Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
bpv zum Abitur-Startschuss an der FOSBOS: Bewährter Weg zur Hochschulreife
Für 24.500 Schülerinnen und Schüler an Bayerns Fachoberschulen und Beruflichen Oberschulen starten jetzt die Abschlussprüfungen – begleitet von einer Debatte über Bildungsgerechtigkeit, die Zukunft der Prüfungskultur und den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf das Lernen.
Datengestützte Schulentwicklung in Hessen: hphv fordert Fokus auf pädagogische Qualität statt auf Datensammeln
Das Hessische Kultusministerium richtet eine neue Stabsstelle zur „Optimalen Förderung“ ein – der Hessische Philologenverband begrüßt die Initiative grundsätzlich, mahnt jedoch an, dass datengestützte Schulentwicklung konsequent dem Unterricht dienen und nicht zu zusätzlicher Bürokratie oder Kontrolle führen darf.
hphv zieht Zwischenbilanz beim Abitur 2026
Nach den schriftlichen Abiturprüfungen 2026 zieht der Hessischer Philologenverband eine positive Bilanz – mahnt zugleich aber spürbare Entlastungen für Lehrkräfte im Abitureinsatz an.
Viel Licht, aber auch Schatten für zukunftsweisende Bildungspolitik im neuen Koalitionsvertrag
Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) bewertet den Koalitionsvertrag 2026–2031 mit gemischten Gefühlen: Neben wichtigen bildungspolitischen Weichenstellungen, die der Verband der gymnasialen Lehrkräfte seit Jahren einfordert, enthält das Papier Passagen, die eine erhebliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen von Lehrkräften und eine Schwächung der Mitbestimmung bedeuten würden.
Zum Koalitionsvertrag der CDU und SPD in Rheinland-Pfalz: Philologenverband erwartet, dass die gewonnene Gestaltungsfreiheit für die CDU auch konstruktiv genutzt wird
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz sieht im Koalitionsvertrag deutliche Chancen für eine bildungspolitische Neuausrichtung – und nimmt die CDU nun in die Verantwortung.
PhV Rheinland-Pfalz zur Debatte um die Nachfolge im Bildungsministerium
Die in den Medien angestoßene Debatte um eine mögliche Nachfolge im Bildungsministerium und die Kandidatur von Cornelia Schwartz verstärkt nach Ansicht des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz den Ruf nach einem grundlegenden Kurswechsel in der rheinland-pfälzischen Bildungspolitik.
hphv weist Kürzung der Altersermäßigung ab 55 Jahren zurück: Mehr Belastung für ältere Lehrkräfte
Der Hessische Philologenverband kritisiert die geplante Kürzung der Altersermäßigung scharf und warnt vor mehr Überlastung, steigenden Krankheitsausfällen und einer weiteren Verschärfung des Lehrkräftemangels in Hessen.
PhV Rheinland-Pfalz zu Social-Media-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen: Altersbeschränkungen und die Vermittlung von Medienkompetenz sind die zwei Seiten einer Medaille
Angesichts alarmierender Studienergebnisse zur psychischen Lage junger Menschen und den Folgen exzessiver Social-Media-Nutzung fordert der Philologenverband Rheinland-Pfalz von der künftigen Landesregierung entschlossenes Handeln für mehr Bildungsgerechtigkeit und klare Regeln an den Schulen.

Herzliche Gratulation! Martina Scherer vom DPhV in die Bundesgeschäftsführung der dbb frauen gewählt
Martina Scherer steigt in die Bundesgeschäftsführung der dbb frauen auf – und will Gleichstellung im öffentlichen Dienst spürbar voranbringen.
PhV NRW: Keine Lösungen von der Stange für Digitalpakt 2.0
Der Philologenverband NRW begrüßt den Digitalpakt 2.0 als wichtigen Fortschritt, fordert für Nordrhein-Westfalen jedoch eine bedarfsgerechte, unbürokratische Umsetzung, damit die Mittel gezielt dort ankommen, wo Schulen sie am dringendsten benötigen.
