Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
bpv: Deutschunterricht für geflüchtete Schülerinnen und Schüler: Jetzt zusätzliche Sprachen-Lehrkräfte fest einstellen
An Schulen in Bayern werden täglich Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine aufgenommen. Erfahrungen vor Ort zeigen: Zur Integration innerhalb und außerhalb der Schule braucht es Deutschkenntnisse. Der Einstellungstermin im Herbst bietet die Chance, junge, qualifizierte Sprachen-Lehrkräfte für diese Aufgabe zu gewinnen und gleichzeitig dem drohenden Lehrermangel 2025 entgegenzuwirken: Noch gibt es viele Bewerber auf den Wartelisten des Lehramts an Gymnasien in Deutsch und den Sprachen.
Länder unterlaufen KMK-Regelungen: Brandenburg & Mecklenburg-Vorpommern senken Qualitätsniveau und Lehrkräftebesoldung
Der Deutsche Philologenverband (DPhV) kritisiert den programmatisch qualitätssenkenden Umgang der Kultusministerinnen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit nachzuqualifizierenden Lehrkräften und fordert die Kultusministerkonferenz (KMK) auf, dies bei der heute in Berlin beginnenden Konferenz zu thematisieren und im mehrheitlichen Konsens der Länder zu unterbinden.
bpv: Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände zu Brückenklassen für Ukraine-Flüchtlinge: Einsatz ukrainischer Lehrkräfte forcieren
Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) sieht im heute vorgestellten Konzept zur Beschulung ukrainischer Schülerinnen und Schüler für das kommende Schuljahr 2022/23 einen gangbaren Weg, wenn auch zusätzliches, qualifiziertes Personal eingestellt werden kann. abl-Präsident Michael Schwägerl resümiert: „Die Weiterentwicklung der Willkommensgruppen zu schulartunabhängigen Brückenklassen setzt an den weiterführenden Schulen die richtigen Schwerpunkte und lässt für den weiteren Schulweg alles offen. Mit der heutigen Bekanntgabe durch das Kultusministerium bleibt den Schulen auch Zeit, die Pläne konkret vor Ort umzusetzen. Die Erfahrungen der letzten Wochen an den Schulen zeigen jedoch, dass Stundentafeln und Organisatorisches nur die halbe Miete sind. Ohne zusätzliches Personal ist die Aufgabe nicht zu stemmen.“
Umfrage unter hessischen Gymnasiallehrkräften: Corona-Einfluss auf Abiturprüfungen 2022 weiter hoch – Zeitkorridor für Abiturkorrekturen zu eng
Die Corona-Pandemie hat auch die diesjährigen Abiturprüfungen stark beeinflusst. Das ergab eine Umfrage des Hessischen Philologenverbandes (hphv) unter knapp 450 Lehrkräften an Gymnasien. Mehr als 70 Prozent der Befragten bestätigten, dass die Pandemie Auswirkungen gezeigt hat. 42 Prozent der Lehrkräfte stellten einen erhöhten Organisationsaufwand fest, 30 Prozent sahen direkte Auswirkungen in der Abwesenheit von Prüflingen. 61 Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer erkannten in der Arbeitszeitverlängerung für Prüflinge keine positiven Effekte, 38 Prozent aber schon.
PhV S-H: Umfrage der Bosch-Stiftung stützt die Forderungen des Philologenverbands
Die Robert-Bosch-Stiftung kommt in einer bundesweiten Umfrage zu beunruhigenden Ergebnissen in Sachen Lehrergesundheit. Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland fühlen sich zu einem erschreckend hohen Prozentsatz (nahezu 90 %) stark belastet und erschöpft. Die Stiftung selbst macht Gründe für den von ihr ermittelten Stand der Lehrergesundheit im Lande geltend. Genannt werden die Folgen der anhaltenden Corona-Pandemie, der Nachholbedarf bei der Digitalisierung sowie die notwendige Integration von Flüchtlingen, vornehmlich infolge des Ukraine-Kriegs.
PhV S-H: Philologen setzen hohe Erwartungen an die neue Landesregierung
Der Philologenverband Schleswig-Holstein hat hohe Erwartungen an die voraussichtlich kommende Landesregierung aus CDU und Bündnis-Grünen. Das machte die Vorsitzende Barbara Langlet-Ruck deutlich: „Wir werden die Koalitionsverhandlungen mit großer Aufmerksamkeit verfolgen!“
Zumeldung des PhV BW zur Pressemitteilung der ARGEn zur Bildungspolitik und zu G9 vom 30. Mai 2022
Die ARGEn, also die Arbeitsgemeinschaften der gymnasialen Elternvertreter in Baden-Württemberg, haben völlig recht: Die Landesregierung darf den Wunsch der überwältigenden Mehrheit der Elternschaft nach G9 nicht länger ignorieren.
