Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
bpv: Zusätzliche gymnasiale Planstellen für Beschulung ukrainischer Schülerinnen und Schüler
Letzte Woche stimmte der Haushaltsausschuss der Aufhebung von Stellensperren zu und machte den Weg für 1620 Stellen zur Beschulung ukrainischer Schülerinnen und Schüler frei. Davon können bis zu 300 auch für Neueinstellungen an den Gymnasien verwendet werden. Der Bayerische Philologenverband (bpv) sieht darin einen Teil seiner Forderung erfüllt, mahnt aber gleichzeitig: Die Bildung in Bayern ist weiterhin in Bedrängnis!
PhV BW zu den Aussagen von Ministerpräsident Kretschmann zu einer möglichen Erhöhung des Klassenteilers
Das Hauptverfahren für die Einstellung neuer Lehrkräfte in Baden-Württemberg läuft seit 28.6.2022 und endet am 11.7.2022. Und schon jetzt ist klar: Rund 1000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Stelle am Gymnasium werden kein entsprechendes Angebot erhalten, denn dafür fehlen die notwendigen Stellen: Trotz des Lehrermangels hat das Land dafür bislang kein zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt. Auch zusätzliche befristete Stellen sind nicht in Sicht: Für diese müssten nämlich ebenfalls zuerst einmal entsprechende finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Das ist bis heute nicht geschehen. „Die Landesregierung hat es versäumt, bei der Lehrereinstellung rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen“, kritisiert der Landesvorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW), Ralf Scholl. „Selbst wenn im August oder September zusätzliche Gelder locker gemacht werden, ist das dann zu spät, da die anderen Bundesländer uns dann die nicht eingestellten Lehrkräfte längst abgeworben haben.“
Philologenverband Niedersachsen fordert Bildungsministerium, um Lehrermangel endlich anzugehen
„Wenn Frau Prien behauptet, die ansteigenden Schülerzahlen seien nicht „vorhersehbar“ und Lehrermangel sei plötzlich entstanden, dann irrt die KMK-Präsidentin gewaltig. Natürlich war die zusätzliche Beschulung von Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine so nicht absehbar, dennoch ist der Mangel an den Schulen ein jahrzehntelanges Problem, das nicht entschieden genug angegangen wurde. Wenn man sich darüber erstaunt zeigt, dass Kinder sechs Jahre nach ihrer Geburt schulpflichtig sind und weitere vier Jahre später einen Platz an einer weiterführenden Schule finden müssen, dann sind die Äußerungen von Frau Prien weltfremd und völlig realitätsfern“, erklärt der Vorsitzende des Philologenverbandes, Dr. Christoph Rabbow.
Zu den Ergebnissen des IQB-Bildungstrends 2021 der Grundschule Philologenverband Rheinland-Pfalz fordert: Schluss mit erwiesenermaßen unbrauchbaren Methoden!
Seit vielen Jahren verhallen die Mahnungen des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz in Bezug auf die immer gravierenderen Mängel beim Lesen, Schreiben und Rechnen, die Kinder von der Grundschule mit an die weiterführenden Schulen bringen, ungehört. Die Landesvorsitzende des Verbandes der Gymnasiallehrkräfte, Cornelia Schwartz, zeigt sich entsetzt über die Ergebnisse der aktuellen, von der Kultusministerkonferenz in Auftrag gegebenen Studie des IQB-Bildungstrends 2021, die heute veröffentlicht wurde, und weist die bislang angestellten Mutmaßungen bezüglich der Ursachen zurück.
