Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
bpv zum Koalitionsvertrag: Schulen entlasten – Demokratie stärken
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl sieht den Koalitionsvertrag für den Bereich der Schulen zweigeteilt: „Es ist erfreulich, dass die Politik die Belastungen im Schulwesen sieht und Maßnahmen ankündigt, die Schulen und Lehrkräfte entlasten, beispielsweise Unterstützungskräfte und weniger Bürokratie. Auf der anderen Seite finden sich im Koalitionsvertrag gleich zwei neue Vorhaben, die an den Schulen – trotz Lehrermangel – umgesetzt werden sollen: Die wöchentliche “Verfassungsviertelstunde” und die Vermittlung von Alltagskompetenzen „im Rahmen eines Schulfachs“. Wie passt die dringend nötige Entlastung an den Schulen mit zwei neuen Projekten zusammen?“
bpv: Statement zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl zur neuen Personalie im Kultusministerium: „Der Bayerische Philologenverband dankt dem scheidenden Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo, der in schwierigen Zeiten die Aufgabe hatte, die Bildungspolitik Bayerns zu lenken. Auch wenn wir nicht immer auf derselben Linie waren, war das Verhältnis stets von Offenheit und Vertrauen geprägt.
PhV BW & RLV BW zum Thema Grundschulempfehlung: „Erneut eine verpasste Chance für das im Sinkflug befindliche Bildungssystem in Baden-Württemberg!“
Der Gesetzentwurf der Fraktion der FDP/DVP zur ‚Wiederherstellung der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung‘ (Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes für Baden-Württemberg) wurde heute mit den Stimmen der SPD, der Grünen und leider auch der CDU mehrheitlich abgelehnt. Hatte die CDU noch im Wahlkampf 2021 betont, dass die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg ein großer Fehler war, stimmt sie nun mit wachsweichen Rechtfertigungen und Verweisen auf die Koalition zusammen mit den Grünen und der SPD, die durch die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung die eigentlichen Verursacher der Misere sind, dagegen.
hphv – Volker Weigand ist neuer Vorsitzender
Wechsel an der Spitze des Hessischen Philologenverbandes.
PhV BW: Michelberg-Gymnasium in Geislingen vor dem Aus?
Pressemitteilung des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW) zum Michelberg-Gymnasium in Geislingen:
bpv: Von „umfangreichen Entlastungen“ kann an Gymnasien und FOSBOS keine Rede sein – Aussagen des Kultusministers im Faktencheck
Der Bayerische Philologenverband (bpv) freut sich über die Anerkennung und den Dank des Kultusministers Michael Piazolo für die Arbeit aller Lehrkräfte in einer Pressemitteilung anlässlich des UNESCO-Welttags des Lehrers. Die Formulierung „umfangreiche Entlastungen“ und die aufgeführten Beispiele machen allerdings einen nüchternen Blick auf die Fakten notwendig.
PhV SH: Philologenverband fordert Rückkehr zum Staatsexamen für Lehramtsbewerber
Barbara Langlet-Ruck: Bachelor-Master wird den Anforderungen am Gymnasium nicht gerecht!
PhV BW: Keine faulen Kompromisse bei der Bekämpfung des Lehrermangels!
Lehrerverbände aus der Bodenseeregion fordern auch für die Zukunft kompetente Lehrpersonen zum Erhalt der Bildungsqualität.
PhV Rheinland-Pfalz: Philologenverband fordert, den rheinland-pfälzischen Sonderweg einer zentral gesteuerten und mit europaweiten Ausschreibungen verbundenen Schulbuchausleihe schnellstmöglich zu beenden
Nach dem überwältigenden Echo, das die Pressemitteilung des Philologenverbandes vom 08.09.2023 sowohl in den Medien (SWR, dpa, Allgemeine Zeitung) als auch in den Schulen – und dort insbesondere in den Sekretariaten – ausgelöst hat, erneuert der Philologenverband Rheinland-Pfalz seine Forderung, den rheinland-pfälzischen Sonderweg einer zentral gesteuerten und mit europaweiten Ausschreibungen verbundenen Schulbuchausleihe schnellstmöglich zu beenden.
bpv: Schulstart in Bayern – Was haben der FC Bayern und bayerische Schulen gemeinsam?
Am Dienstag beginnt für die Schülerinnen und Schüler das Schuljahr 2023/24. Und der Vergleich mit dem FC Bayern könnte nicht treffender sein: Auf dem Platz und im Klassenzimmer stehen vor dem Saisonauftakt erstmal genug Profis, um mit dem Spielen bzw. Unterrichten zu beginnen. Doch wenn in den nächsten Wochen die ersten Ausfälle kommen, wird es eng, weil nicht rechtzeitig in die Breite des Kaders investiert wurde. Wenn beim FC Bayern Top-Spieler erkranken oder sich verletzen, braucht er exzellente Ersatzkräfte. Nur so kann er die Spielqualität halten und an der Spitze bleiben. Wenn der Kader insgesamt aber zu klein ist, sinkt die Qualität. Nichts anderes gilt im Schulbereich. Doch an den Gymnasien und FOSBOS ist die Reservebank fast leer, der Kader zu klein und der Transfermarkt leergefegt.
