkere Integration wirtschaftlicher Themen in den Unterricht sowie mehr Ressourcen für die Berufsorientierung, um Schüler besser auf die Arbeitswelt vorzubereiten.
Der Hessische Philologenverband lehnt ein TikTok-Verbot an Schulen ab und fordert stattdessen eine bessere Vermittlung von Medienkompetenz, eine bundesweit einheitliche Regelung zur Nutzung digitaler Geräte sowie eine klare Vorgabe zum Handyverbot für jüngere Jahrgänge.
Der Hessische Philologenverband (hphv) lehnt die am Dienstag angekündigte Verschiebung der Besoldungserhöhung vom 1.August 2025 auf den 1.Dezember 2025 ab und fordert die Landesregierung auf, diesen Schritt umgehend zurückzunehmen.
Der Hessische Philologenverband sieht im neuen Gesetz zur Gewinnung von „Ein-Fach-Lehrkräften“ Chancen zur Verbesserung der Unterrichtsabdeckung, betont jedoch, dass langfristig Lehrkräfte weiterhin eine Ausbildung in zwei Fächern absolvieren sollten, um flexibler eingesetzt werden zu können.
Der Hessische Philologenverband begrüßt zwar die verstärkte Wertevermittlung an Schulen, kritisiert jedoch bürokratische Vorgaben und mangelnde Einbindung der Lehrkräfte in geplante Reformen des Kultusministeriums, die zusätzliche Arbeitsbelastung und offene Fragen zur Umsetzung verursachen.
Der Hessische Philologenverband fordert gemeinsam mit der SU Hessen eine Reform der Oberstufen- und Abiturverordnung, um den Schülerinnen und Schülern in Hessen mehr Wahlmöglichkeiten bei den Leistungskursen zu geben, und dabei gleichzeitig eine Aufwertung des Faches Deutsch.
Der Hessische Philologenverband (hphv) fordert angesichts der weiterhin bestehenden Herausforderungen
Der Hessische Philologenverband (hphv) sieht angesichts steigender Kosten für schulische Exkursionen und Fahrten die Notwendigkeit, bereits geltende Regelungen für Exkursionen und Wanderfahrten zu verlängern bzw. auszuweiten.
Der Hessische Philologenverband sieht Frieden und Demokratie weltweit und im eigenen Land bedroht und betont die Rolle der Schulen als Orte der Demokratieförderung, die durch kleinere Klassen, weniger Bürokratie und vielfältige Bildungsangebote weiter gestärkt werden sollte.
Der Hessische Philologenverband (hphv) sieht nach Abschluss der schriftlichen Abiturprüfungen weiterhin Optimierungsbedarf im Hinblick auf das Abitur 2025.
Der Hessische Philologenverband (hphv) begrüßt die Fortsetzung des Digitalpakts für Schulen über das Jahresende hinaus hinsichtlich der geplanten Infrastrukturinvestitionen und dem Ansatz, Fortbildungsangebote für Lehrkräfte auszubauen.
Der Hessische Philologenverband (hphv) sieht angesichts der aktuellen Diskussion in Schleswig-Holstein um den geplanten Entfall des Fehlerquotienten im Deutschunterricht auch Handlungsbedarf für Hessen.
Die von der CDU-/SPD-Landesregierung verkündete Stärkung der Bildungssprache Deutsch in der Stundentafel der Grundschulen unterstützt der Hessische Philologenverband (hphv) deutlich. Diesen Sommer sollen ausgewählte Schulen hessenweit damit starten, eine zusätzliche Stunde Deutsch in der ersten und zweiten Klasse zu unterrichten. „Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Grundvoraussetzung für die Integration in unsere Gesellschaft, für schulischen Erfolg und den weiteren Lebensweg – das gilt gerade für Hessen“, begrüßt der hphv-Landesvorsitzende Volker Weigand die konkreten Planungen.
Der Hessische Philologenverband (hphv) blickt gespannt auf die ersten Initiativen der neuen Landesregierung nach der Konstituierung des Landtages und der Ernennung des Kabinetts. Angesichts der großen Herausforderungen im Kultusbereich wünscht der hphv dem neuen Minister Armin Schwarz viel Erfolg bei der neuen Aufgabe und ein gutes Gespür für die dringenden Themen an den hessischen Schulen. „Armin Schwarz war bereits 10 Jahre bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, immer zu Gast bei unseren jährlichen Vertreterversammlungen und ist uns aus dieser Zeit noch gut bekannt“, so der hphv-Landesvorsitzende Volker Weigand.
Wenig überrascht zeigt sich der Hessische Philologenverband (hphv) über die Ergebnisse der neuesten Pisa-Studie. „Wenn man sich anschaut, wie mit dem Thema Bildung quer durch die Republik seit der ersten Studie Anfang des Jahrtausends umgegangen wurde, wundert einen vielmehr, dass die Öffentlichkeit in dieser Woche über einen weiteren Tiefpunkt noch geschockt ist“, so der Landesvorsitzende Volker Weigand.
Der Hessische Philologenverband (hphv) sieht angesichts des Eckpunktepapiers zu den laufenden Koalitionsverhandlungen in Hessen Licht und Schatten. Das Bekenntnis zu einem gegliederten Schulsystem, zur Notengebung und der Möglichkeit der notwendigen Wiederholung einer Jahrgangsstufe ist positiv zu werten. Auch die Ankündigung, weiterhin zusätzliche Lehrerstellen zu schaffen, wird von den Philologen begrüßt, was angesichts stetig steigender Schülerzahlen auch unerlässlich ist.
