Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
bpv-Statement zur Debatte um den Rechtsanspruch auf Teilzeit
Der Bayerische Philologenverband kritisiert den Begriff „Lifestyle-Teilzeit“ scharf und warnt vor einer weiteren Spaltung der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst.
hphv: Für den Erhalt literarischer Originale im Deutschunterricht
Der Hessische Philologenverband warnt davor, klassische Literatur im Deutschunterricht sprachlich zu vereinfachen, und plädiert für die Arbeit mit literarischen Originaltexten.
bpv in abl-Stellungnahme: Entbeamtung für Lehrkräfte – eine überflüssige Diskussion
Der Bayerische Philologenverband als Teil der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) kritisiert scharf die aus Sachsen kommende Forderung nach einer bundesweiten Entbeamtung von Lehrkräften und warnt vor gravierenden Folgen für Attraktivität und Zukunft des Lehrberufs.
PhV Rheinland-Pfalz zum Auschwitz-Gedenktag am 27.01.2026
Anlässlich des Auschwitz-Gedenktages mahnt der Philologenverband Rheinland-Pfalz zu einer dauerhaft gestärkten historischen und literarischen Bildungsarbeit, um Erinnerung, Verantwortung und demokratisches Bewusstsein bei jungen Menschen nachhaltig zu verankern.
hphv: Hände weg vom Beamtenstatus!
Hessischer Philologenverband warnt vor Weiterführung der Debatte um Lehrkräfte-Verbeamtung.
bpv zum Tag der Handschrift am 23. Januar: „Schreiben mit der Hand ist ein Feuerwerk im Gehirn“
Warum Handschrift auch im digitalen Zeitalter unverzichtbar bleibt – ein Gespräch über Lernen, Denken und Schreiben mit der Hand.
PhV BW zur Einkommensrunde TV-L 2025/26
Der Philologenverband Baden-Württemberg fordert in der laufenden TV-L-Einkommensrunde ein sofortiges, substanzielles Angebot der Arbeitgeberseite.
Statement des bpv zur Pressekonferenz von Ministerin Stolz und Minister Blume
Der Bayerische Philologenverband unterstützt Kultusministerin Stolz in ihrem Einsatz für eine positive Leistungskultur und wirbt für einen zeitgemäßen Leistungsbegriff, der Entwicklung, Freude und nachhaltiges Lernen in den Mittelpunkt stellt.
TPhV: Beamtenstatus für Lehrkräfte ist für die Sicherstellung des Bildungsauftrages der Länder zwingend erforderlich
Lehrermangel und Bildungssicherung: Der Thüringer Philologenverband warnt eindringlich vor einer Abkehr vom Beamtenstatus für Lehrkräfte – ein Schritt, der die Unterrichtsqualität und die Zukunft der Schülerinnen und Schüler gefährden würde.
PHVN: Vollständiges Streichen schriftlicher Division ist der falsche Weg – Alternativen sind möglich
Der Philologenverband Niedersachsen warnt vor dem vollständigen Streichen der schriftlichen Division und fordert stattdessen eine Überarbeitung des Kerncurriculums mit differenzierten Anforderungen.
SPhV: Philologenverband warnt vor einem Ausbluten der Lehrerausbildung im Saarland
Mit großer Sorge betrachtet der Saarländische Philologenverband (SPhV) die Situation der Lehrerausbildung im Saarland: „Uns erreichen zunehmend Beschwerden von Referendarinnen und Referendaren, die mit der Lehramtsausbildung im Saarland nicht mehr zurechtkommen. Wir befürchten ein Ausbluten der Lehrerausbildung im Saarland“, so der Vorsitzende Marcus Hahn.
hphv: Abitur 2022 – nicht immer glänzend
Die Hessischen Philologen fordern die Glaubwürdigkeit des Abiturs zu erhalten – Realitätsverweigerung aufseiten der Politik wäre fatal! An Hessens Schulen gibt es zuhauf gute Abschlüsse; auch die Gymnasien verlassen – nahezu überall in Deutschland – immer mehr Abiturientinnen und Abiturienten mit immer besseren Noten. Ist das auf einen geheimnisvollen Leistungs- und Intelligenzzuwachs der Absolventen zurückzuführen? Mitnichten.
bpv: Jahreszeugnis: Folgen der Pandemie im Blick behalten!
Zum Schuljahresende steht das Jahreszeugnis an. Nach zwei Schuljahren ist es das erste, das wieder auf einer regulären Notengebung basiert. Doch der Bayerische Philologenverband (bpv) warnt: Wie es in den Jugendlichen nach zweieinhalb Jahren Corona-Pandemie wirklich aussieht, steht nicht im Zeugnis!