PhV NW: Schulstart nach den Sommerferien mit Vorsicht
Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Weichen für den Start in das Schuljahr 2021/22 gestellt und damit auch viele vom Philologen-Verband NW aus der Praxis stammende Forderungen und Wünsche umgesetzt.
PhV NW: Abitur 2021 geschafft – anspruchsvoll trotz Pandemie
Die letzten Prüfungen des Abiturjahrganges 2021 sind abgenommen und der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) zieht Bilanz. „Die Befürchtungen aus dem Herbst und Winter, ein angemessenes Abitur mit Prüfungen sei nicht möglich, haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Trotz einer globalen Pandemie und Einschränkungen beim Präsenzunterricht an den Gymnasien und Gesamtschulen haben die Abiturientinnen und Abiturienten vollwertige Prüfungen ablegen können. Dies wurde vor allem durch den überdurchschnittlichen Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer möglich“, resümiert Sabine Mistler, Vorsitzendes des Philologen-Verbandes NW.
Sinkende Absolventenzahlen und gestiegener Förderbedarf wegen Corona: bpv fordert mehr Einstellungen zum neuen Schuljahr am Gymnasium
Im kommenden Schuljahr wird es an den Gymnasien Probleme bei der Lehrerversorgung geben. Zu dieser Einschätzung kommt der Bayerische Philologenverband (bpv). Zwar betont das Kultusministerium, dass die Unterrichtsversorgung zu Beginn des Schuljahrs zu 100 Prozent sichergestellt ist, nach Erfahrung des Verbands reicht dies jedoch nicht aus, um Ausfälle aufzufangen.
PhV RP: Hoffnung ist keine Grundlage für politische Entscheidungen! Rechtzeitig wappnen gegen die Delta-Variante – nicht erst im Herbst!
In einem dringenden Appell wendet sich die Landesvorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, Cornelia Schwartz, an die Landesregierung. Schwartz wörtlich: „Lassen Sie uns nicht nach dem Prinzip Hoffnung agieren und blind darauf vertrauen, dass schon alles gutgehen wird! In ganz Deutschland mehren sich die Infektionen mit der sogenannten Delta-Variante des Corona-Virus. In Schulen unter anderem in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Dresden wurden Schülerinnen, Schüler oder Lehrkräfte positiv auf die Delta-Variante getestet. Die Aussetzung der Maskenpflicht in den Klassenräumen in Rheinland-Pfalz war eine Fehlentscheidung, die sofort revidiert werden muss.“
hphv: Endlich wieder Mut zur Sprachbildung!
Der Hessische Philologenverband begrüßt das Maßnahmenpaket des Kultusministeriums zur Förderung der Bildungssprache Deutsch.
TPhV: Das schaffen wir Lehrkräfte nicht allein!
„Lernlücken diagnostizieren, Förderpläne erstellen und Maßnahmen durchführen zum Schließen der Lernrückstände bei den Schülerinnen und Schülern – das können wir Lehrkräfte unmöglich allein leisten!“, so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes.
PhVN: Unterrichtsausfall nicht schönreden – Benachteiligte Schülerinnen und Schüler brauchen ausgleichende Förderung
Grundlegende Wissenslücken zu schließen ist kein „Bulimielernen“: Erklärung von Horst Audritz, Vorsitzender des Philologenverbandes Niedersachsen, zu den aktuellen Presseäußerungen des Kultusministeriums zum Ausblick auf das kommende Schuljahr
Maske weiterhin wichtiges Hilfsmittel in der Pandemiebekämpfung: PhV R-P kritisiert überhastete Entscheidung der Landesregierung
Aktuell tobt erneut eine Diskussion an rheinland-pfälzischen Schulen: Ist es klug, ab heute, zusätzlich zur Rückkehr zum vollen Präsenzunterricht vor einer Woche, auch noch die Maskenpflicht aufzuheben? Es mehren sich die Stimmen derer, die zur Vorsicht mahnen.
Solide Brücken kann man nicht kurzfristig bauen – bpv kritisiert Förderprogramm der Staatsregierung und mahnt mehr Unterstützung der Schulen an
Aus Sicht des bpv gilt es bei den Rahmenbedingungen und beim Fokus des Programms nachzubessern
PhV BW-Vorschläge zur Bewältigung der Corona-Lernzeitverluste
„Den Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, ihre coronabedingten Lernlücken aufzuarbeiten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Hierzu ist eine Strategie, ein klug durchdachter Stufenplan nötig. Kurzfristige Improvisationen wie die ´Lernbrücken´ können keinen wesentlichen Beitrag zur Lösung liefern“, so der Landesvorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg, Ralf Scholl.