PhV NW: Genau hinsehen, ob Schwarz-Grün seine Versprechungen umsetzt
Der nordrhein-westfälische Philologenverband (PhV NRW) wünscht Dorothee Feller viel Erfolg als künftige Schulministerin in NRW und ein gutes Händchen bei allen politischen Entscheidungen. „Die vergangenen Regierungsperioden haben gezeigt, dass dieser Job nicht einfach ist“, sagt die PhV-NRW-Vorsitzende Sabine Mistler. „Schön, dass mit Feller nun eine ausgewiesene Verwaltungsexpertin das Ministerium übernimmt. Die Liste der Herausforderungen ist lang, viele schul- und bildungspolitische Themen müssen unverzüglich angegangen werden.“ Auf die Unterstützung des PhV NRW könne die neue Ministerin bauen, so Mistler. „Wir NRW-Philologen stellen unsere Expertise gern zur Verfügung, und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.“
PhV BW zur Sicherstellung der Unterrichtsversorgung
Beim Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) stoßen zwei Schreiben von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Theresa Schopper an die Schulleitungen und Lehrkräfte mit dem Betreff „Bitte um Unterstützung bei der Sicherstellung der Unterrichtsversorgung“, die heute an den Schulen eintrafen, auf massive Kritik. „Wir finden es eine Ungeheuerlichkeit, dass der Ministerpräsident und die Kultusministerin jetzt die nach zweieinhalb Corona-Jahren völlig erschöpften Lehrkräfte bitten, ja beinahe anbetteln, für die Landesregierung die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Nachdem die Lehrerinnen und Lehrer in der Corona-Zeit den Schulbetrieb aufrechterhalten haben – was Winfried Kretschmann und Theresa Schopper in ihren Briefen ja in einem Lippenbekenntnis auch richtigerweise anerkennen – ist jetzt endlich die Landesregierung am Zug, ihre Hausaufgaben zu erledigen“, erklärt der PhV-Landesvorsitzende Ralf Scholl.
PhV BW zum Schulversuch „Grundschule ohne Noten“
Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) reagiert mit Kopfschütteln auf die neueste Pirouette in der baden-württembergischen Schulpolitik: die geplante Neuauflage des schon vor fünf Jahren gescheiterten Schulversuchs „Grundschule ohne Noten“, der ab dem kommenden Schuljahr an 39 Grundschulen erneut durchgeführt werden soll.
TPhV: HILFE! – Wir brauchen dringend Hilfe!
„Wir Lehrkräfte tun, was wir können, um die Schulen am Laufen zu halten. Nun, am Ende des Schuljahres, können wir Lehrkräfte einfach nicht mehr!“ so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes: „Das kann so nicht weitergehen. Wir brauchen für das nächste Schuljahr dringend Hilfe!“
PhV NW: Ein „Weiter so!“ darf es im neuen Schuljahr nicht geben
Geschafft! Das werden sich heute nicht nur die mehr als 2,4 Millionen Schülerinnen und Schüler denken, die sich in NRW in die großen Ferien verabschieden. Auch die Lehrkräfte dürften erleichtert sein, dass ein sehr anstrengendes Schuljahr zu Ende gegangen ist. „Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine ähnlich bedrückende Situation in den Lehrerzimmern empfunden zu haben“, sagt Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologenverbandes NRW (PhV NRW). „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind mit ihrer Kraft am Ende. Die Belastung ist so hoch wie nie zuvor.“
bpv: Deutschunterricht für geflüchtete Schülerinnen und Schüler: Jetzt zusätzliche Sprachen-Lehrkräfte fest einstellen
An Schulen in Bayern werden täglich Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine aufgenommen. Erfahrungen vor Ort zeigen: Zur Integration innerhalb und außerhalb der Schule braucht es Deutschkenntnisse. Der Einstellungstermin im Herbst bietet die Chance, junge, qualifizierte Sprachen-Lehrkräfte für diese Aufgabe zu gewinnen und gleichzeitig dem drohenden Lehrermangel 2025 entgegenzuwirken: Noch gibt es viele Bewerber auf den Wartelisten des Lehramts an Gymnasien in Deutsch und den Sprachen.
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl erhält Bayerischen Verdienstorden
In feierlichem Rahmen bekam bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl heute den Bayerischen Verdienstorden von Ministerpräsident Dr. Markus Söder verliehen. Schwägerl ist seit November 2016 Vorsitzender des bpv (Bayerischer Philologenverband). Die Verbandspolitik kennt er in all ihren Facetten: Bereits in den frühen 1990-er Jahren setzte er sich in der Referendar- und Jungphilologenvertretung ehrenamtlich für die Belange des Lehrkräfte-Nachwuchses ein. Zum Vorsitz führten ihn dann viele weitere Verbandsämter, unter anderem begleitete er auf bpv-Seite als Referent für Bildungs- und Schulpolitik die Einführung des neuen neunjährigen Gymnasiums.