Bayerische Lehrerverbände: Die Ferien kommen, Corona-Herbst und Personalmangel auch
Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) wagt einen Blick nach vorn. Die zentralen Forderungen für den Herbst lauten: Die Schulen brauchen dringend Lehrkräfte, auch zur Beschulung der ukrainischen Geflüchteten. Und sie benötigen einen „Instrumentenkasten“ zur flexiblen und schnellen Reaktion auf das Corona-Geschehen vor Ort. Oberstes Ziel ist und bleibt der Präsenzunterricht bei größtmöglichem Gesundheitsschutz für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft.
SPhV: Philologenverband kritisiert verzögerte Einführung von G 9
Das von der Landesregierung angekündigte G 9 bringt den Gymnasien ein Mehr an Entlastung und einige zusätzliche Unterrichtsstunden. „Das bedeutet für uns Lehrkräfte und für unsere Schüler, dass wir das, was wir bisher schon sehr gut konnten, in Zukunft konzentrierter und besser werden tun können“, begrüßte Marcus Hahn, der Vorsitzende des Saarländischen Philologenverbands (SPhV), diesen Aspekt der G9-Reform.
JuPhis im PhV BW zur Entlassung der Lehrkräfte über die Sommerferien
Laura Schönfelder, die JuPhi-Vorsitzende in Baden-Württemberg, ärgert sich über dieses alljährliche, beschämende Ritual. „Immer wieder wird versprochen, KV-Kräfte und Referendar*innen über die Ferien zu beschäftigen, und immer wieder werden dann doch Tausende junge Menschen in die Arbeitslosigkeit und in Hartz IV entlassen! Das ist eine Schande für den Bildungsstandort Baden-Württemberg.“
Wenn die Landesregierung ein attraktiver Arbeitgeber für die klügsten Köpfe sein möchte, muss diese Praxis enden.
Der Hessische Philologenverband zum IQB Bildungstrend 2021: Die Bilanz ist bitter – nicht zum Tagesgeschäft übergehen
Der kürzlich veröffentlichte Bericht des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) offenbarte wenig Überraschendes: die Kompetenzen der Grundschülerinnen und Grundschüler beim Übergang auf die weiterführenden Schulen sind nachweislich gesunken. Gemessen am erwartbaren Lernzuwachs innerhalb eines Schuljahres entspricht der Kompetenzverlust im Lesen etwa einem Drittel eines Schuljahres, im Zuhören einem halben Schuljahr und in der Orthographie einem Viertel eines Schuljahres. Die Mathematikkompetenzen sind etwa um ein Viertel eines Schuljahres zurückgegangen.
bpv: „Tag des Handwerks“: Schulen nicht mit Sondertagen überfrachten!
Der gestrige Beschluss des Ministerrats an allen allgemeinbildenden Schulen einen verpflichtenden „Tag des Handwerks“ einzuführen, kommt kurzfristig und durchaus überraschend. Denn speziell an den Gymnasien sind im Rahmen des neuen neunjährigen Gymnasiums Elemente der beruflichen Orientierung gestärkt und diversifiziert worden. Daher fordert der Bayerische Philologenverband (bpv): Die Schulen nicht mit Sondertagen überfrachten!
bpv: Bildung für nachhaltige Entwicklung – alle Schularten stellen sich der Verantwortung
Gesetze, Leitlinien, Konzepte, Erklärungen und Thesenpapiere zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gibt es zuhauf. Auch in unserem differenzierten bayerischen Schulwesen ist es bereits bis in die Lehrpläne und den Unterricht hinein in allen Schularten vielfach verankert, wenngleich die KMBek „Richtlinie für die Umweltbildung an den bayerischen Schulen“ von 2003 etwas in die Jahre gekommen ist. Es gilt, das Thema BNE in das Licht neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu rücken und Verantwortung für nachfolgende Generationen zu übernehmen, unter Wahrung der hohen Bildungsqualität in Bayern. Dazu bekennt sich die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl), bestehend aus dem Bayerischen Philologenverband (bpv), dem Bayerischen Realschullehrerverband (brlv), der Katholischen Erziehungsgemeinschaft Bayern (KEG) und dem Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB).
TPhV: Arbeitszeiterhöhung und -verlängerung bei Lehrkräften? Wir sind längst am Limit!
„Die Anzahl der Lehrkräfte, die langzeitkrank sind, und derjenigen, die tief erschöpft sind und kurz vor einem Zusammenbruch stehen, ist im jetzt zu Ende gehenden Schuljahr noch einmal stark angestiegen“, so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes. „Ob die Sommerferien ausreichen werden, um diesen Zustand zu ändern, ist ungewiss“, so Heike Schimke weiter.