Wechsel an der Spitze des Hessischen Philologenverbandes.
Ein Lehrermangel ist Realität, die Nachwuchsfrage darf sich nicht zu einem bedrohlichen Thema ausweiten. Der Lehrerberuf hat ganz offensichtlich an Attraktivität verloren. Der Arbeitsplatz Schule wird für junge Menschen zunehmend uninteressanter, sie haben andere gute berufliche Optionen.
Das hat verschiedene Gründe: Das Arbeitsvolumen ist hoch mit steigender Tendenz, Sorgen bereitet die Migration, besondere Herausforderungen stellen die Inklusion, die Diversität und der steigende Förderbedarf in den Schulen dar. Die Lerngruppen sind vor Ort oft sehr inhomogen mit unterschiedlichen Lernausgangslagen; hinzu kommen Verhaltensauffälligkeiten in der Schülerschaft aufgrund von mangelndem familiären Rückhalt. Zudem wurde die Autorität der Lehrkräfte schon seit Längerem geschwächt.
Die Jungphilologen des Hessischen Philologenverbands und der jungeVDL des Verbands der Lehrer Hessen fordern das Hessische Kultusministerium mit einer Petition nachdrücklich auf, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Planstelle erhalten, künftig verbindlich zum 1. August eines Jahres einzustellen und das bisher geltende Einstellungsverfahren in den hessischen Schuldienst (Einstellungserlass Ziffer 1.4) entsprechend zu ändern.
Der Hessische Philologenverband (hphv) zu den Empfehlungen der Ständigen Wissenschaftliche Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz zum Umgang mit dem akuten Lehrkräftemangel.
Der Kultusminister ist einer Dauerforderung nachgekommen: Die Lehrkräfte in den Grundschulen werden in die Besoldungsgruppe A13 eingeordnet. Den Lehrkräften sei dies gegönnt, gestaltet sich doch ihre wichtige Basisarbeit in den letzten Jahren deutlich schwieriger. Herausfordernde Unterrichtssituationen ergeben sich aufgrund der Heterogenität der Lerngruppen, von Migration, Integrationsproblemen, Inklusionsbedarf, weiterhin aufgrund emotional-sozialer Defizite und mangelhafter Deutschkenntnisse auf Seiten der Schülerinnen und Schüler. Höchst problematisch ist es, wenn Lehrkräfte sich nicht mehr auf die Mitarbeit der Eltern bei der Erziehung der Kinder verlassen können.
Mit großer Besorgnis hat der Hessische Philologenverband (hphv) das Abschneiden des Landes Hessen im Bildungstrend 2021 zur Kenntnis genommen. Auch wenn sich die Ergebnisse Hessens kaum von denen anderer Bundesländer unterscheiden, sind dennoch deutliche Leistungsrückgänge bei den Viertklässlern zu erkennen. Der Umstand, dass Hessen im Kompetenzbereich „Zuhören“ besser als im Mittel der Länder abschneidet, deutet darauf hin, dass das vom hphv stets unterstützte Maßnahmenpaket zur Förderung der Bildungssprache Deutsch des Hessischen Kultusministeriums erste Früchte trägt. Dies zeigten zuvor bereits die Ergebnisse des „INSM-Bildungsmonitors 2022“, die Hessen bescheinigten, dass im Ländervergleich der drittniedrigste Anteil ausländischer Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlasse.
In Hessen beginnt am Montag ein weiteres Schuljahr unter erschwerten Bedingungen. Das Kultusministerium beschwört einen Start mit „Qualität und Innovation“. Der politische Wunsch entspricht leider nicht der erfahrbaren Realität. Der Hessische Philologenverband (hphv) stellt fest: Wer auf Schulqualität setzt, sollte auch die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen.
Die Hessischen Philologen fordern die Glaubwürdigkeit des Abiturs zu erhalten – Realitätsverweigerung aufseiten der Politik wäre fatal! An Hessens Schulen gibt es zuhauf gute Abschlüsse; auch die Gymnasien verlassen – nahezu überall in Deutschland – immer mehr Abiturientinnen und Abiturienten mit immer besseren Noten. Ist das auf einen geheimnisvollen Leistungs- und Intelligenzzuwachs der Absolventen zurückzuführen? Mitnichten.
Der kürzlich veröffentlichte Bericht des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) offenbarte wenig Überraschendes: die Kompetenzen der Grundschülerinnen und Grundschüler beim Übergang auf die weiterführenden Schulen sind nachweislich gesunken. Gemessen am erwartbaren Lernzuwachs innerhalb eines Schuljahres entspricht der Kompetenzverlust im Lesen etwa einem Drittel eines Schuljahres, im Zuhören einem halben Schuljahr und in der Orthographie einem Viertel eines Schuljahres. Die Mathematikkompetenzen sind etwa um ein Viertel eines Schuljahres zurückgegangen.
Die Corona-Pandemie hat auch die diesjährigen Abiturprüfungen stark beeinflusst. Das ergab eine Umfrage des Hessischen Philologenverbandes (hphv) unter knapp 450 Lehrkräften an Gymnasien. Mehr als 70 Prozent der Befragten bestätigten, dass die Pandemie Auswirkungen gezeigt hat. 42 Prozent der Lehrkräfte stellten einen erhöhten Organisationsaufwand fest, 30 Prozent sahen direkte Auswirkungen in der Abwesenheit von Prüflingen. 61 Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer erkannten in der Arbeitszeitverlängerung für Prüflinge keine positiven Effekte, 38 Prozent aber schon.
