Bildungspolitische Interessen des DPhV

Gymnasium mit Zukunft – Zukunft für die Gesellschaft​

Das Gymnasium ist ein Bildungsangebot für besonders leistungsbereite und motivierte Schülerinnen und Schüler mit dem klaren Ziel einer allgemeinen Studierfähigkeit, verbunden mit einer hohen Individualbildung. Dies soll und wird das Gymnasium auch zukünftig sein.

Ziel des Gymnasiums ist es, seine Absolventen zu einer besonders aktiven, verantwortungsbewussten Teilnahme am kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesamtleben der Gesellschaft zu befähigen. Dadurch wird der Stand des Wissens und Könnens, die Kultur sowie die Präzision der Wissenschaft mit jeder neuen Generation gesichert oder noch gesteigert. Die Gemeinschaft in unserem demokratischen und sozialen Rechtsstaat bildet die Basis für die weitere politische Integration in Europa, aber auch für ein bewusstes Miteinander mit den Menschen anderer Länder und Kontinente.

Deutschland benötigt für seine weitere wirtschaftliche Prosperität und technisch-wissenschaftliche Entwicklung eine große Zahl schulisch bestens ausgebildeter junger Menschen. Deutschland braucht Verantwortungseliten. Dabei kommt dem Gymnasium wie schon in der Gegenwart eine herausragende Bedeutung zu.

Bildungspolitische Interessen des DPhV

Eine umfassende sprachliche, historisch-gesellschaftliche, mathematisch-naturwissenschaftliche, ethische und musisch-ästhetische Bildung ist auch jenseits ökonomischer Überlegungen eine Grundvoraussetzung gelingender Persönlichkeitsentwicklung und damit eine Grundbedingung dafür, als eigenverantwortlich handelnder Mensch Selbstverwirklichungschancen positiv wahrzunehmen, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Antworten auf Sinnfragen finden zu können.

Bildung versteht sich damit nicht als Wissensakkumulation und ist auch mehr als messbarer Qualifikations- oder Kompetenzerwerb, wie er vor allem von der EU und der OECD immer wieder in Veröffentlichungen propagiert wird. Bildung geht weit über ein PISA-Literacy-Konzept hinaus und braucht dafür ausreichend Zeit. 

Weiterführende Informationen über bildungspolitische Interessen des DPhV werden in den Positionspapieren zur Bildungspolitik sowie den Meldungen unter „Aktuelle Themen der Bildungspolitik” aufgegriffen.

Aktuelle Themen der Bildungspolitik

Scharfe Kritik an Aufholprogrammen – konstruktive Vorschläge zur Leistungsbewertung

Erstmals seit langem konnte die Herbsttagung des Bildungspolitischen Ausschusses (BPA) des DPhV in Königswinter wieder in voller Präsenz stattfinden. Dennoch stand das Thema Corona bei der Veranstaltung vom 9. bis 11. September im Mittelpunkt. In den Diskussionen wurde deutlich, wie tiefgreifend die eingetretenen Veränderungen in der unterrichtlichen und schulischen Situation sind, wie groß der Handlungsbedarf auch und gerade im Bereich der Bildungspolitik ist – und wie lange uns voraussichtlich das Thema auch in der Verbandsarbeit noch beschäftigen wird.

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Das Lippenbekenntnis vom Kampf um jede Unterrichtsstunde

Die Kultusminister begründen ihren Kampf für möglichst viel Präsenzunterricht in der Pandemie mit einem angeblichen Corona-Bildungsnotstand. Das ist scheinheilig. Denn es geht um den aktuellen Betreuungsnotstand. Der eigentliche Bildungsnotstand ist viel älter, und hätte die Bildungspolitik ihn wirklich beenden wollen – sie hätte genügend Chancen gehabt. Ein Gastbeitrag von Susanne Lin-Klitzing

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Übergänge kind- und sachgerecht gestalten – Positionspapier des Deutschen Philologenverbandes

In einem mehrgliedrigen Schulsystem stellt sich zwangsläufig die Frage der bestmöglichen Wahl der passenden Schulform. Das mehrgliedrige Schulsystem in Deutschland verdankt seinen Erfolg unter anderem der Expertise und der treffsicheren und zuverlässigen Empfehlung von Lehrkräften bei der Wahl der Schulform. Daher wurde in der Vergangenheit die Entscheidung für die passende Schulform im Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule durch Schulartempfehlungen geprägt, die meistens von hierin geschulten Grundschullehrkräften erstellt wurden, jedoch den Elternwillen ebenfalls angemessen berücksichtigten.

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Scharfe Kritik an Aufholprogrammen – konstruktive Vorschläge zur Leistungsbewertung

Erstmals seit langem konnte die Herbsttagung des Bildungspolitischen Ausschusses (BPA) des DPhV in Königswinter wieder in voller Präsenz stattfinden. Dennoch stand das Thema Corona bei der Veranstaltung vom 9. bis 11. September im Mittelpunkt. In den Diskussionen wurde deutlich, wie tiefgreifend die eingetretenen Veränderungen in der unterrichtlichen und schulischen Situation sind, wie groß der Handlungsbedarf auch und gerade im Bereich der Bildungspolitik ist – und wie lange uns voraussichtlich das Thema auch in der Verbandsarbeit noch beschäftigen wird.

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Das Lippenbekenntnis vom Kampf um jede Unterrichtsstunde

Die Kultusminister begründen ihren Kampf für möglichst viel Präsenzunterricht in der Pandemie mit einem angeblichen Corona-Bildungsnotstand. Das ist scheinheilig. Denn es geht um den aktuellen Betreuungsnotstand. Der eigentliche Bildungsnotstand ist viel älter, und hätte die Bildungspolitik ihn wirklich beenden wollen – sie hätte genügend Chancen gehabt. Ein Gastbeitrag von Susanne Lin-Klitzing

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Übergänge kind- und sachgerecht gestalten – Positionspapier des Deutschen Philologenverbandes

In einem mehrgliedrigen Schulsystem stellt sich zwangsläufig die Frage der bestmöglichen Wahl der passenden Schulform. Das mehrgliedrige Schulsystem in Deutschland verdankt seinen Erfolg unter anderem der Expertise und der treffsicheren und zuverlässigen Empfehlung von Lehrkräften bei der Wahl der Schulform. Daher wurde in der Vergangenheit die Entscheidung für die passende Schulform im Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule durch Schulartempfehlungen geprägt, die meistens von hierin geschulten Grundschullehrkräften erstellt wurden, jedoch den Elternwillen ebenfalls angemessen berücksichtigten.

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