Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
bpv-Statement zu IT-Wartungsbeschluss: Appell an die Sachaufwandsträger
„Den gestern vereinbarten Beschluss zur hälftigen Übernahme der IT-Wartungskosten nach 2024 im schulischen Bereich begrüßen wir ausdrücklich. Er setzt den politischen Schlusspunkt unter die auf dem Schul-Digitalisierungsgipfel im Juli 2020 beschlossene Maßnahme. Damit ist ein Hemmschuh im Bereich schulische Digitalisierung aus dem Weg geräumt. Viele Sachaufwandsträger sind in der Vergangenheit bereits in Vorleistung getreten, doch fehlende finanzielle Planungssicherheit und bürokratische Hürden haben auch zögern lassen. Nun können alle langfristig in praktikable Lösungen investieren und für einen verlässlichen Einsatz der Geräte an den Schulen sorgen. Die Zeit der Zurück¬haltung ist vorbei – jetzt gilt es, die Schulen fit für die Zukunft zu machen!“
bpv: Unterrichtsausfall mit Beginn des neuen Schuljahrs wieder systematisch erfassen
Dass der Unterrichtsausfall in Nordrhein-Westfalen ein Problem ist, lässt sich nicht bestreiten. „Doch hilft uns jetzt nicht die Debatte um die Wiederaufnahme der statistischen Erfassung. Eine Statistik allein generiert keine Stellen oder gar Lehrkräfte“, sagt Sabine Mistler, Vorsitzende des nordrhein-westfälischen Philologenverbandes (PhV NRW). „Das Problem ist hinlänglich bekannt, es ist der eklatante Mangel von Lehrerinnen und Lehrern an bestimmten Schulen. Daran ändert auch in den nächsten Wochen die Wiederaufnahme der statistischen Erhebung nichts.“ Der PhV NRW plädiert deshalb dafür, die wegen der Coronapandemie ausgesetzte systematische Erfassung des Unterrichtsausfalls mit Beginn des Schuljahres 2023/24 wieder aufzunehmen.
Lehrerbildungstag des bpv: „Wir haben einiges zu verlieren!“
Aus vielen Perspektiven wurde das Thema Lehrerbildung in Bayern beim Lehrer-bildungstag des Bayerischen Philologenverbands beleuchtet. Dabei waren sich die Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Schulpraxis einig: Ohne vertiefte fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kompetenz im gymnasialen Lehramt geht es nicht – zumindest nicht ohne Qualitätsverlust.
Philologenverband NRW begrüßt die KMK-Beschlüsse zum Abitur
Der nordrhein-westfälische Philologenverband (PhV NRW) begrüßt die gestern von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossene Angleichung der Rahmenbedingungen für die gymnasiale Oberstufe. Dazu gehören auch Anpassungen bei den Abiturprüfungen, die zu mehr bundesweiter Vergleichbarkeit unter den Bundesländern führen sollen. „Auf den ersten Blick bilden die KMK-Vereinbarungen die derzeitigen Abiturvorgaben in Nordrhein-Westfalen umfänglich ab. Das gilt auch für die Anpassungen, die für die Umstellung auf G9 notwendig waren“, sagt die PhV-NRW-Vorsitzende Sabine Mistler.
bpv-Statement zur angekündigten Aufgabe der Schulträgerschaft im Bistum Eichstätt: „Eine Schulgemeinschaft darf nicht zur Verhandlungsmasse werden!“
Stefan Brandl, im bpv zuständig für Schulen in freier Trägerschaft, zeigt sich verwundert und besorgt und stellt gleichzeitig Forderungen im Zuge des angekündigten Schritts.
bpv: Gymnasiale Schulfamilie fordert: Reisekostenetat für Schulfahrten muss erhöht werden
Die Preissteigerungen in der Reise-Branche machen auch vor Schulfahrten nicht halt. Daher fordern die Vertreter der gymnasialen Schulfamilie – bestehend aus dem Landesschülerrat (LSR), der Vereinigung der Direktorinnen und Direktoren der bayerischen Gymnasien (BayDV), der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) und dem Bayerischen Philologenverband (bpv) – gemeinsam eine dringend gebotene Erhöhung des Reisekostenetats.
Philologenverband Sachsen zufrieden mit KMK-Beschlüssen
Der Philologenverband Sachsen zeigt sich zufrieden mit den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz. „Unsere Forderungen an die KMK finden sich im Wesentlichen in den neuen Abiturregelungen wieder“, erklärte der Landesvorsitzende Thomas Langer. „Viele der künftig einheitlichen Vorgaben tragen eine sichtbar sächsische Prägung, so etwa die Anzahl der Leistungskurse, die Regelungen zur Belegung und Einbringung von Grundkursen und die Anzahl von Klausuren. Qualität und Kontinuität des bundesweit angesehenen sächsischen Abiturs bleiben gewahrt, und das ist eine gute Nachricht für die künftigen Abiturientinnen und Abiturienten.“
Lehrer kann jeder? bpv warnt vor bildungs-politischem Holzweg
Der Bildungsgipfel in Berlin betont einmal mehr, wie wichtig in diesem Bereich das Zusammenspiel von Praxis, Wissenschaft und Politik ist. Auch und gerade in Zeiten von Lehrermangel ist es entscheidend, Lehrkräfte als ausgebildete Expertinnen und Experten auf dem neuesten Stand der Wissenschaft aus- und weiterzubilden. Der Bayerische Philologenverband (bpv) warnt daher ausdrücklich vor einer „Entprofessionalisierung“ des Lehrerberufes und fordert eine konsequente Nachqualifizierung von Seiteneinsteigern.