Die Effizienz des Unterrichts leidet zunehmend. Daher fordert der Hessische Philologenverband: Lehrkräfte brauchen mehr Zeit für schulische Bildung, die auf einer intensiven Kommunikation mit den anvertrauten Schülerinnen und Schülern beruht und pädagogisch sowie fachlich fundiert sein muss.
Der Hessische Philologenverband fordert vom Kultusministerium zusätzliche finanzielle Mittel, damit die fälligen Vertretungen gewährleistet werden können.
Aus politischer Perspektive ist nachvollziehbar, dass nach Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes coronabedingte Beschränkungen sukzessive aufgehoben werden. Die Lockerungsphasen, angestoßen durch die Entscheidung der Bundesregierung, bescheren den Schulen jedoch noch zu oft brisante Situationen und riskieren leichtfertig den Schutz sowohl der Schülerschaft als auch der Lehrkräfte.
Angesichts der voranschreitenden Digitalisierung an den hessischen Schulen und der zunehmenden Anzahl an digitalen Endgeräten fordert der Hessische Philologenverband (hphv) eine Entlastung der Lehrkräfte von Tätigkeiten in diesem Bereich durch zusätzliches IT-Personal an den Schulen. Neben Lehrer- und Schüler-Leihgeräten müssen auch andere Medien wie elektronische Tafeln, Lehrer-PCs, Tablet-Koffer, Drucker usw. gewartet und entsprechend betreut werden. Mit Unverständnis wird die Abschaffung der Medienassistentenstellen in einigen Schulamtsbezirken zur Kenntnis genommen.
Sehr positiv hat der Hessische Philologenverband (hphv) den Erlass des Kultusministeriums aufgenommen, ab sofort die Kostenobergrenzen für Schulfahrten und Schulwanderungen deutlich zu erhöhen. Der Landesvorsitzende Reinhard Schwab zeigt sich erfreut: „Nach über 12 Jahren werden die Obergrenzen endlich den in der Corona-Pandemie stark gestiegenen Preisen sowie der derzeitigen Inflationsentwicklung angepasst. Damit wird eine Forderung unseres Verbandes endlich erfüllt.“
Der Wert von Unterricht und Bildung ist in der Pandemie so deutlich geworden wie noch nie. Allerdings lassen die Voraussetzungen für guten Unterricht sehr zu wünschen übrig. Vor dem Hintergrund des derzeitigen Lehrkräftemangels muss deshalb ein Ruck durch die hessische Schulpolitik gehen.
Sicheres und flüssiges handschriftliches Schreiben darf als eine Lernvoraussetzung im Bildungsprozess nicht unterschätzt werden, so die einhellige Meinung des Hessischen Philologenverbandes. Auf Hirnaktivität und Lernfähigkeit wirkt es sich eindeutig begünstigend aus.
Der Hessische Philologenverband fordert Präsenzunterricht, aber verantwortbar!
Der Präsenzunterricht ist unverzichtbar, damit Kinder und Jugendliche nicht noch mehr inhaltliche und psychosoziale Defizite anhäufen, das Erbe der bisherigen Pandemiezeit wiegt bereits schwer genug. Der Präsenzunterricht muss aber auch verantwortbar bleiben, der Gesundheitsschutz darf nicht vernachlässigt werden.
Seit Jahren wird in der schulischen Bildung das Hohe Lied der Kompetenzvermittlung gesungen – leider zulasten der grundlegenden Wissensvermittlung, die im Gegenzug immer weiter vernachlässigt wurde. Gegen diese Tendenzen hat sich der Hessische Philologenverband auf seiner diesjährigen Vertreterversammlung in Fulda massiv ausgesprochen. In einer Resolution verweist der Verband der Gymnasiallehrkräfte auf die hohe Bedeutung eines Wissenskanons, der sich zwar im Diskurs entwickeln solle, dessen Inhalte aber nicht beliebig sein könnten und deren Qualität den Bildungsansprüchen genügen müssten.
Der Hessische Philologenverband fordert klare Vorgaben der Politik.
Unverständliche Äußerungen des Hessischen Kultusministeriums zum Einsatz der Schüler-Testhefte in den Herbstferien.
Kurz vor Schulbeginn steigen die Corona-Zahlen wieder, vor allem bei den Jüngeren. Damit rückt der Gesundheitsschutz in den Schulen immer stärker in den Fokus. Für den Hessischen Philologenverband ist klar, dass Unterricht nicht ohne eine weiter steigende Impfbereitschaft, mehr Tests, möglichst in schulnahen Zentren, mehr Umsicht, Schutz durch Maskentragen in Innenräumen und ausreichend Belüftungsmöglichkeiten durchführbar ist.
“Wir begrüßen es, dass das Land Hessen insgesamt 160 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung stellt, um Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Förderprogrammes ‚Löwenstark – der BildungsKICK‘ zu schaffen. Positiv ist außerdem, dass die Mittel auch für ‘Doppelsteckungen’, d.h. zwei Lehrkräfte sind einer Klasse zugeordnet, verwendet werden können, um diese zeitweise zu teilen,” konstatiert der Vorsitzende Reinhard Schwab.
Der Hessische Philologenverband begrüßt das Maßnahmenpaket des Kultusministeriums zur Förderung der Bildungssprache Deutsch.
