Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
PhV NRW: Umfrageergebnisse: Jeder zweite Lehrer hat Erfahrungen mit Gewalt gemacht
Da ist der Schulleiter aus dem Westfälischen, der bei einem Spendenlauf von einem Vater verbal und körperlich angegriffen wird, die Kölner Lehrerin, die im Schulgebäude massiv von einem Schüler beschimpft wird, und ihrem Gesamtschulkollegen aus dem Ruhrgebiet fliegt bei der Pausenaufsicht eine Getränkeflasche an den Hinterkopf. Bedrohungen, körperliche und/oder verbale Attacken, heimlich gefilmte Videos, die den Weg aus dem Klassenraum in soziale Medien finden, Beleidigungen, falsche Beschuldigungen, Bombendrohungen – was sich liest wie eine Auflistung der Kriminalpolizei, ist für viele Lehrerinnen und Lehrer Realität.
PhV BW kritisiert die Entscheidung des Landtags, die Sanierung des Geislinger Michelberg-Gymnasiums abzulehnen
Die Tage des MiGy mit seinen 600 Schülerinnen und Schülern und deren Lehrkräften sind damit unwiderruflich gezählt!
PhV BW: Warum schafft es die Landesregierung in Baden-Württemberg nicht, sich an erfolgreichen Bundesländern zu orientieren?
Pressemitteilung des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW) zur heutigen Landespressekonferenz der FDP/DVP-Landtagsfraktion und des Realschullehrerverbands Baden-Württemberg zur verbindlichen Grundschulempfehlung.
PhV Rheinland-Pfalz: Gedenken zum 9. November – Was können die Schulen tun?
Wie jedes Jahr gedenken wir auch am 9. November 2023, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, der grauenvollen Ereignisse vor mittlerweile 85 Jahren, als Synagogen in Brand gesteckt, Geschäfte und Wohnungen geplündert, Gräber geschändet und jüdische Menschen in Deutschland misshandelt, deportiert und ermordet wurden.
PhV SH: Leistungsabfall im Fach Deutsch große Herausforderung für die Schulen
Mit Besorgnis hat der Philologenverband Schleswig-Holstein auf den Rückgang der schulischen Leistungen von Neuntklässlern im Fach Deutsch reagiert.
JuPhis BW: G9 muss sofort landesweit umgesetzt werden!
Elterninitiative „G9 jetzt! BW“ fordert Rückkehr zu G9 in Baden-Württemberg: Die JuPhis unterstützen den Elternwunsch
Die Elterninitiative „G9 jetzt! BW“ hat mit überwältigender Unterstützung die Rückkehr zu G9 in Baden-Württemberg gefordert. Mit doppelt so vielen Unterschriften (77.838!) wie benötigt verdeutlichen die Eltern eindrucksvoll ihren Wunsch nach einem neunjährigen Gymnasium.
Die Jungen Philologen (JuPhis) im Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) begrüßen diese Initiative und schließen sich der Forderung an. Die Rückkehr zu G9 bringt zahlreiche Vorteile für die Schülerinnen und Schüler sowie die Bildungslandschaft in Baden-Württemberg.
phv BW: Zumeldung zur heutigen Landespressekonferenz der Initiative „G9 jetzt! BW“:
Der Philologenverband Baden-Württemberg, der Verband der gymnasialen Lehrkräfte, gratuliert der Initiative „G9 jetzt! BW“, die mit 77.838 Unterschriften das notwendige Quorum von 38.556 Unterstützer-Unterschriften für die Einreichung des Volksantrags G9 bereits fast drei Wochen vor Ablauf mit rund doppelter Anzahl weit übersprungen hat. Der PhV BW setzt sich seit langem für ein flächendeckendes G9-Angebot an allgemeinbildenden Gymnasien mit G8-Schnellläuferzügen für Begabte ein.
