Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
hphv fordert finanzielle Verlässlichkeit: Sparen an der falschen Stelle
Der Hessische Philologenverband kritisiert die angekündigte Auflösung von Schulrücklagen und fordert die Landesregierung auf, trotz angespannter Haushaltslage auf finanzielle Einschnitte bei Besoldung und Schulbudgets zu verzichten, da erwartete Bundesmittel den Spielraum bald erweitern könnten.
Zumeldung des PhV BW zum Aufruf „Humane und emanzipierende Bildungspolitik vs. digitale Transformation“
Der Philologenverband Baden-Württemberg fordert eine pädagogisch sinnvolle Digitalisierung im Bildungsbereich, die den Unterricht bereichert, aber den persönlichen Kontakt nicht ersetzt, und setzt sich für humane sowie emanzipierende Bildungsbedingungen ein.
Philologen in Berlin/Brandenburg sehen Probeunterricht als Chance für Schülerinnen und Schüler
Der Philologenverband Berlin/Brandenburg kann die Aufregung über den Probeunterricht für Schülerinnen und Schüler nicht nachvollziehen.
PVS: Vorgelegtes Maßnahmenpaket enttäuscht und demotiviert Lehrkräfte an sächsischen Gymnasien
Der Philologenverband Sachsen zeigt sich enttäuscht über den von Kultusminister Clemens vorgelegten Entwurf eines Maßnahmenpakets zur „Verbesserung“ der Unterrichtsversorgung.
bpv zum Lehrkräftemangel am Gymnasium: Kraftakt bei der Bewältigung
Wegen Lehrkräftemangels und G9-Ausbau ergreift Bayern einschneidende, aber vorübergehende Maßnahmen zur Entlastung und Flexibilität der Schulen.
hphv: Interesse von Jugendlichen an Wirtschaftspolitik steigt
Der Hessische Philologenverband fordert eine stärkere Integration wirtschaftlicher Themen in den Unterricht sowie mehr Ressourcen für die Berufsorientierung, um Schüler besser auf die Arbeitswelt vorzubereiten.
PhV BW zu KI-Assistenzsystemen an Schulen
Der Philologenverband Baden-Württemberg begrüßt die Einführung des datenschutzkonformen KI-Assistenzsystems „F13“ an Schulen, betont jedoch, dass grundlegende Kulturtechniken wie Rechnen, Schreiben und Textanalyse zunächst ohne technische Hilfsmittel erlernt werden sollten, um eine solide Wissens- und Kompetenzbasis zu gewährleisten.
bpv zum Halbjahr an den Schulen: Zwischenzeugnis oder Zwischenbericht – Hauptsache informiert!
An bayerischen Gymnasien und FOSBOS erhalten nur noch rund 32,7 % der Schülerinnen und Schüler ein klassisches Zwischenzeugnis, während fast die Hälfte der Schulen stattdessen Zwischenberichte ausstellt, die eine detaillierte Übersicht aller Noten bieten und mehr Transparenz über den Lernfortschritt ermöglichen.
bpv: Volleinstellung – und trotzdem Lehrkräftemangel ab Herbst
Trotz der Volleinstellung aller gymnasialen Referendare zum Februar 2025 steuern Bayerns Gymnasien auf einen drastischen Lehrkräftemangel zu, weshalb dringende politische Maßnahmen erforderlich sind, um den kontinuierlichen Rückgang der Bewerberzahlen zu stoppen und den Beruf attraktiver zu gestalten.
PhV BW zum Thema Klassengrößen / Klassenteiler
Der Philologenverband Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, die Klassengrößen an Gymnasien deutlich zu verkleinern, da überfüllte Klassen den Lernerfolg beeinträchtigen und ein Landtagsbeschluss zur Reduzierung der Klassenteiler seit über 40 Jahren nicht umgesetzt wurde.