Der Hessische Philologenverband begrüßt die Entscheidung des Kultusministeriums, an den Abiturprüfungen wie geplant festzuhalten. Auch ist das nun verpflichtende Testen im Vorfeld einer Teilnahme am Präsenzunterricht von allen Schülerinnen und Schülern in jedem Fall sinnvoll und unabdingbar.
Ein offener Brief des Landesvorsitzenden Reinhard Schwab an den Ministerpräsidenten
Sehr geehrter Herr Staatsminister,
die sich aktuell wieder zuspitzende Gefährdungslage aufgrund der Corona-Pandemie lässt aufhorchen. Die Inzidenzen steigen rapide, wir rauschen gerade in eine weitere Welle, die Prognosen für die nächsten Wochen sind überaus beunruhigend…
Der Hessische Philologenverband reagiert mit völligem Unverständnis auf das unkoordinierte Vorgehen der Landesregierung
Noch Ende letzter Woche wurde seitens des Kultusministeriums in den Medien verkündet, dass es vor Ostern keine Änderungen im Schulbereich mehr geben werde. Die Halbwertszeit dieser Aussage betrug gerade einmal vier Tage.
Seit gestern gilt nun die Devise: Alle zurück in die Schulen! Für die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 soll ab dem 22. März nun auch landesweit Wechselunterricht stattfinden. Bei der konkreten Ausgestaltung erhalten die Schulen in der Zeit vor Ostern „allerdings größtmögliche Gestaltungsfreiheit“, so Minister Lorz in seinem gestrigen Anschreiben an Schulleitungen und Eltern, wobei an mindestens einem Tag pro Woche Präsenzzeit zu gewährleisten sei.
Mit den Schulöffnungen müssen unbedingt Impfangebote für alle Lehrkräfte verbunden sein, denn auch die Schulen sind nachweislich Infektionsorte.
Lehrkräfte sind keine „Maschinen“, sie funktionieren nicht auf Knopfdruck. Dass die Pandemie sich schädlich auf den Unterricht und das Lernen der Schüler auswirkt, steht außer Frage.
Fachliche Defizite von Schülerinnen und Schülern und Lernrückstände aufgrund der Corona-Pandemie müssen im laufenden Schuljahr (und daher zeitnah!) aufgearbeitet werden, und nicht in den Ferien!
Der Vorschlag vonseiten der GEW nach einer eventuellen Aussetzung aller Abschlussprüfungen ist nicht nachvollziehbar. Absolventen bekämen dann ihr Abschlusszeugnis quasi im Vorbeigehen.
Die politisch und in Teilen gesellschaftlich gewollte Rückkehr zum Regelbetrieb stellt die Schulen vor erhebliche Herausforderungen, die Unterstützung durch die verantwortlichen Ministerien und die Schulträger ist unabdingbar.
Hessischer Philologenverband kritisiert das aktuelle Agieren des Kultusministeriums

„Live-Video schlägt Video schlägt Bild schlägt Link schlägt Text.“ Nach welchen Algorithmen Social Media wie beispielsweise Facebook heute funktionieren, erläuterte Dominique Roth, Hauptreferent beim diesjährigen Vernetzungsseminar vom 23. – 25. Januar im dbb forum siebengebirge in Königswinter gleich zu Beginn seiner Aufführungen. Anhand anschaulicher Beispiele konnte der im Medienteam der dbb-Bundesgeschäftsstelle Tätige zeigen, dass Social Media nicht nur die Informations- und Kommunikationsstrukturen stark verändert hat, sondern dass sich auch das Selbstverständnis und die Arbeitsweise von Verbänden in vielen Bereichen grundsätzlich verändert haben. Im Zentrum des Seminars stand daher die Frage, in welchen Formen und Herangehensweisen moderne Verbandsarbeit den neuen Herausforderungen gerecht werden kann.
Der Hessische Philologenverband forderte auf seiner Vertreterversammlung klare Reformen für starke Schulen, gut ausgebildete Lehrkräfte und eine zukunftsfähige Bildungslandschaft.
Der Hessische Philologenverband unterstützt mehr finanzielle Bildung in der Schule – aber ohne neues Fach: Bestehende Fächer stärken, Lehrkräfte fortbilden und Jugendliche zu mündigen Verbrauchern machen.

Gemeinsam mit dem Deutschen Philologenverband warnt der Hessische Philologenverband in einem offenen Brief eindringlich vor einer möglichen Verkürzung des Referendariats in Hessen und fordert stattdessen eine längere, qualitativ hochwertige Lehrkräfteausbildung im Interesse von angehenden Lehrkräften und Schülern.
Der Hessische Philologenverband warnt vor einer Absenkung der Ausbildungsqualität und fordert die Landesregierung auf, geplante Kürzungen bei der Lehrkräfteausbildung in Hessen zurückzunehmen.
Alarmzeichen dürfen nicht ignoriert werden Der neue OECD-Bericht Bildung auf einen
Der Hessische Philologenverband betont zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur die Verantwortung der Schulen, jüdisches Leben sichtbar zu machen, Antisemitismus entschieden entgegenzutreten und Demokratiebildung zu stärken.
Der Hessische Philologenverband fordert, schon jetzt wirksame Hitzeschutzmaßnahmen für Schulen vorzubereiten und das Kultusministerium in den „Hessischen Hitzeaktionsplan“ einzubeziehen, um Lehrkräfte und Schüler langfristig besser zu schützen.
