Programm zur Fachtagung "Das Gymnasium in Zeiten der Digitalisierung"

Bundesweite Fachtagung des Deutschen Philologenverbandes
„Das Gymnasium in Zeiten der Digitalisierung“

1. April 2019

im Wissenschaftszentrum Bonn Ahrstr. 45, 53175 Bonn

 

Begrüßungskaffee

10.30 –10.40 Uhr

Begrüßung/Einführung
Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing

10.40 – 11.00 Uhr

Impulsreferat
„Das Gymnasium in Zeiten der Digitalisierung: eine grundsätzliche Aufgabenbestimmung“
Prof. Dr. Jürgen Oelkers, Universität Zürich

11.00 – 11.20 Uhr

Impulsreferat
„Unterschiedliche Schularten: differenzierte Konzepte und Effekte beim Umgang mit der Digitalisierung im Unterricht?“
Prof. Dr. Kristina Reiss, Technische Universität

11.20 – 11.40 Uhr

Impulsreferat
„Chancen und Grenzen der Digitalisierung im Unterricht“
Prof. Dr. Jorge Groß, Universität Bamberg

11.40 – 12.30 Uhr

Diskussion

12.30 – 13.15 Uhr

Mittagspause

13.15 – 14.45 Uhr

Workshops 1. Runde

Lennart Andres:
Lehrer und Koordinator für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
St.-Ursula-Gymnasium Düsseldorf

Digitalisierung im Deutschunterricht: Chancen, Grenzen, Beispiele
Unterricht ist durch die Bedürfnisse der Lerngruppe, die curricularen Vorgaben sowie durch die Einstellungen und Kompetenzen der Lehrkraft selbst bestimmt. Ein gelingender digitaler Deutschunterricht wird sich realisieren, wenn diese drei Bedingungen mitbedacht sind. Wie mein digitales Ich im Sinne der Förderung meiner Schüler/innen zur Geltung kommen kann, soll dieser Workshop aufzeigen.



Monika Heusinger:
Studiendirektorin für die Fächer Spanisch und Französisch
am Otto Hahn Gymnasium in Saarbrücken

Zugang zur Welt – Authentizität im Fremdsprachenunterricht durch digitale Möglichkeiten
Smartphones & Co stellen Kulturzugangsgeräte dar. In dem Workshop werden Möglichkeiten vorgestellt und erprobt, wie die Nutzung digitaler Möglichkeiten einen Zugriff auf die Welt eröffnet, um Fremdsprachenunterricht authentischer zu gestalten. Dies ermöglicht Öffnung von Unterricht und authentische Lernsituationen im rezeptiven, produktiven sowie interaktiven Bereich.



Paul Meurer:
Schulleiter des Anne-Frank-Gymnasiums Halver

Baustelle Digitalisierung? Wie bereit ist die Schule für die Digitalisierung?
Für Schulleitungen bedeutet die Implementierung des didaktischen Prozesses des digitalen Lehrens und Lernens in unserem heutigen Gymnasium einen Prozess zu begleiten, der ausgehend von einer pädagogisch-didaktischen Analyse die Hardwareanforderungen in den Blick nimmt. Daran schließt sich ein partizipativer Prozess im Gymnasium an, der die ersten Schritte in der Umsetzungsphase mit dem Lehrerkollegium organisiert, um dann den Blick auf die digitale Unterrichtsentwicklung zu richten. Wichtig ist in diesem Prozess, dass das digitale Lehren und Lernen verstanden wird als pädagogisch-didaktische Bereicherung für den jeweiligen Standort des Gymnasiums. Hierbei können auch unterschiedliche Wege der didaktischen Umsetzung Erfolge zeigen. Dies wollen wir gemeinsam in diesem Workshop erarbeiten und beleuchten.



Stefan Avenarius:
Rechtsanwalt und Justitiar des Philologen-Verbandes NRW

Relevante Rechtsfragen für Lehrkräfte in Zeiten der Digitalisierung
Die Digitalisierung stellt Schule und Schulverwaltung vor neue Herausforderungen, vor allem in rechtlicher Hinsicht. Die Datensicherheit ist zu gewährleisten, Persönlichkeitsrechte sind im Rahmen des Datenschutzes zu wahren, Urheberrechte sind zu beachten. Der Workshop soll in diesem komplexen Themenfeld eine Grundorientierung vermitteln. Die Teilnehmer gewinnen so ein Stück Rechtssicherheit im Schulalltag.