PhV NW: Leitfaden zum Einsatz von ChatGPT – Verantwortung liegt bei Lehrkräften
Aus Sicht des Philologenverbandes NRW (PhV NRW) lässt das Schulministerium für Schulen, Schulleitungen und vor allem Lehrerinnen und Lehrer bei dem Thema Künstliche Intelligenz –, das es in Rekordzeit an Schulen und in den Unterricht geschafft hat, wichtige Fragen offen. „Viele Lehrkräfte verwenden ChatGPT und ähnliche Software bereits, auf verbindlichere Regeln, was geht und was sie lieber lassen sollten, warten sie allerdings noch“, sagt Sabine Mistler, Vorsitzende des PhV NRW. „Uns ist durchaus bewusst, dass es sich um einen sehr dynamischen Prozess handelt, daher ist es verständlich, dass sich das Ministerium an einigen Stellen nicht festlegen kann. Dennoch fühlen sich viele Lehrkräfte derzeit unsicher.“
15 Jahre Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ: Wettbewerbsrunde für 2023 startet – jetzt bewerben, nominieren, vorschlagen!
Die Bewerbungsphase für den „Deutschen Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ 2023 startet heute. Gesucht werden engagierte Lehrkräfte, Lehrkräfte-Teams und vorbildliche Schulleitungen aller deutschen Schulformen (auch im Ausland). Ab sofort und bis zum 15.09.2023 können unter www.lehrkraeftepreis.de Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge 2022/2023, Lehrkräfte-Teams und Kollegien ihre Vorschläge und Bewerbungen einreichen.
PhV BW zur Sondersitzung des Landtags-Bildungsausschusses zu den nicht besetzten Lehrkräftestellen
In der Sondersitzung des Landtags-Ausschusses für Kultus, Jugend und Sport am 22.07.2025 gab Kultusministerin Theresa Schopper Auskunft über die Verwendung der 1440 Lehrerstellen, die jetzt „gefunden“ wurden.
bpv-Statement zur Fortführung der Verfassungsviertelstunde: Wirksamkeit mitdenken, umfassender evaluieren
Angesichts des zunehmenden Lehrkräftemangels fordert der Bayerische Philologenverband eine kritische Überprüfung der Verfassungsviertelstunde und plädiert für eine Ausweitung der Evaluation, um schulische Ressourcen gezielt und wirksam einzusetzen.
Junge Philologen im PhV BW: Schluss mit Flickschusterei: Dauerhafte Investitionen in Lehrkräfte nötig!
Die Jungen Philologen im Philologenverband Baden-Württemberg fordern faire Perspektiven für Referendare und Vertretungslehrkräfte – Schluss mit Unsicherheit und Kettenverträgen!
PhV BW zur Pressemitteilung des Kultusministeriums „Lehrerstellen fälschlicherweise als besetzt ausgewiesen“
Der Philologenverband Baden-Württemberg fordert: Lehrkräftemangel jetzt ernsthaft beheben – 1500 unbesetzte Stellen müssen sofort besetzt werden.
PhV BW zum SWR-Bericht „Lehrer-Nachwuchs am Gymnasium: Ministerin wirbt für Wechsel an andere Schulen in BW“
Der Philologenverband Baden-Württemberg kritisiert, dass junge Gymnasiallehrkräfte trotz bestandenem Referendariat keine Anschlussstellen finden und die vom Kultusministerium kommunizierte „Rückkehrgarantie“ das Problem nur in die Zukunft verschiebt.
PhV Rheinland-Pfalz zur Pressemitteilung des Bildungsministeriums vom 1. Juli 2025: Sprachstandserhebungen bei Kita-Kindern – mehr als heiße Luft?
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz kritisiert die neue Sprachstandserhebung „SiAb“ als unzureichend und fordert verbindliche Maßnahmen wie ein verpflichtendes Vorschuljahr, um Kindern echte Bildungschancen zu sichern.
PhV BW zur Einstellungssituation an den Gymnasien
Trotz über 1.500 hochqualifizierter Bewerber herrscht Einstellungsflaute an Baden-Württembergs Gymnasien – der Philologenverband Baden-Württemberg warnt vor einem bildungspolitischen „Schweinezyklus“ mit gravierenden Folgen für die Zukunft.
PhV NRW: Gymnasiallehrkräfte sehen wenig Relevanz der ZP10
Eine neue Umfrage des Philologenverbands Nordrhein-Westfalen zeigt: Drei Viertel der Gymnasiallehrkräfte halten die Zentralen Prüfungen nach Klasse 10 für pädagogisch wenig sinnvoll – bei gleichzeitig hoher Belastung, die andere Bundesländer längst abgeschafft haben.
PhV BW zum Thema Hitzeschutz an Schulen
Angesichts gesundheitsschädlicher Temperaturen über 30 °C an Schulen fordert der Philologenverband Baden-Württemberg konsequente Arbeitsschutzmaßnahmen und ein Ende der politischen Zuständigkeitsschieberei.
PhV NRW: Schulentwicklung mit Daten, Risiken und Nebenwirkungen
PhV NRW begrüßt Ziele des heute vorgestellten Schulkompass Datengestützte Schulentwicklung