Der Hessische Philologenverband warnt zum Schuljahresstart vor wachsendem Lehrkräftemangel, sinkender Attraktivität des Berufs und fehlenden Ressourcen – und fordert kleinere Klassen, echte Entlastung der Lehrkräfte sowie klare Konzepte für Digitalisierung und Medienkompetenz.
Der Hessische Philologenverband warnt vor den disruptiven Auswirkungen von KI-Tools wie ChatGPT auf Prüfungs- und Lernkulturen und fordert umfassende Fortbildungsmaßnahmen sowie die Einführung des Fachs ‚Digitale Welt‘ an Schulen.
Der Hessische Philologenverband fordert deutlich mehr Investitionen in die Sanierung von Sportstätten – insbesondere Schwimmbädern – und kritisiert die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Mittel als unzureichend für die Bedürfnisse von Schulen und Kommunen.
Die hessische Landesregierung kürzt den Schulen zwei Drittel ihrer Rücklagen, was laut dem Deutschen Lehrerverband Hessen die Planungssicherheit massiv gefährdet und als Bestrafung verantwortungsvollen Wirtschaftens kritisiert wird.
Der Hessische Philologenverband fordert angesichts der hohen Belastung durch Abiturkorrekturen eine Entlastung der Lehrkräfte, etwa durch weniger Konferenzen und Bürokratie, und mahnt frühzeitige Verbesserungen für das Abitur 2026 an.
Der Hessische Philologenverband kritisiert die angekündigte Auflösung von Schulrücklagen und fordert die Landesregierung auf, trotz angespannter Haushaltslage auf finanzielle Einschnitte bei Besoldung und Schulbudgets zu verzichten, da erwartete Bundesmittel den Spielraum bald erweitern könnten.
Der Hessische Philologenverband fordert eine stärkere Integration wirtschaftlicher Themen in den Unterricht sowie mehr Ressourcen für die Berufsorientierung, um Schüler besser auf die Arbeitswelt vorzubereiten.
Der Hessische Philologenverband lehnt ein TikTok-Verbot an Schulen ab und fordert stattdessen eine bessere Vermittlung von Medienkompetenz, eine bundesweit einheitliche Regelung zur Nutzung digitaler Geräte sowie eine klare Vorgabe zum Handyverbot für jüngere Jahrgänge.
Der Hessische Philologenverband (hphv) lehnt die am Dienstag angekündigte Verschiebung der Besoldungserhöhung vom 1.August 2025 auf den 1.Dezember 2025 ab und fordert die Landesregierung auf, diesen Schritt umgehend zurückzunehmen.
Der Hessische Philologenverband sieht im neuen Gesetz zur Gewinnung von „Ein-Fach-Lehrkräften“ Chancen zur Verbesserung der Unterrichtsabdeckung, betont jedoch, dass langfristig Lehrkräfte weiterhin eine Ausbildung in zwei Fächern absolvieren sollten, um flexibler eingesetzt werden zu können.
Der Hessische Philologenverband begrüßt zwar die verstärkte Wertevermittlung an Schulen, kritisiert jedoch bürokratische Vorgaben und mangelnde Einbindung der Lehrkräfte in geplante Reformen des Kultusministeriums, die zusätzliche Arbeitsbelastung und offene Fragen zur Umsetzung verursachen.
Der Hessische Philologenverband fordert gemeinsam mit der SU Hessen eine Reform der Oberstufen- und Abiturverordnung, um den Schülerinnen und Schülern in Hessen mehr Wahlmöglichkeiten bei den Leistungskursen zu geben, und dabei gleichzeitig eine Aufwertung des Faches Deutsch.
Der Hessische Philologenverband (hphv) fordert angesichts der weiterhin bestehenden Herausforderungen
Der Hessische Philologenverband (hphv) sieht angesichts steigender Kosten für schulische Exkursionen und Fahrten die Notwendigkeit, bereits geltende Regelungen für Exkursionen und Wanderfahrten zu verlängern bzw. auszuweiten.
Der Hessische Philologenverband sieht Frieden und Demokratie weltweit und im eigenen Land bedroht und betont die Rolle der Schulen als Orte der Demokratieförderung, die durch kleinere Klassen, weniger Bürokratie und vielfältige Bildungsangebote weiter gestärkt werden sollte.
Der Hessische Philologenverband (hphv) sieht nach Abschluss der schriftlichen Abiturprüfungen weiterhin Optimierungsbedarf im Hinblick auf das Abitur 2025.
Der Hessische Philologenverband (hphv) begrüßt die Fortsetzung des Digitalpakts für Schulen über das Jahresende hinaus hinsichtlich der geplanten Infrastrukturinvestitionen und dem Ansatz, Fortbildungsangebote für Lehrkräfte auszubauen.
Der Hessische Philologenverband (hphv) sieht angesichts der aktuellen Diskussion in Schleswig-Holstein um den geplanten Entfall des Fehlerquotienten im Deutschunterricht auch Handlungsbedarf für Hessen.
Die von der CDU-/SPD-Landesregierung verkündete Stärkung der Bildungssprache Deutsch in der Stundentafel der Grundschulen unterstützt der Hessische Philologenverband (hphv) deutlich. Diesen Sommer sollen ausgewählte Schulen hessenweit damit starten, eine zusätzliche Stunde Deutsch in der ersten und zweiten Klasse zu unterrichten. „Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Grundvoraussetzung für die Integration in unsere Gesellschaft, für schulischen Erfolg und den weiteren Lebensweg – das gilt gerade für Hessen“, begrüßt der hphv-Landesvorsitzende Volker Weigand die konkreten Planungen.
