Aus den Ländern
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Zu den Ergebnissen des IQB-Bildungstrends 2021 der Grundschule Philologenverband Rheinland-Pfalz fordert: Schluss mit erwiesenermaßen unbrauchbaren Methoden!
Seit vielen Jahren verhallen die Mahnungen des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz in Bezug auf die immer gravierenderen Mängel beim Lesen, Schreiben und Rechnen, die Kinder von der Grundschule mit an die weiterführenden Schulen bringen, ungehört. Die Landesvorsitzende des Verbandes der Gymnasiallehrkräfte, Cornelia Schwartz, zeigt sich entsetzt über die Ergebnisse der aktuellen, von der Kultusministerkonferenz in Auftrag gegebenen Studie des IQB-Bildungstrends 2021, die heute veröffentlicht wurde, und weist die bislang angestellten Mutmaßungen bezüglich der Ursachen zurück.
PhV NW: Genau hinsehen, ob Schwarz-Grün seine Versprechungen umsetzt
Der nordrhein-westfälische Philologenverband (PhV NRW) wünscht Dorothee Feller viel Erfolg als künftige Schulministerin in NRW und ein gutes Händchen bei allen politischen Entscheidungen. „Die vergangenen Regierungsperioden haben gezeigt, dass dieser Job nicht einfach ist“, sagt die PhV-NRW-Vorsitzende Sabine Mistler. „Schön, dass mit Feller nun eine ausgewiesene Verwaltungsexpertin das Ministerium übernimmt. Die Liste der Herausforderungen ist lang, viele schul- und bildungspolitische Themen müssen unverzüglich angegangen werden.“ Auf die Unterstützung des PhV NRW könne die neue Ministerin bauen, so Mistler. „Wir NRW-Philologen stellen unsere Expertise gern zur Verfügung, und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.“
PhV BW zur Sicherstellung der Unterrichtsversorgung
Beim Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) stoßen zwei Schreiben von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Theresa Schopper an die Schulleitungen und Lehrkräfte mit dem Betreff „Bitte um Unterstützung bei der Sicherstellung der Unterrichtsversorgung“, die heute an den Schulen eintrafen, auf massive Kritik. „Wir finden es eine Ungeheuerlichkeit, dass der Ministerpräsident und die Kultusministerin jetzt die nach zweieinhalb Corona-Jahren völlig erschöpften Lehrkräfte bitten, ja beinahe anbetteln, für die Landesregierung die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Nachdem die Lehrerinnen und Lehrer in der Corona-Zeit den Schulbetrieb aufrechterhalten haben – was Winfried Kretschmann und Theresa Schopper in ihren Briefen ja in einem Lippenbekenntnis auch richtigerweise anerkennen – ist jetzt endlich die Landesregierung am Zug, ihre Hausaufgaben zu erledigen“, erklärt der PhV-Landesvorsitzende Ralf Scholl.
PhV BW zum Schulversuch „Grundschule ohne Noten“
Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) reagiert mit Kopfschütteln auf die neueste Pirouette in der baden-württembergischen Schulpolitik: die geplante Neuauflage des schon vor fünf Jahren gescheiterten Schulversuchs „Grundschule ohne Noten“, der ab dem kommenden Schuljahr an 39 Grundschulen erneut durchgeführt werden soll.
TPhV: HILFE! – Wir brauchen dringend Hilfe!
„Wir Lehrkräfte tun, was wir können, um die Schulen am Laufen zu halten. Nun, am Ende des Schuljahres, können wir Lehrkräfte einfach nicht mehr!“ so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes: „Das kann so nicht weitergehen. Wir brauchen für das nächste Schuljahr dringend Hilfe!“
PhV NW: Ein „Weiter so!“ darf es im neuen Schuljahr nicht geben
Geschafft! Das werden sich heute nicht nur die mehr als 2,4 Millionen Schülerinnen und Schüler denken, die sich in NRW in die großen Ferien verabschieden. Auch die Lehrkräfte dürften erleichtert sein, dass ein sehr anstrengendes Schuljahr zu Ende gegangen ist. „Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine ähnlich bedrückende Situation in den Lehrerzimmern empfunden zu haben“, sagt Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologenverbandes NRW (PhV NRW). „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind mit ihrer Kraft am Ende. Die Belastung ist so hoch wie nie zuvor.“
bpv: Deutschunterricht für geflüchtete Schülerinnen und Schüler: Jetzt zusätzliche Sprachen-Lehrkräfte fest einstellen
An Schulen in Bayern werden täglich Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine aufgenommen. Erfahrungen vor Ort zeigen: Zur Integration innerhalb und außerhalb der Schule braucht es Deutschkenntnisse. Der Einstellungstermin im Herbst bietet die Chance, junge, qualifizierte Sprachen-Lehrkräfte für diese Aufgabe zu gewinnen und gleichzeitig dem drohenden Lehrermangel 2025 entgegenzuwirken: Noch gibt es viele Bewerber auf den Wartelisten des Lehramts an Gymnasien in Deutsch und den Sprachen.