bpv zum Koalitionsvertrag: Schulen entlasten – Demokratie stärken
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl sieht den Koalitionsvertrag für den Bereich der Schulen zweigeteilt: „Es ist erfreulich, dass die Politik die Belastungen im Schulwesen sieht und Maßnahmen ankündigt, die Schulen und Lehrkräfte entlasten, beispielsweise Unterstützungskräfte und weniger Bürokratie. Auf der anderen Seite finden sich im Koalitionsvertrag gleich zwei neue Vorhaben, die an den Schulen – trotz Lehrermangel – umgesetzt werden sollen: Die wöchentliche “Verfassungsviertelstunde” und die Vermittlung von Alltagskompetenzen „im Rahmen eines Schulfachs“. Wie passt die dringend nötige Entlastung an den Schulen mit zwei neuen Projekten zusammen?“
bpv: Statement zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl zur neuen Personalie im Kultusministerium: „Der Bayerische Philologenverband dankt dem scheidenden Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo, der in schwierigen Zeiten die Aufgabe hatte, die Bildungspolitik Bayerns zu lenken. Auch wenn wir nicht immer auf derselben Linie waren, war das Verhältnis stets von Offenheit und Vertrauen geprägt.
PhV BW & RLV BW zum Thema Grundschulempfehlung: „Erneut eine verpasste Chance für das im Sinkflug befindliche Bildungssystem in Baden-Württemberg!“
Der Gesetzentwurf der Fraktion der FDP/DVP zur ‚Wiederherstellung der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung‘ (Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes für Baden-Württemberg) wurde heute mit den Stimmen der SPD, der Grünen und leider auch der CDU mehrheitlich abgelehnt. Hatte die CDU noch im Wahlkampf 2021 betont, dass die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg ein großer Fehler war, stimmt sie nun mit wachsweichen Rechtfertigungen und Verweisen auf die Koalition zusammen mit den Grünen und der SPD, die durch die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung die eigentlichen Verursacher der Misere sind, dagegen.
PhV R-P: Achselzucken hilft nicht gegen Corona: Zuverlässigere Tests und Maskenpflicht und rechtzeitige Planung für die Weihnachtsferien dringend erforderlich!
„Lange hat man in Rheinland-Pfalz nur zugeschaut, während die Inzidenz an Schulen immer weiter stieg – getestet werden weiterhin nur die Ungeimpften, obwohl uns allen längst klar ist, dass auch die Geimpften Überträger des Virus sein können. Bei Schülerinnen und Schülern liegt der Inzidenzwert landesweit mittlerweile deutlich über 1.000, bei Lehrkräften bei knapp 900. Vergleicht man diese Werte mit dem landesweiten Wert von ca. 300, stellt man fest: Es gibt, entgegen anderslautenden Beteuerungen, ein erhebliches Infektionsgeschehen im Bereich der Schulen!“, erläutert die Vorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, Cornelia Schwartz.
ZDF-Morgenmagazin | Corona: „Niemand will Schulen schließen“
„Die Politik muss rechtzeitig kommunizieren, ob sie in dem jeweiligen
Hauptversammlung des bpv: Schulen entlasten, allgemeine Impfpflicht ernsthaft prüfen!
Auf der Hauptversammlung des Bayerischen Philologenverbands (bpv), der Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen vertritt, wurde viel diskutiert. Denn die Schulen befinden sich wieder in einer Ausnahmesituation. Die große Mehrheit der Delegierten war sich einig: Zur Normalisierung der Lage in absehbarer Zeit und zur Abwendung einer Corona-Dauerschleife muss eine allgemeine Impfpflicht ernsthaft erwogen werden.
Virtuelle Hauptversammlung des bpv: Die Schulen sind weit entfernt von der Normalität – es ist höchste Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme!
Ein Thema wird auf der Hauptversammlung des Bayerischen Philologenverbands (bpv) mit Sicherheit vorherrschend sein: Die Schulen sind im pandemiebedingten Krisenmodus, die Lage spitzt sich zu. Daher ist es höchste Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme und eine Entlastung der Schulen. „Die hohen Inzidenzen in Bayern wirken sich auch massiv an den Schulen aus. Sie beeinträchtigen den Unterrichtsalltag und bringen die schulische Verwaltung an ihre Grenzen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf,” mahnt Michael Schwägerl, Vorsitzender des bpv.
Koalitionsverhandlungen im Berliner Abgeordnetenhaus: DPhV und PhV Berlin/Brandenburg begrüßen Rückkehr zur Verbeamtung von Lehrkräften in Berlin
Der Deutsche Philologenverband (DPhV) und sein Landesverband PhV Berlin/Brandenburg nehmen erfreut den Plan der Berliner Koalitionsparteien im Abgeordnetenhaus, die Verbeamtung von Lehrkräften nach rund zwei Jahrzenten in der Bundeshauptstadt wieder einführen zu wollen, zur Kenntnis.