Der Hessische Philologenverband (hphv) blickt gespannt auf die ersten Initiativen der neuen Landesregierung nach der Konstituierung des Landtages und der Ernennung des Kabinetts. Angesichts der großen Herausforderungen im Kultusbereich wünscht der hphv dem neuen Minister Armin Schwarz viel Erfolg bei der neuen Aufgabe und ein gutes Gespür für die dringenden Themen an den hessischen Schulen. „Armin Schwarz war bereits 10 Jahre bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, immer zu Gast bei unseren jährlichen Vertreterversammlungen und ist uns aus dieser Zeit noch gut bekannt“, so der hphv-Landesvorsitzende Volker Weigand.
Wenig überrascht zeigt sich der Hessische Philologenverband (hphv) über die Ergebnisse der neuesten Pisa-Studie. „Wenn man sich anschaut, wie mit dem Thema Bildung quer durch die Republik seit der ersten Studie Anfang des Jahrtausends umgegangen wurde, wundert einen vielmehr, dass die Öffentlichkeit in dieser Woche über einen weiteren Tiefpunkt noch geschockt ist“, so der Landesvorsitzende Volker Weigand.
Der Hessische Philologenverband (hphv) sieht angesichts des Eckpunktepapiers zu den laufenden Koalitionsverhandlungen in Hessen Licht und Schatten. Das Bekenntnis zu einem gegliederten Schulsystem, zur Notengebung und der Möglichkeit der notwendigen Wiederholung einer Jahrgangsstufe ist positiv zu werten. Auch die Ankündigung, weiterhin zusätzliche Lehrerstellen zu schaffen, wird von den Philologen begrüßt, was angesichts stetig steigender Schülerzahlen auch unerlässlich ist.
Wechsel an der Spitze des Hessischen Philologenverbandes.
Ein Lehrermangel ist Realität, die Nachwuchsfrage darf sich nicht zu einem bedrohlichen Thema ausweiten. Der Lehrerberuf hat ganz offensichtlich an Attraktivität verloren. Der Arbeitsplatz Schule wird für junge Menschen zunehmend uninteressanter, sie haben andere gute berufliche Optionen.
Das hat verschiedene Gründe: Das Arbeitsvolumen ist hoch mit steigender Tendenz, Sorgen bereitet die Migration, besondere Herausforderungen stellen die Inklusion, die Diversität und der steigende Förderbedarf in den Schulen dar. Die Lerngruppen sind vor Ort oft sehr inhomogen mit unterschiedlichen Lernausgangslagen; hinzu kommen Verhaltensauffälligkeiten in der Schülerschaft aufgrund von mangelndem familiären Rückhalt. Zudem wurde die Autorität der Lehrkräfte schon seit Längerem geschwächt.
Die Jungphilologen des Hessischen Philologenverbands und der jungeVDL des Verbands der Lehrer Hessen fordern das Hessische Kultusministerium mit einer Petition nachdrücklich auf, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Planstelle erhalten, künftig verbindlich zum 1. August eines Jahres einzustellen und das bisher geltende Einstellungsverfahren in den hessischen Schuldienst (Einstellungserlass Ziffer 1.4) entsprechend zu ändern.
Der Hessische Philologenverband (hphv) zu den Empfehlungen der Ständigen Wissenschaftliche Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz zum Umgang mit dem akuten Lehrkräftemangel.
Der Kultusminister ist einer Dauerforderung nachgekommen: Die Lehrkräfte in den Grundschulen werden in die Besoldungsgruppe A13 eingeordnet. Den Lehrkräften sei dies gegönnt, gestaltet sich doch ihre wichtige Basisarbeit in den letzten Jahren deutlich schwieriger. Herausfordernde Unterrichtssituationen ergeben sich aufgrund der Heterogenität der Lerngruppen, von Migration, Integrationsproblemen, Inklusionsbedarf, weiterhin aufgrund emotional-sozialer Defizite und mangelhafter Deutschkenntnisse auf Seiten der Schülerinnen und Schüler. Höchst problematisch ist es, wenn Lehrkräfte sich nicht mehr auf die Mitarbeit der Eltern bei der Erziehung der Kinder verlassen können.
Mit großer Besorgnis hat der Hessische Philologenverband (hphv) das Abschneiden des Landes Hessen im Bildungstrend 2021 zur Kenntnis genommen. Auch wenn sich die Ergebnisse Hessens kaum von denen anderer Bundesländer unterscheiden, sind dennoch deutliche Leistungsrückgänge bei den Viertklässlern zu erkennen. Der Umstand, dass Hessen im Kompetenzbereich „Zuhören“ besser als im Mittel der Länder abschneidet, deutet darauf hin, dass das vom hphv stets unterstützte Maßnahmenpaket zur Förderung der Bildungssprache Deutsch des Hessischen Kultusministeriums erste Früchte trägt. Dies zeigten zuvor bereits die Ergebnisse des „INSM-Bildungsmonitors 2022“, die Hessen bescheinigten, dass im Ländervergleich der drittniedrigste Anteil ausländischer Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlasse.
In Hessen beginnt am Montag ein weiteres Schuljahr unter erschwerten Bedingungen. Das Kultusministerium beschwört einen Start mit „Qualität und Innovation“. Der politische Wunsch entspricht leider nicht der erfahrbaren Realität. Der Hessische Philologenverband (hphv) stellt fest: Wer auf Schulqualität setzt, sollte auch die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen.