PhV NW: Gymnasiallehrkräfte weitgehend zufrieden mit Abiturprüfungen
Der überwiegende Teil der befragten Gymnasiallehrerinnen und -lehrer (79,5 Prozent) findet die Länge und den Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellung angemessen. 20,5 Prozent der Befragten sind mit Länge und Schwierigkeitsgrad nicht einverstanden. Knapp 12 Prozent finden die Aufgaben „voll angemessen“. Niemand findet die Aufgaben „gar nicht angemessen“. Die Rückmeldungen kommen aus allen fünf Regierungsbezirken in NRW und zu fast allen Fächern, in denen im Grund- oder Leistungskurs Klausuren geschrieben worden sind; besonders stark vertreten sind Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik.
PhVSA über die Mitgliederbefragung zur Einführung von Arbeitszeitkonten für Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen-Anhalt
75 Prozent der Kolleginnen und Kollegen in Sachsen-Anhalt sprechen sich gegen ein persönliches Arbeitszeitkonto und gegen eine Mehrarbeit über die Regelstundenzahl hinaus aus. Mit der Regelstundenzahl ist für viele Kolleginnen und Kollegen die Belastungsgrenze erreicht.
PhVN: Mathematikabitur muss im Vergleich zu anderen Fächern verhältnismäßig sein
Mathematikabitur muss im Vergleich zu anderen Fächern verhältnismäßig sein – Vereinheitlichung der Prüfungsvorgaben gefordert. Eine kritische Bilanz zieht der Vorsitzende des Philologenverbandes, Dr. Christoph Rabbow, nach den schriftlichen Abiturprüfungen:
PhVN: Bildungsinvestitionen der Landesregierung müssen zu Ende gedacht werden – Ein Tablet allein macht noch lange keinen lernwirksamen digitalen Unterricht.
Der Philologenverband Niedersachsen begrüßt die Schaffung zusätzlicher Lehrerstellen, warnt jedoch vor ineffizienten Tablet-Investitionen ohne didaktische Konzepte und fordert eine angemessene Ausstattung der Lehrkräfte, um den digitalen Wandel im Unterricht erfolgreich zu gestalten.
PhV BW zum „Bericht der Landesregierung zu einem Beschluss des Landtags; hier: Senkung der Klassenfrequenzen bzw. Schaffung kleinerer Klassen“
Der Philologenverband Baden-Württemberg kritisiert das Scheitern des Landtags bei der Reduzierung von Klassengrößen und fordert eine signifikante Verringerung der Klassenstärken am Gymnasium, um individuelle Förderung und den Bildungsauftrag zu gewährleisten.
KI wird Schule schnell und nachhaltig verändern – hphv zum Schulbarometer 2025
Der Hessische Philologenverband warnt vor den disruptiven Auswirkungen von KI-Tools wie ChatGPT auf Prüfungs- und Lernkulturen und fordert umfassende Fortbildungsmaßnahmen sowie die Einführung des Fachs ‚Digitale Welt‘ an Schulen.
PhV BW: Zwei Personalwechsel im Landesvorstand, bildungspolitische Kursbestimmungen und klare Haltung zu schulstrukturellen Reformen
Führungswechsel, klare Kante und bildungspolitische Weichenstellungen: Der Philologenverband Baden-Württember hat einen neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden, positioniert sich mit einem neuen Tarifchef und einem deutlichen Nein zur „Neuen Sekundarschule“ sowie einer eindringlichen Resolution gegen den drohenden Lehrkräftemangel infolge von G9.
bpv-Statement zu den Ergebnissen des Deutschen Schulbarometers 2025
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl fordert die Bayerische Staatsregierung angesichts der Ergebnisse
Bildungsprotest: PhV NRW kritisiert Forderung nach Einheitsschule
Der Philologenverband Nordrhein-Westfalen warnt vor realitätsfernen Strukturreformen im Bildungswesen und spricht sich entschieden für den Erhalt des differenzierten Schulsystems, valide Leistungsrückmeldungen und echte Investitionen in Bildung aus.
bpv-Forderung zum Tag des öffentlichen Dienstes: Perspektivwechsel und Klarheit bei Überstunden!
Der Bayerische Philologenverband (bpv) fordert in der Debatte um Mehrarbeit im öffentlichen Dienst mehr Transparenz und eine ehrliche Erfassung zusätzlich geleisteter Unterrichtsstunden im Schulbereich.
PhV Rheinland-Pfalz nimmt Stellung zum Gesetzesentwurf der CDU: Regelungen zum Einsatz mobiler digitaler Medien in Schulen
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz unterstützt das geplante Handyverbot an Schulen – als wichtigen Schritt zu mehr Konzentration, Gesundheit und digitaler Mündigkeit mit klaren Ausnahmen für den Unterricht.
PhV Rheinland-Pfalz widerspricht DL-Präsident Düll und unterstützt Mindestalter für Social Media
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz fordert ein gesetzliches Mindestalter für Social Media, um Kinder und Jugendliche besser vor digitalen Gefahren zu schützen – und widerspricht dabei deutlich dem DL-Präsidenten.
PhV NRW zum Großprojekt Oberstufe NRW: Qualitätsvolle Reform braucht Zeit
Der Philologenverband NRW begrüßt die verschobene Oberstufenreform und fordert klare Vorgaben für moderne Prüfungsformate – warnt jedoch vor Mehrbelastung durch fehlende Ressourcen.