PhV NW: „Genau hinsehen – und schnell handeln, falls es notwendig wird“
Morgen beginnt für die gut 2,4 Millionen Schülerinnen und Schüler und die knapp 180.000 Lehrkräfte in NRW nach den großen Ferien wieder die Schule. „Wir wünschen allen Beteiligten einen guten Start in das neue Schuljahr“, sagt Sabine Mistler, die Vorsitzende des nordrhein-westfälischen Philologenverbandes (PhV NRW). „Das vergangene Schuljahr war für unsere Kolleginnen und Kollegen geprägt von extremen Belastungen, wir wünschen uns sehr, dass die Situation sich in diesem etwas entspannt. Ein ,Weiter so!‘ darf es nicht mehr geben.“
Mögliche Stundentafel-Kürzung in Berlin: DPhV warnt vor Schaden für Schülerinnen und Schüler, Mehrbelastung für Lehrkräfte
Der Deutsche Philologenverband (DPhV) spricht sich deutlich gegen eine Verkürzung der Stundentafel an Berliner Schulen aus. Eine Kürzung der Stundentafel dient weder den Schülerinnen und Schülern noch ihren Lehrkräften. Stundentafelkürzungen, d.h. weniger Pflichtunterricht z.B. in Deutsch, Mathematik und Englisch, senken die Leistungsstandards. Zudem müssen die zu wenigen Lehrkräfte parallel mehr Klassen bedienen. „Das ist unzumutbar für alle Beteiligten. Das Berliner Bildungsniveau würde noch mehr sinken“, kritisiert die DPhV-Vorsitzende Prof. Dr. Susanne
bpv: Lehrermangel: „Stille Reserve“ aktivieren! – Erstes Ergebnis einer bpv-Umfrage mit fast 5.000 Teilnehmern
Der Bayerische Philologenverband (bpv) hat seine Mitglieder zum Thema Arbeiten in Vollzeit und Teilzeit befragt. Eine erste Auswertung der fast 5.000 Rückmeldungen zeigt: Hinderungsgründe für eine Erhöhung der Teilzeit sind zuvorderst die gestiegenen außerunterrichtlichen Belastungen. Um den Lehrermangel abzumildern, fordert der bpv daher mehr Unterstützungskräfte an den Schulen und eine deutliche Entlastung der Lehrkräfte von unterrichtsfernen Tätigkeiten.
bpv: Lehrermangel an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen: Freude bei den eingestellten Nachwuchslehrkräften – Sorge bei den Planern vor Ort
Auf den ersten Blick fällt die reine Bilanz des Einstellungstermins im Herbst erfreulich aus: Weit über 1000 fertig ausgebildete Gymnasial-Lehrkräfte werden eine Stelle beim Staat bekommen – für den regulären Unterricht und für Brückenklassen. bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl erklärt, warum die Planer an den Gymnasien und Beruflichen Oberschulen vor Ort dennoch besorgt sind.
PhV NW zur Pressekonferenz von Schulministerin Feller am 28. Juli 2022
Ausdrücklich begrüßt der Philologenverband NRW das Ziel der Landesregierung, alles daran zu setzen, die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten. „Die Arbeitsbedingungen in den Schulen müssen jedoch grundlegend verbessert werden. Die Belastungsgrenzen der Lehrkräfte wurden in den letzten Jahren deutlich überschritten. Der Ankündigung des Koalitionsvertrags, Lehrkräfte spürbar zu entlasten, müssen nun schnellstmöglich Taten folgen“, fordert Sabine Mistler.
SPhV: Philologenverband warnt vor einem Ausbluten der Lehrerausbildung im Saarland
Mit großer Sorge betrachtet der Saarländische Philologenverband (SPhV) die Situation der Lehrerausbildung im Saarland: „Uns erreichen zunehmend Beschwerden von Referendarinnen und Referendaren, die mit der Lehramtsausbildung im Saarland nicht mehr zurechtkommen. Wir befürchten ein Ausbluten der Lehrerausbildung im Saarland“, so der Vorsitzende Marcus Hahn.
hphv: Abitur 2022 – nicht immer glänzend
Die Hessischen Philologen fordern die Glaubwürdigkeit des Abiturs zu erhalten – Realitätsverweigerung aufseiten der Politik wäre fatal! An Hessens Schulen gibt es zuhauf gute Abschlüsse; auch die Gymnasien verlassen – nahezu überall in Deutschland – immer mehr Abiturientinnen und Abiturienten mit immer besseren Noten. Ist das auf einen geheimnisvollen Leistungs- und Intelligenzzuwachs der Absolventen zurückzuführen? Mitnichten.
bpv: Jahreszeugnis: Folgen der Pandemie im Blick behalten!
Zum Schuljahresende steht das Jahreszeugnis an. Nach zwei Schuljahren ist es das erste, das wieder auf einer regulären Notengebung basiert. Doch der Bayerische Philologenverband (bpv) warnt: Wie es in den Jugendlichen nach zweieinhalb Jahren Corona-Pandemie wirklich aussieht, steht nicht im Zeugnis!
Bayerische Lehrerverbände: Die Ferien kommen, Corona-Herbst und Personalmangel auch
Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) wagt einen Blick nach vorn. Die zentralen Forderungen für den Herbst lauten: Die Schulen brauchen dringend Lehrkräfte, auch zur Beschulung der ukrainischen Geflüchteten. Und sie benötigen einen „Instrumentenkasten“ zur flexiblen und schnellen Reaktion auf das Corona-Geschehen vor Ort. Oberstes Ziel ist und bleibt der Präsenzunterricht bei größtmöglichem Gesundheitsschutz für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft.
SPhV: Philologenverband kritisiert verzögerte Einführung von G 9
Das von der Landesregierung angekündigte G 9 bringt den Gymnasien ein Mehr an Entlastung und einige zusätzliche Unterrichtsstunden. „Das bedeutet für uns Lehrkräfte und für unsere Schüler, dass wir das, was wir bisher schon sehr gut konnten, in Zukunft konzentrierter und besser werden tun können“, begrüßte Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands (SPhV), diesen Aspekt der G9-Reform.