Die Hessischen Philologen fordern die Glaubwürdigkeit des Abiturs zu erhalten – Realitätsverweigerung aufseiten der Politik wäre fatal! An Hessens Schulen gibt es zuhauf gute Abschlüsse; auch die Gymnasien verlassen – nahezu überall in Deutschland – immer mehr Abiturientinnen und Abiturienten mit immer besseren Noten. Ist das auf einen geheimnisvollen Leistungs- und Intelligenzzuwachs der Absolventen zurückzuführen? Mitnichten.
Der kürzlich veröffentlichte Bericht des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) offenbarte wenig Überraschendes: die Kompetenzen der Grundschülerinnen und Grundschüler beim Übergang auf die weiterführenden Schulen sind nachweislich gesunken. Gemessen am erwartbaren Lernzuwachs innerhalb eines Schuljahres entspricht der Kompetenzverlust im Lesen etwa einem Drittel eines Schuljahres, im Zuhören einem halben Schuljahr und in der Orthographie einem Viertel eines Schuljahres. Die Mathematikkompetenzen sind etwa um ein Viertel eines Schuljahres zurückgegangen.
Die Corona-Pandemie hat auch die diesjährigen Abiturprüfungen stark beeinflusst. Das ergab eine Umfrage des Hessischen Philologenverbandes (hphv) unter knapp 450 Lehrkräften an Gymnasien. Mehr als 70 Prozent der Befragten bestätigten, dass die Pandemie Auswirkungen gezeigt hat. 42 Prozent der Lehrkräfte stellten einen erhöhten Organisationsaufwand fest, 30 Prozent sahen direkte Auswirkungen in der Abwesenheit von Prüflingen. 61 Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer erkannten in der Arbeitszeitverlängerung für Prüflinge keine positiven Effekte, 38 Prozent aber schon.
Die Effizienz des Unterrichts leidet zunehmend. Daher fordert der Hessische Philologenverband: Lehrkräfte brauchen mehr Zeit für schulische Bildung, die auf einer intensiven Kommunikation mit den anvertrauten Schülerinnen und Schülern beruht und pädagogisch sowie fachlich fundiert sein muss.
Der Hessische Philologenverband fordert vom Kultusministerium zusätzliche finanzielle Mittel, damit die fälligen Vertretungen gewährleistet werden können.
Aus politischer Perspektive ist nachvollziehbar, dass nach Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes coronabedingte Beschränkungen sukzessive aufgehoben werden. Die Lockerungsphasen, angestoßen durch die Entscheidung der Bundesregierung, bescheren den Schulen jedoch noch zu oft brisante Situationen und riskieren leichtfertig den Schutz sowohl der Schülerschaft als auch der Lehrkräfte.
Angesichts der voranschreitenden Digitalisierung an den hessischen Schulen und der zunehmenden Anzahl an digitalen Endgeräten fordert der Hessische Philologenverband (hphv) eine Entlastung der Lehrkräfte von Tätigkeiten in diesem Bereich durch zusätzliches IT-Personal an den Schulen. Neben Lehrer- und Schüler-Leihgeräten müssen auch andere Medien wie elektronische Tafeln, Lehrer-PCs, Tablet-Koffer, Drucker usw. gewartet und entsprechend betreut werden. Mit Unverständnis wird die Abschaffung der Medienassistentenstellen in einigen Schulamtsbezirken zur Kenntnis genommen.
Sehr positiv hat der Hessische Philologenverband (hphv) den Erlass des Kultusministeriums aufgenommen, ab sofort die Kostenobergrenzen für Schulfahrten und Schulwanderungen deutlich zu erhöhen. Der Landesvorsitzende Reinhard Schwab zeigt sich erfreut: „Nach über 12 Jahren werden die Obergrenzen endlich den in der Corona-Pandemie stark gestiegenen Preisen sowie der derzeitigen Inflationsentwicklung angepasst. Damit wird eine Forderung unseres Verbandes endlich erfüllt.“
Der Wert von Unterricht und Bildung ist in der Pandemie so deutlich geworden wie noch nie. Allerdings lassen die Voraussetzungen für guten Unterricht sehr zu wünschen übrig. Vor dem Hintergrund des derzeitigen Lehrkräftemangels muss deshalb ein Ruck durch die hessische Schulpolitik gehen.
Sicheres und flüssiges handschriftliches Schreiben darf als eine Lernvoraussetzung im Bildungsprozess nicht unterschätzt werden, so die einhellige Meinung des Hessischen Philologenverbandes. Auf Hirnaktivität und Lernfähigkeit wirkt es sich eindeutig begünstigend aus.
Der Hessische Philologenverband fordert Präsenzunterricht, aber verantwortbar!
Der Präsenzunterricht ist unverzichtbar, damit Kinder und Jugendliche nicht noch mehr inhaltliche und psychosoziale Defizite anhäufen, das Erbe der bisherigen Pandemiezeit wiegt bereits schwer genug. Der Präsenzunterricht muss aber auch verantwortbar bleiben, der Gesundheitsschutz darf nicht vernachlässigt werden.
Seit Jahren wird in der schulischen Bildung das Hohe Lied der Kompetenzvermittlung gesungen – leider zulasten der grundlegenden Wissensvermittlung, die im Gegenzug immer weiter vernachlässigt wurde. Gegen diese Tendenzen hat sich der Hessische Philologenverband auf seiner diesjährigen Vertreterversammlung in Fulda massiv ausgesprochen. In einer Resolution verweist der Verband der Gymnasiallehrkräfte auf die hohe Bedeutung eines Wissenskanons, der sich zwar im Diskurs entwickeln solle, dessen Inhalte aber nicht beliebig sein könnten und deren Qualität den Bildungsansprüchen genügen müssten.
