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hphv: Für Entwarnung an den Schulen gibt es keinen Grund – Konsequenzen flexibler gestalten

    Die Corona-Zahlen kennen derzeit wieder nur die Richtung nach oben, die Lage ist unsicher. Daraus folgt, dass in den Schulen die bewährten Infektionsschutzmaßnahmen konsequent eingehalten werden müssen, Lockerungen würden eine Verschärfung provozieren.

    „Ich möchte keine Dramatik hineininterpretieren, aber erwartungsgemäß werden die Infektionszahlen im Herbst und Winter weiter steigen. Laxheit bei den grundlegenden Schutzmaßnahmen können wir uns nicht leisten“, so der Landesvorsitzende der Philologen Reinhard Schwab zu den Corona-Zahlen.

    Da am Präsenzunterricht nur Geimpfte, Genesene und Getestete teilnehmen dürfen, wird der Einsatz von Antigen-Selbsttests noch eine ganze Weile schulisches Ritual bleiben. Ziel sollte jedoch baldmöglichst sein, den Unterricht vom obligatorischen Testen zu entlasten.
    „Die Erfahrung lehrt, dass die Stunden, in denen die Tests durchgeführt werden, vor allem in der Mittelstufe kaum mehr produktiv für die Unterrichtsarbeit genutzt werden können, und das dürfen wir uns nach anderthalb Jahren Corona-Durcheinander einfach nicht mehr leisten. Hier ist die Politik gefordert, klare Vorgaben zu machen“, kritisiert Schwab. Zu viele Schülerinnen und Schüler, besonders auch ältere, verlassen sich anscheinend auf die schulischen Testangebote. Über allem steht die unbefriedigende Impfquote, die bei den 12- bis 17-jährigen derzeit laut RKI bundesweit bei knapp 40 Prozent liegt. Da ist noch deutlich Luft nach oben.

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