Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
PhV Rheinland-Pfalz begrüßt Besoldungserhöhung und Vorgriffszahlung, wehrt sich aber gegen Rückstufung gymnasialer Lehrkräfte auf A 13 ohne Zulage
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz begrüßt die zeitnahe Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamte, warnt aber mit konkreten Zahlen davor, dass „A 13 für alle“ die längere Ausbildung und geringere Lebensarbeitszeit gymnasialer Lehrkräfte finanziell benachteiligen würde.
PhV BW gegen Schließung des Progymnasiums Tailfingen: „Schulpolitik mit dem Rotstift – Keine echten Verbesserungen, sondern eine Mangelverwaltung zu Lasten aller Schüler!“
Der Philologenverbad Baden-Württemberg wehrt sich gegen die drohende Auflösung des voll ausgelasteten Progymnasiums Tailfingen, das einer funktionierenden Schulgemeinschaft und der Wahlfreiheit von Familien im ländlichen Raum unwiederbringlich beraubt würde.
bpv zur Bildungsministerkonferenz in Bayern: Wer starke Bildung will, muss Lehrkräftegesundheit stärken
Lehrkräftegesundheit ist politische Pflicht: Der Bayerische Philologenverband fordert zur BMK-Präsidentschaft konsequente Entlastung statt dauerhafter Belastungsverschiebung auf dem Rücken des Kollegiums.
PhV NRW: LADG stellt Lehrkräfte unter Generalverdacht
Der Philologenverband Nordrhein-Wesfalen warnt vor dem geplanten Landesantidiskriminierungsgesetz: Die vorgesehene Beweislastumkehr gefährde die pädagogische Freiheit, schaffe Misstrauen gegenüber Lehrkräften und sei angesichts bestehender Schutzregelungen gegen Diskriminierung nicht erforderlich.
Rabbow: 10-Punkte-Programm der SPD verkennt Bildungsrealitäten
Der Philologenverband Niedersachsen weist das SPD-Konzept zu sogenannten Stufenlehrkräften als ungeeignet zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels zurück und fordert stattdessen die Umsetzung seines eigenen, sofort einsatzbereiten Ausbildungskonzepts.
Auf dem Weg zu einer modernen Prüfungskultur: bpv fordert mehr Freiraum am Gymnasium
Der Bayerische Philologenverband fordert mehr Freiraum bei großen Leistungsnachweisen: Eine Umfrage unter Lehrkräften zeigt hohe Leistungsbereitschaft bei Schülerinnen und Schülern – zugleich wird der Prüfungsdruck als zu hoch wahrgenommen.
bpv zur Stärkung der Medienkompetenz und klaren Regeln für Social Media: Aktionsrat setzt wichtige Impulse
Der Bayerische Philologenverband begrüßt die Empfehlungen des Aktionsrats Bildung zu Social Media und fordert mehr Medienkompetenz, klare Regeln sowie einen altersgerechten, reflektierten Umgang mit digitalen Medien – auch durch eine möglichst smartphonefreie Kindheit.
bpv: „Aktuell wäre es falsch, mündliche Abfragen abzuschaffen“: Wissenschaftlerin plädiert für den Erhalt angekündigter und unangekündigter Leistungsüberprüfungen
Die Bildungsexpertin Manuela Pietraß warnt im Gespräch mit dem Bayerischer Philologenverband vor der Abschaffung bewährter Prüfungsformate und plädiert stattdessen für mehr Vertrauen in Lehrkräfte, differenzierte Leistungsbewertung und eine Weiterentwicklung der Prüfungskultur.
TPhV: Zweiter Schlag in die Magengrube für Lehrer
Der Thüringer Philologenverband warnt scharf vor dem neuen Besoldungs- und Versorgungsgesetzentwurf der Landesregierung und sieht darin eine weitere Mehrbelastung für Lehrkräfte, insbesondere durch die Anhebung der Altersgrenze für den vorzeitigen Ruhestand von 62 auf 63 Jahre.
Amtsantritt im Kultusministerium: PhV BW gratuliert Andreas Jung und legt Sieben-Punkte-Programm für Lehrkräfte und Schulen vor
Mit der Ernennung des neuen Kultusministers verbindet der Philologenverband Baden-Württemberg die Hoffnung auf einen bildungspolitischen Neustart – und fordert mutige Reformen, spürbare Entlastung für Lehrkräfte sowie einen echten Dialog auf Augenhöhe.
PhV S-H: Philologen setzen hohe Erwartungen an die neue Landesregierung
Der Philologenverband Schleswig-Holstein hat hohe Erwartungen an die voraussichtlich kommende Landesregierung aus CDU und Bündnis-Grünen. Das machte die Vorsitzende Barbara Langlet-Ruck deutlich: „Wir werden die Koalitionsverhandlungen mit großer Aufmerksamkeit verfolgen!“
Zumeldung des PhV BW zur Pressemitteilung der ARGEn zur Bildungspolitik und zu G9 vom 30. Mai 2022
Die ARGEn, also die Arbeitsgemeinschaften der gymnasialen Elternvertreter in Baden-Württemberg, haben völlig recht: Die Landesregierung darf den Wunsch der überwältigenden Mehrheit der Elternschaft nach G9 nicht länger ignorieren.