JuPhis im PhV BW zur Entlassung der Lehrkräfte über die Sommerferien
Laura Schönfelder, die JuPhi-Vorsitzende in Baden-Württemberg, ärgert sich über dieses alljährliche, beschämende Ritual. „Immer wieder wird versprochen, KV-Kräfte und Referendar*innen über die Ferien zu beschäftigen, und immer wieder werden dann doch Tausende junge Menschen in die Arbeitslosigkeit und in Hartz IV entlassen! Das ist eine Schande für den Bildungsstandort Baden-Württemberg.“
Wenn die Landesregierung ein attraktiver Arbeitgeber für die klügsten Köpfe sein möchte, muss diese Praxis enden.
Der Hessische Philologenverband zum IQB Bildungstrend 2021: Die Bilanz ist bitter – nicht zum Tagesgeschäft übergehen
Der kürzlich veröffentlichte Bericht des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) offenbarte wenig Überraschendes: die Kompetenzen der Grundschülerinnen und Grundschüler beim Übergang auf die weiterführenden Schulen sind nachweislich gesunken. Gemessen am erwartbaren Lernzuwachs innerhalb eines Schuljahres entspricht der Kompetenzverlust im Lesen etwa einem Drittel eines Schuljahres, im Zuhören einem halben Schuljahr und in der Orthographie einem Viertel eines Schuljahres. Die Mathematikkompetenzen sind etwa um ein Viertel eines Schuljahres zurückgegangen.
bpv: „Tag des Handwerks“: Schulen nicht mit Sondertagen überfrachten!
Der gestrige Beschluss des Ministerrats an allen allgemeinbildenden Schulen einen verpflichtenden „Tag des Handwerks“ einzuführen, kommt kurzfristig und durchaus überraschend. Denn speziell an den Gymnasien sind im Rahmen des neuen neunjährigen Gymnasiums Elemente der beruflichen Orientierung gestärkt und diversifiziert worden. Daher fordert der Bayerische Philologenverband (bpv): Die Schulen nicht mit Sondertagen überfrachten!
bpv: Bildung für nachhaltige Entwicklung – alle Schularten stellen sich der Verantwortung
Gesetze, Leitlinien, Konzepte, Erklärungen und Thesenpapiere zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gibt es zuhauf. Auch in unserem differenzierten bayerischen Schulwesen ist es bereits bis in die Lehrpläne und den Unterricht hinein in allen Schularten vielfach verankert, wenngleich die KMBek „Richtlinie für die Umweltbildung an den bayerischen Schulen“ von 2003 etwas in die Jahre gekommen ist. Es gilt, das Thema BNE in das Licht neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu rücken und Verantwortung für nachfolgende Generationen zu übernehmen, unter Wahrung der hohen Bildungsqualität in Bayern. Dazu bekennt sich die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl), bestehend aus dem Bayerischen Philologenverband (bpv), dem Bayerischen Realschullehrerverband (brlv), der Katholischen Erziehungsgemeinschaft Bayern (KEG) und dem Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB).
TPhV: Arbeitszeiterhöhung und -verlängerung bei Lehrkräften? Wir sind längst am Limit!
„Die Anzahl der Lehrkräfte, die langzeitkrank sind, und derjenigen, die tief erschöpft sind und kurz vor einem Zusammenbruch stehen, ist im jetzt zu Ende gehenden Schuljahr noch einmal stark angestiegen“, so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes. „Ob die Sommerferien ausreichen werden, um diesen Zustand zu ändern, ist ungewiss“, so Heike Schimke weiter.
