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DPhV in Sorge vor dem Winter: Schulen bei Gasversorgung priorisieren, alle Vorkehrungen für digital unterstützten Unterricht treffen

    Der Deutsche Philologenverband (DPhV) warnt vor einem möglichen Gas-Engpass im Herbst und Winter des neu beginnenden Schuljahres. „Wir müssen sicher sein, dass Schulen priorisiert mit Gas versorgt werden und weder Schülerinnen und Schüler noch ihre Lehrkräfte frieren müssen“, erklärt die DPhV-Vorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing. Problematisch sieht der Verband außerdem die für den Herbst und Winter zu erwartenden hohen Corona-Infektionszahlen. Lin-Klitzing: „Jede Schule muss materiell und rechtssicher für einen digital unterstützten Unterricht ausgestattet sein. An den Schulen müssen jede Schülerin, jeder Schüler, jede Lehrkraft – auch Referendarinnen und Referendare! –  mit einem digitalen Endgerät von ihrem Schulträger oder von ihrem Kultusministerium ausgestattet worden sein, um – wenn nötig – jederzeit vom Präsenzunterricht auch in einen digital unterstützten Unterricht von Zuhause aus wechseln zu können. Wir wollen den Präsenzunterricht, aber ein solches Bekenntnis reicht für den Corona-Winter voraussichtlich nicht. Dies ist auch eine Mahnung an die Kultusministerinnen und Kultusminister: Im 3. Corona-Winter gibt es keine Ausreden mehr!“

    Der Philologenverband fordert die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Bundesregierung deshalb auf, die Länder dazu zu drängen, die Antragsverfahren zum Abruf aller Mittel des Digitalpaktes bis zum Jahresende weiter zu vereinfachen. Bis zum Sommer war noch immer ein Großteil der Mittel nicht abgerufen.

    Susanne Lin-Klitzing: „Eine zukunftsorientierte Schulunterstützung sieht anders aus. Die Zeit drängt. Mitte August sind für die ersten Bundesländer die Sommerferien bereits zu Ende. Corona hingegen hat keine Ferien gemacht.“

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