PhV NW: Gymnasiallehrkräfte weitgehend zufrieden mit Abiturprüfungen
Der überwiegende Teil der befragten Gymnasiallehrerinnen und -lehrer (79,5 Prozent) findet die Länge und den Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellung angemessen. 20,5 Prozent der Befragten sind mit Länge und Schwierigkeitsgrad nicht einverstanden. Knapp 12 Prozent finden die Aufgaben „voll angemessen“. Niemand findet die Aufgaben „gar nicht angemessen“. Die Rückmeldungen kommen aus allen fünf Regierungsbezirken in NRW und zu fast allen Fächern, in denen im Grund- oder Leistungskurs Klausuren geschrieben worden sind; besonders stark vertreten sind Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik.
PhVSA über die Mitgliederbefragung zur Einführung von Arbeitszeitkonten für Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen-Anhalt
75 Prozent der Kolleginnen und Kollegen in Sachsen-Anhalt sprechen sich gegen ein persönliches Arbeitszeitkonto und gegen eine Mehrarbeit über die Regelstundenzahl hinaus aus. Mit der Regelstundenzahl ist für viele Kolleginnen und Kollegen die Belastungsgrenze erreicht.
PhVN: Mathematikabitur muss im Vergleich zu anderen Fächern verhältnismäßig sein
Mathematikabitur muss im Vergleich zu anderen Fächern verhältnismäßig sein – Vereinheitlichung der Prüfungsvorgaben gefordert. Eine kritische Bilanz zieht der Vorsitzende des Philologenverbandes, Dr. Christoph Rabbow, nach den schriftlichen Abiturprüfungen:
bpv-Umfrage unter ukrainischen Lehrkräften in Bayern – Die drei größten Sorgen: Arbeit finden, Deutsch lernen, Wohnung mieten
Der Bayerische Philologenverband hat mit einer Umfrage bei knapp 500 Personen, die im Rahmen der bpv-Aktion „Ukrainische Lehrkräfte gesucht!“ ihre Kontaktdaten hinterlassen haben, nachgehakt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Lehrerinnen und Lehrer wollen arbeiten, zu viele sind aber noch nicht an Schulen eingesetzt. Ursächlich hierfür oft: Bürokratie. Diese darf nicht weiter Hindernis sein. Zudem sind Deutschkurse offenbar Mangelware, genauso wie Kinderbetreuung und bezahlbarer Wohnraum.
bpv: Studie belegt positive Effekte des bayerischen Übertrittsverfahrens für Kinder und Jugendliche
Im Zuge der Übertrittsentscheidungen wird jedes Schuljahr der bayerische Weg der frühen Differenzierung im Schulsystem kritisiert – oftmals sehr emotional. Eine Studie von Esser und Seuring aus dem Jahr 2020 bestätigt den Standpunkt des Bayerischen Philologenverbandes. Demnach verstärkt die Leistungsdifferenzierung beim Übertritt an die weiterführende Schule die Bildungsungerechtigkeit nicht, im Gegenteil: Differenzierung führt insgesamt zu einem höheren Leistungsniveau.
Der Hessische Philologenverband fordert: Lehrkräfte brauchen mehr Zeit für schulische Bildung
Die Effizienz des Unterrichts leidet zunehmend. Daher fordert der Hessische Philologenverband: Lehrkräfte brauchen mehr Zeit für schulische Bildung, die auf einer intensiven Kommunikation mit den anvertrauten Schülerinnen und Schülern beruht und pädagogisch sowie fachlich fundiert sein muss.
bpv: Bürokratie an Schulen: Lehrkräften bleibt immer weniger Zeit für guten Unterricht
Lehrkräfte müssen sich mit zu vielen bürokratischen Aufgaben auseinandersetzen – zulasten ihres Unterrichts. Das geht aus einer Online-Umfrage des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) unter mehr als 3000 Lehrkräften an Gymnasien in ganz Deutschland hervor. Die Auswertung der Ergebnisse für Bayern durch den Bayerischen Philologenverband (bpv) bestätigt dieses Bild.
PhVN: DPhV-Umfrage bestätigt: Lehrkräften fehlt besonders in Niedersachsen Zeit für guten Unterricht
Lehrkräfte müssen sich mit viel zu viel bürokratischem Aufwand auseinandersetzen, zulasten ihres Fachunterrichts. Das geht aus einer Online-Umfrage des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) unter mehr als 3000 Lehrkräften an Gymnasien hervor. Ein Fünftel der Teilnehmer kam aus Niedersachsen. Die Daten im Einzelnen.