Zumeldung des PhV BW zur dpa-Meldung vom 03.07.2023: „Kretschmann: Nicht jeder muss Französisch können“
Die stellvertretenden PhV-Landesvorsitzenden Karin Fetzner und Martina Scherer sind fassungslos über die Presseberichte:
Eine Übersetzungs-App für Schüler anstatt Fremdsprachen und Kultur des Nachbarlands kennenlernen? Auf welche gedanklichen Abwege und bildungsfeindlichen Gedankenspiele kann ein Ministerpräsident eigentlich noch kommen?
Empörung über tarifpolitische Ankündigung des Ministerpräsidenten – Philologenverband: „So demotiviert man Lehrkräfte und bekommt keine neuen!“
Die Ankündigung von Ministerpräsident Günther, das zu erwartende Ergebnis der Tarifverhandlungen in diesem Herbst nicht zeitgleich für die Landesbeamtinnen und –beamten in Schleswig-Holstein zu übernehmen, hat in der Lehrerschaft für erheblichen Unmut gesorgt. „Unsere Lehrkräfte sind weit überwiegend Beamtinnen und Beamte“, stellte die Vorsitzende des Philologenverbands, Barbara Langlet-Ruck, fest, die an das besondere Treueverhältnis der Beamten zum Dienstherrn erinnerte. „Diese Gruppe des Öffentlichen Dienstes nun dadurch zu bestrafen, dass man sie von den angestellten Bediensteten des Landes entkoppelt, hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun!“ erklärte Langlet-Ruck im Einvernehmen mit dem Chef ihrer Dachorganisation, des D B B-Landesbundes, Kai Tellkamp.
PHVN und PHV-SH: Abitur 2023 erfolgreich abgeschlossen
„Verfassungsrechtliche Vorgaben für ein gerechtes und zukunftsorientiertes Abitur endlich umsetzen“
PhV Rheinland-Pfalz: Philologenverband fordert realistische Perspektiven für Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine und mehr Deutschkurse
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz äußert sich besorgt hinsichtlich der Situation von Schülern aus der Ukraine, die aufgrund des anhaltenden Angriffskrieges Russlands geflohen sind.
PhV Rheinland-Pfalz: Philologenverband fordert sofortige Einstellung aller Referendare zur Bekämpfung des Lehrermangels
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz äußert seine wachsende Besorgnis angesichts des anhaltenden Lehrermangels im Bundesgebiet auch bei Gymnasiallehrkräften und setzt sich energisch dafür ein, alle Referendare unmittelbar nach Abschluss ihres Referendariats einzustellen.
bpv: Neuer Präsident des Deutschen Lehrerverbands gewählt: Der Bayerische Philologenverband gratuliert Stefan Düll
Stefan Düll ist in Berlin zum neuen Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Heinz-Peter Meidinger an.
PhV Rheinland-Pfalz: Philologenverband fordert Hitzeschutzplan für rheinland-pfälzische Schulen
Initiative des Bundesgesundheitsministers muss von der Landesregierung aufgegriffen werden
PhV BW: Diskussion über G9 an Gymnasien im Land in einem „Bürgerforum“: Was beabsichtigt die Landesregierung damit?
Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) ist erstaunt über die plötzlich gezeigte Offenheit der Landesregierung für eine Diskussion um G9 an allgemeinbildenden Gymnasien – aber: Ist das vielleicht ein Trojanisches Pferd?
bpv: Schulleitungen, Eltern und Lehrkräfte gegen Lehrermangel am Gymnasium: Im Sommer 2023 vorausschauend einstellen!
Die BayDV (Bayerische Direktorenvereinigung), die LEV (Landes-Eltern-Vereinigung) und der bpv (Bayerischer Philologenverband) warnen vor Lehrermangel und fordern: Jetzt vorausschauend einstellen und nicht nur nach rechnerischem Bedarf, sonst werden die Gymnasien mit viel zu wenig Lehrkräften für die neue Oberstufe dastehen!