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PhV R-P: Alle Lehrkräfte impfen – jetzt!

„Immer mehr Lehrkräfte weiterführender Schulen machen ihrem Unmut Luft, weil sie nicht nachvollziehen können, dass ihre Kolleginnen und Kollegen der Nachbarbundesländer Hessen und Baden-Württemberg ein Impfangebot erhalten, während sie selbst leer ausgehen“, kommentiert Cornelia Schwartz, Landesvorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz die zahlreichen Beschwerden, Remonstrationen und Gefährdungsanzeigen, die dem Philologenverband in den letzten Tagen in Kopie angezeigt wurden. „In vielen Kollegien der Grenzregion unseres Bundeslandes kommt es zu dem absurden Zustand, dass Lehrkräfte mit Wohnsitz in Baden-Württemberg geimpft sind, während ihre Kolleginnen und Kollegen mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz in die Röhre schauen müssen.“ Schwartz richtet daher einen dringenden Appell an die Landesregierung und persönlich an die vor wenigen Wochen durch das Wählervotum im Amt bestätigte Ministerpräsidentin:

„Es darf keinen Nachteil bedeuten, Frau Dreyer, seinen Wohnsitz in Rheinland-Pfalz zu haben. Setzen Sie sich dafür ein, dass das gerade von Sozialdemokraten so häufig beschworene Postulat gleichwertiger Lebensverhältnisse auch für rheinland-pfälzische Lehrkräfte gilt!“

Schwartz ergänzt abschließend: „Vor dem Hintergrund, dass Lehrkräfte derzeit auch gegen ihren Willen und trotz Remonstration dazu gezwungen werden, Schülerselbsttests zu beaufsichtigen und anzuleiten, gibt es bis zur gerichtlichen Klärung der Frage, ob diese dienstliche Maßnahme im Einklang mit Recht und Gesetz steht, keine Alternative zu einem unverzüglichen Impfangebot an alle Lehrkräfte.“

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