PhV Niedersachsen: Neue Schutzmaßnahmen konsequent umsetzen – Schulen müssen besonders geschützt werden
Zu den heute bekanntgegebenen verschärften Corona-Maßnahmen an Schulen erklärt der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz: „Wir begrüßen die neuen Schutzmaßnahmen ausdrücklich und rufen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern dazu auf, diese als Gemeinschaftsanstrengung konsequent umzusetzen, um unsere Schulen besonders zu schützen. […]“
Philologenverband Berlin-Brandenburg fordert mobile Impfteams an den Schulen für Lehrerinnen und Lehrer
Der Hauptvorstand des Deutschen Philologenverbandes, Landesverband Berlin/Brandenburg e. V. hat die folgenden wichtigen Forderungen beschlossen:
1. Wir fordern die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg auf, die Boosterimpfungen gegen Corona für Lehrerinnen und Lehrer durch den Einsatz mobiler Impfteams in den Schulen zu organisieren und vorrangig durchzuführen. Wegen des heftigen Anstiegs der Inzidenzen bei Schülerinnen und Schülern muss diese Forderung zum Schutze sowohl der Lehrkräfte als auch der Schülerschaft so schnell wie möglich umgesetzt werden.
2. Wir fordern die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie auf, durch rasche und umfassende Verbeamtungen von Lehrerinnen und Lehrern dem Lehrermangel entgegenzuwirken. Die Abwanderung der Berliner Lehrkräfte wegen der Nichtverbeamtung muss unverzüglich gestoppt werden, damit die Berliner Schule so schnell wie möglich wieder in ausreichendem Maße über qualifiziert ausgebildete Lehrkräfte verfügen kann.
Philologenverband Rheinland-Pfalz bestätigt Cornelia Schwartz im Amt der Landesvorsitzenden und fordert realistischen Blick auf die „Schule der Zukunft“
Unter dem Motto „Mehr Zeit für Qualität“ fand am 18. und 19. November 2021 im Mercure-Hotel in Koblenz die Vertreterversammlung des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, der Berufsvertretung der Gymnasiallehrerinnen und -lehrer an rheinland-pfälzischen Gymnasien, Kollegs, Integrierten Gesamtschulen und Studienseminaren für das Lehramt an Gymnasien, statt. Die rund 160 Vertreterinnen und Vertreter wählten im ersten Teil der Veranstaltung den Geschäftsführenden Vorstand des Verbandes, legten im weiteren Verlauf die mittelfristige Verbandspolitik fest und beschäftigen sich in ihren Anträgen mit aktuellen Themen wie Bildung in Zeiten der Corona-Pandemie, „Schule der Zukunft“, Unterrichtsversorgung, Einstellungssituation, Lehrkräftebildung und Herausforderungen durch die Digitalisierung.
PhV Schleswig-Holstein teilt S P D – Sorge um Fachkräftemangel im Handwerk – Langlet-Ruck: „Leider aber auch ein Ergebnis von 20 Jahren S P D – Bildungspolitik“
Der Mangel an handwerklichen Fachkräften und die unzureichende Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Handwerk ist beunruhigend und verlangt Maßnahmen! In dieser Einschätzung ist der Philologenverband Schleswig-Holstein sich einig mit der S P D-Landtagsfraktion. Deren Bildungspolitischer Sprecher Martin Habersaat hatte auf den Nachwuchsmangel im Handwerk hingewiesen sowie auf die damit zusammenhängende zu geringe Zahl an Berufsschülerinnen und –schülern in wichtigen Handwerksbranchen.
PhV Schleswig-Holstein beklagt deutliche Zunahme außerunterrichtlicher Aufgaben – Langlet-Ruck: “Grundsatz `Niemand darf benachteiligt werden´ muss auch für gymnasiale Lehrkräfte gelten!“
Aufgaben außerhalb des unterrichtlichen Kerngeschäfts nehmen an den schleswig-holsteinischen Gymnasien zu. Sie beanspruchen mittlerweile die Kräfte der dort tätigen Lehrerinnen und Lehrer in einem wesentlich höheren Maße als noch vor einem Jahrzehnt. Darauf weist der Philologenverband Schleswig-Holstein hin, der die Feststellung mit klaren Forderungen an Landtag und Landesregierung verbindet.