Der Hessische Philologenverband fordert klare Vorgaben der Politik.
Unverständliche Äußerungen des Hessischen Kultusministeriums zum Einsatz der Schüler-Testhefte in den Herbstferien.
Kurz vor Schulbeginn steigen die Corona-Zahlen wieder, vor allem bei den Jüngeren. Damit rückt der Gesundheitsschutz in den Schulen immer stärker in den Fokus. Für den Hessischen Philologenverband ist klar, dass Unterricht nicht ohne eine weiter steigende Impfbereitschaft, mehr Tests, möglichst in schulnahen Zentren, mehr Umsicht, Schutz durch Maskentragen in Innenräumen und ausreichend Belüftungsmöglichkeiten durchführbar ist.
“Wir begrüßen es, dass das Land Hessen insgesamt 160 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung stellt, um Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Förderprogrammes ‚Löwenstark – der BildungsKICK‘ zu schaffen. Positiv ist außerdem, dass die Mittel auch für ‘Doppelsteckungen’, d.h. zwei Lehrkräfte sind einer Klasse zugeordnet, verwendet werden können, um diese zeitweise zu teilen,” konstatiert der Vorsitzende Reinhard Schwab.
Der Hessische Philologenverband begrüßt das Maßnahmenpaket des Kultusministeriums zur Förderung der Bildungssprache Deutsch.
Der Hessische Philologenverband begrüßt die Entscheidung des Kultusministeriums, an den Abiturprüfungen wie geplant festzuhalten. Auch ist das nun verpflichtende Testen im Vorfeld einer Teilnahme am Präsenzunterricht von allen Schülerinnen und Schülern in jedem Fall sinnvoll und unabdingbar.
Ein offener Brief des Landesvorsitzenden Reinhard Schwab an den Ministerpräsidenten
Sehr geehrter Herr Staatsminister,
die sich aktuell wieder zuspitzende Gefährdungslage aufgrund der Corona-Pandemie lässt aufhorchen. Die Inzidenzen steigen rapide, wir rauschen gerade in eine weitere Welle, die Prognosen für die nächsten Wochen sind überaus beunruhigend…
Der Hessische Philologenverband reagiert mit völligem Unverständnis auf das unkoordinierte Vorgehen der Landesregierung
Noch Ende letzter Woche wurde seitens des Kultusministeriums in den Medien verkündet, dass es vor Ostern keine Änderungen im Schulbereich mehr geben werde. Die Halbwertszeit dieser Aussage betrug gerade einmal vier Tage.
Seit gestern gilt nun die Devise: Alle zurück in die Schulen! Für die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 soll ab dem 22. März nun auch landesweit Wechselunterricht stattfinden. Bei der konkreten Ausgestaltung erhalten die Schulen in der Zeit vor Ostern „allerdings größtmögliche Gestaltungsfreiheit“, so Minister Lorz in seinem gestrigen Anschreiben an Schulleitungen und Eltern, wobei an mindestens einem Tag pro Woche Präsenzzeit zu gewährleisten sei.
Mit den Schulöffnungen müssen unbedingt Impfangebote für alle Lehrkräfte verbunden sein, denn auch die Schulen sind nachweislich Infektionsorte.
Lehrkräfte sind keine „Maschinen“, sie funktionieren nicht auf Knopfdruck. Dass die Pandemie sich schädlich auf den Unterricht und das Lernen der Schüler auswirkt, steht außer Frage.
Fachliche Defizite von Schülerinnen und Schülern und Lernrückstände aufgrund der Corona-Pandemie müssen im laufenden Schuljahr (und daher zeitnah!) aufgearbeitet werden, und nicht in den Ferien!
Der Vorschlag vonseiten der GEW nach einer eventuellen Aussetzung aller Abschlussprüfungen ist nicht nachvollziehbar. Absolventen bekämen dann ihr Abschlusszeugnis quasi im Vorbeigehen.
Die politisch und in Teilen gesellschaftlich gewollte Rückkehr zum Regelbetrieb stellt die Schulen vor erhebliche Herausforderungen, die Unterstützung durch die verantwortlichen Ministerien und die Schulträger ist unabdingbar.
Hessischer Philologenverband kritisiert das aktuelle Agieren des Kultusministeriums

„Live-Video schlägt Video schlägt Bild schlägt Link schlägt Text.“ Nach welchen Algorithmen Social Media wie beispielsweise Facebook heute funktionieren, erläuterte Dominique Roth, Hauptreferent beim diesjährigen Vernetzungsseminar vom 23. – 25. Januar im dbb forum siebengebirge in Königswinter gleich zu Beginn seiner Aufführungen. Anhand anschaulicher Beispiele konnte der im Medienteam der dbb-Bundesgeschäftsstelle Tätige zeigen, dass Social Media nicht nur die Informations- und Kommunikationsstrukturen stark verändert hat, sondern dass sich auch das Selbstverständnis und die Arbeitsweise von Verbänden in vielen Bereichen grundsätzlich verändert haben. Im Zentrum des Seminars stand daher die Frage, in welchen Formen und Herangehensweisen moderne Verbandsarbeit den neuen Herausforderungen gerecht werden kann.
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