Länder unterlaufen KMK-Regelungen: Brandenburg & Mecklenburg-Vorpommern senken Qualitätsniveau und Lehrkräftebesoldung
Der Deutsche Philologenverband (DPhV) kritisiert den programmatisch qualitätssenkenden Umgang der Kultusministerinnen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit nachzuqualifizierenden Lehrkräften und fordert die Kultusministerkonferenz (KMK) auf, dies bei der heute in Berlin beginnenden Konferenz zu thematisieren und im mehrheitlichen Konsens der Länder zu unterbinden.
bpv: Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände zu Brückenklassen für Ukraine-Flüchtlinge: Einsatz ukrainischer Lehrkräfte forcieren
Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) sieht im heute vorgestellten Konzept zur Beschulung ukrainischer Schülerinnen und Schüler für das kommende Schuljahr 2022/23 einen gangbaren Weg, wenn auch zusätzliches, qualifiziertes Personal eingestellt werden kann. abl-Präsident Michael Schwägerl resümiert: „Die Weiterentwicklung der Willkommensgruppen zu schulartunabhängigen Brückenklassen setzt an den weiterführenden Schulen die richtigen Schwerpunkte und lässt für den weiteren Schulweg alles offen. Mit der heutigen Bekanntgabe durch das Kultusministerium bleibt den Schulen auch Zeit, die Pläne konkret vor Ort umzusetzen. Die Erfahrungen der letzten Wochen an den Schulen zeigen jedoch, dass Stundentafeln und Organisatorisches nur die halbe Miete sind. Ohne zusätzliches Personal ist die Aufgabe nicht zu stemmen.“
Umfrage unter hessischen Gymnasiallehrkräften: Corona-Einfluss auf Abiturprüfungen 2022 weiter hoch – Zeitkorridor für Abiturkorrekturen zu eng
Die Corona-Pandemie hat auch die diesjährigen Abiturprüfungen stark beeinflusst. Das ergab eine Umfrage des Hessischen Philologenverbandes (hphv) unter knapp 450 Lehrkräften an Gymnasien. Mehr als 70 Prozent der Befragten bestätigten, dass die Pandemie Auswirkungen gezeigt hat. 42 Prozent der Lehrkräfte stellten einen erhöhten Organisationsaufwand fest, 30 Prozent sahen direkte Auswirkungen in der Abwesenheit von Prüflingen. 61 Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer erkannten in der Arbeitszeitverlängerung für Prüflinge keine positiven Effekte, 38 Prozent aber schon.
bpv-Statement zur Pressekonferenz der Kultusministerin Anna Stolz
Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, Michael Schwägerl, kommentiert die Ankündigungen der Kultusministerin zum neuen Schuljahr 2024/25.
bpv zu Einstellungszahlen in Zeiten von Lehrermangel: Jede nicht angenommene Stelle ist eine zu viel
Der Bayerische Philologenverband fordert aufgrund des Lehrkräftemangels und der Tatsache, dass 38 Prozent der Bewerber für Gymnasien und Berufsschulen 2024 keine Stelle annehmen, mehr Anreize wie regionale Prämien und eine verbesserte Planbarkeit von Versetzungen, um auch weniger attraktive Einsatzorte für Lehrkräfte attraktiver zu gestalten.
PhV BW zum Schuljahresbeginn 2024/2025: Gymnasien für G9 gut aufstellen!
Der Philologenverband Baden-Württemberg begrüßt die Wiedereinführung von G9, fordert jedoch klare Vorgaben bei Stundentafeln und Strukturen, eine Stärkung der beruflichen Orientierung und Demokratieerziehung, verbesserte IT-Betreuung und digitale Ressourcen sowie attraktivere Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte, um den Lehrerberuf und die Nachwuchsgewinnung zu fördern.
Schulstart-Tipps von bpv-Experten: „Mit kleinen Schritten und Veränderungen auf den Neubeginn einstellen!“
Aus der Entspannung wieder in den Schulalltag – bpv-Experten aus dem Sachgebiet Schulpsychologie & Beratungslehrkräfte geben konkrete Tipps zum Schulstart.
bpv: INSM-Bildungsmonitor – Statement des Bayerischen Philologenverbands
Bayern hat beim diesjährigen INSM-Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) einen guten zweiten Platz belegt.
Schüler Union Hessen und hphv fordern mehr Möglichkeiten bei der Leistungskurswahl
Der Hessische Philologenverband fordert gemeinsam mit der SU Hessen eine Reform der Oberstufen- und Abiturverordnung, um den Schülerinnen und Schülern in Hessen mehr Wahlmöglichkeiten bei den Leistungskursen zu geben, und dabei gleichzeitig eine Aufwertung des Faches Deutsch.
PhV NRW: Von Hamburg und Berlin lernen – ZP10 am Gymnasium abschaffen
Der Philologenverband Nordrhein-Westfalen fordert die Landesregierung wiederholt auf, die Abschlussprüfungen am Ende der zehnten Klasse auch an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen abzuschaffen, denn die Entscheidungen in Hamburg und Berlin zeigen, dass es auch ohne zusätzliche Prüfungen gehe.
hphv zum Schulstart: „Bildung muss weiter Thema Nummer 1 in Hessen bleiben“
Der Hessische Philologenverband (hphv) fordert angesichts der weiterhin bestehenden Herausforderungen
PHVN-Umfrage zur Gewalt gegen Lehrkräfte
Eine Umfrage des Philologenverbands Niedersachsen zeigt, dass ein Großteil der Lehrkräfte an Schulen Gewalt erlebt und sich vom Kultusministerium unzureichend geschützt fühlt, weshalb der Verband ein umfassendes Schutzkonzept fordert.
PhV Rheinland-Pfalz kritisiert Umgang des Bildungsministeriums mit neuen Lehrkräften
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz kritisiert, dass Gymnasialreferendare trotz Lehrermangels während der Sommerferien unbezahlt bleiben und betont, dass die Vorbereitungszeit für das neue Schuljahr notwendige Arbeit ist, die nicht als Steuerverschwendung abgetan werden sollte.