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bpv/abl: Rückkehr in den Präsenzunterricht ist der richtige Schritt – Sicherheitsstandards müssen erfüllt werden

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) begrüßt die schrittweise Rückkehr in den Präsenzunterricht. Von den beschlossenen Lockerungen dürfen sich aber für unsere Schulen keine Sicherheitslücken ergeben. “Eine Rückkehr in den vollen Präsenzunterricht bis zu einer Inzidenz von 100 braucht ein schlüssiges Infektionsschutzkonzept, zu dem auch geimpfte Lehrkräfte gehören”, so die Vorsitzenden der abl-Mitgliedsverbände unisono. Spätestens jetzt, wenn Schulen wieder zum Ort von “Großveranstaltungen” mit bis zu 1000 Personen und mehr werden, müssen alle noch nicht geimpften Kolleginnen und Kollegen ein Impfangebot erhalten. Die Staatsregierung steht hier im Wort.

Überrascht zeigen sich dagegen die Verbandsvertreter von der Ausweitung der Selbsttestregelung. Das Ziel sollte sein, die Testungen der Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schulen durchzuführen. Die jetzt angeordnete Ausstellung von Testnachweisen stellt einen weiteren organisatorischen Mehraufwand für die Schulen dar und geht gleichzeitig zu Lasten wichtiger Unterrichtszeit. “Vielmehr sollte die verbleibende Zeit bis zum Schuljahresende für originäre schulische Aufgaben genutzt werden, also zur Schließung fachlicher Defizite und zur Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler in ihrer psycho-sozialen Entwicklung”, so abl-Präsident Pankraz Männlein.

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