Dominik Lörzel/Georg Hoffmann:
Vorstand der Jungen Philologen des DPhV

Digitale Vernetzung für Referendare und Lehramtsassessoren in Schule und Unterricht: Chancen und Grenzen
In diesem Workshop werden Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung für Vernetzung, Unterrichtsplanung und -gestaltung in den ersten beiden Phasen der Lehrerbildung in den Blick genommen.

  • Wie müssen Lehramtsstudium und Referendariat gestaltet werden, damit unsere Lehrkräfte gut auf die Anforderungen des Lehrerberufs vorbereitet sind?
  • Wie können Lehrkräfte im Hinblick auf das Lehren und Lernen mit digitalen Medien professionalisiert und unterstützt werden.
  • Welche sinnvollen Konzepte und Beispiele aus der Praxis gibt es?

 

14.45 – 15.15 Uhr

Kaffeepause

15.15 – 16.45 Uhr

Workshops 2. Runde

Monika Heusinger:

Zugang zur Welt – Authentizität im Fremdsprachenunterricht durch digitale Möglichkeiten (s.o.)



Paul Meurer:
Schulleiter des Anne-Frank-Gymnasiums Halver

Baustelle Digitalisierung? Wie bereit ist die Schule für die Digitalisierung?
Für Schulleitungen bedeutet die Implementierung des didaktischen Prozesses des digitalen Lehrens und Lernens in unserem heutigen Gymnasium einen Prozess zu begleiten, der ausgehend von einer pädagogisch-didaktischen Analyse die Hardwareanforderungen in den Blick nimmt. Daran schließt sich ein partizipativer Prozess im Gymnasium an, der die ersten Schritte in der Umsetzungsphase mit dem Lehrerkollegium organisiert, um dann den Blick auf die digitale Unterrichtsentwicklung zu richten. Wichtig ist in diesem Prozess, dass das digitale Lehren und Lernen verstanden wird als pädagogisch-didaktische Bereicherung für den jeweiligen Standort des Gymnasiums. Hierbei können auch unterschiedliche Wege der didaktischen Umsetzung Erfolge zeigen. Dies wollen wir gemeinsam in diesem Workshop erarbeiten und beleuchten.



Lennart Andres:

Digitalisierung im Deutschunterricht: Chancen, Grenzen, Beispiele (s.o.)



Prof. Dr. Jorge Groß:
Prof. für Didaktik der Naturwissenschaften an der Universität Bamberg

Digitalisierung im naturwissenschaftlichen Unterricht:
Chancen, Grenzen, Beispiele

Vom gymnasialen Unterricht wird gefordert, dass dieser stärker mit digitalen Medien unterstützt werden soll. Trotzdem stehen dem Einsatz viele Hürden entgegen und unterrichtspraktische Lernangebote gibt es kaum. Zwar verfügen viele Schülerinnen und Schüler mit ihrem Smartphone über eine entsprechende technische Ausstattung und damit über Recherche-Tool, Kamera und Mini-Messlabor – im Unterricht werden diese Möglichkeiten aber nur selten genutzt. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Unterricht bieten diese Medien ein großes Potenzial, dessen Mehrwert sich aber nicht sofort erschließt. Im Workshop werden anhand ausgewählter Beispiele wie Messwerterfassungssysteme und der App „ID-Logics“ praktische Beispiele gezeigt und kritisch reflektiert.



Thomas Langer/Lars Strotmann:
Lehrer am Gymnasium in Leipzig, Vorsitzender des PhV Sachsen und Social Media Beauftragter des DPhV/
Lehrer am Abendgymnasium in Köln, Mitglied der AG Digitalisierung im PhV NW

Social Media und Alternativen: Problem oder Chance?
Social Media gelten als die Leitmedien unserer Schülerinnen und Schüler. Können sie sinnvoll in der Schule eingesetzt werden – und wenn ja, mittels welcher Apps?
Neben Chancen für die Unterrichtspraxis und die schulische Öffentlichkeitsarbeit sollen im Workshop aber auch rechtliche und dienstrechtliche Fallstricke aufgezeigt werden.



Stefan Avenarius:

Relevante Rechtsfragen für Lehrkräfte in Zeiten der Digitalisierung (s.o.)