Wiedergewählter bpv-Vorsitzender Schwägerl warnt: „Wir gewöhnen uns an einen Ausnahmezustand“
Bei den Vorstandswahlen auf der Hauptversammlung des Bayerischen Philologenverbands (bpv) wurde der bisherige Vorsitzende Michael Schwägerl mit 96,5% in seinem Amt bestätigt. Aufgaben gibt es für ihn und den ebenfalls gewählten Hauptvorstand genug. Der Lehrermangel ist das Schreckgespenst der Stunde. Er schwebt über allem. Denn er liegt den meisten Belastungen an den Schulen zugrunde oder verschärft sie.
bpv: Zusätzliche gymnasiale Planstellen für Beschulung ukrainischer Schülerinnen und Schüler
Letzte Woche stimmte der Haushaltsausschuss der Aufhebung von Stellensperren zu und machte den Weg für 1620 Stellen zur Beschulung ukrainischer Schülerinnen und Schüler frei. Davon können bis zu 300 auch für Neueinstellungen an den Gymnasien verwendet werden. Der Bayerische Philologenverband (bpv) sieht darin einen Teil seiner Forderung erfüllt, mahnt aber gleichzeitig: Die Bildung in Bayern ist weiterhin in Bedrängnis!
PhV BW zu den Aussagen von Ministerpräsident Kretschmann zu einer möglichen Erhöhung des Klassenteilers
Das Hauptverfahren für die Einstellung neuer Lehrkräfte in Baden-Württemberg läuft seit 28.6.2022 und endet am 11.7.2022. Und schon jetzt ist klar: Rund 1000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Stelle am Gymnasium werden kein entsprechendes Angebot erhalten, denn dafür fehlen die notwendigen Stellen: Trotz des Lehrermangels hat das Land dafür bislang kein zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt. Auch zusätzliche befristete Stellen sind nicht in Sicht: Für diese müssten nämlich ebenfalls zuerst einmal entsprechende finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Das ist bis heute nicht geschehen. „Die Landesregierung hat es versäumt, bei der Lehrereinstellung rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen“, kritisiert der Landesvorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW), Ralf Scholl. „Selbst wenn im August oder September zusätzliche Gelder locker gemacht werden, ist das dann zu spät, da die anderen Bundesländer uns dann die nicht eingestellten Lehrkräfte längst abgeworben haben.“
Philologenverband Niedersachsen fordert Bildungsministerium, um Lehrermangel endlich anzugehen
„Wenn Frau Prien behauptet, die ansteigenden Schülerzahlen seien nicht „vorhersehbar“ und Lehrermangel sei plötzlich entstanden, dann irrt die KMK-Präsidentin gewaltig. Natürlich war die zusätzliche Beschulung von Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine so nicht absehbar, dennoch ist der Mangel an den Schulen ein jahrzehntelanges Problem, das nicht entschieden genug angegangen wurde. Wenn man sich darüber erstaunt zeigt, dass Kinder sechs Jahre nach ihrer Geburt schulpflichtig sind und weitere vier Jahre später einen Platz an einer weiterführenden Schule finden müssen, dann sind die Äußerungen von Frau Prien weltfremd und völlig realitätsfern“, erklärt der Vorsitzende des Philologenverbandes, Dr. Christoph Rabbow.
Zu den Ergebnissen des IQB-Bildungstrends 2021 der Grundschule Philologenverband Rheinland-Pfalz fordert: Schluss mit erwiesenermaßen unbrauchbaren Methoden!
Seit vielen Jahren verhallen die Mahnungen des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz in Bezug auf die immer gravierenderen Mängel beim Lesen, Schreiben und Rechnen, die Kinder von der Grundschule mit an die weiterführenden Schulen bringen, ungehört. Die Landesvorsitzende des Verbandes der Gymnasiallehrkräfte, Cornelia Schwartz, zeigt sich entsetzt über die Ergebnisse der aktuellen, von der Kultusministerkonferenz in Auftrag gegebenen Studie des IQB-Bildungstrends 2021, die heute veröffentlicht wurde, und weist die bislang angestellten Mutmaßungen bezüglich der Ursachen zurück.