Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
Inhalt – Sprache – Kompetenz: Der Hessische Philologenverband zur Bedeutung eines Wissenskanons
Seit Jahren wird in der schulischen Bildung das Hohe Lied der Kompetenzvermittlung gesungen – leider zulasten der grundlegenden Wissensvermittlung, die im Gegenzug immer weiter vernachlässigt wurde. Gegen diese Tendenzen hat sich der Hessische Philologenverband auf seiner diesjährigen Vertreterversammlung in Fulda massiv ausgesprochen. In einer Resolution verweist der Verband der Gymnasiallehrkräfte auf die hohe Bedeutung eines Wissenskanons, der sich zwar im Diskurs entwickeln solle, dessen Inhalte aber nicht beliebig sein könnten und deren Qualität den Bildungsansprüchen genügen müssten.
bpv: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit – Schulen im Pandemie-Krisenmodus
Eines steht bereits nach wenigen Wochen fest: Auch dieses wird nicht das herbeigesehnte, halbwegs normale Schuljahr. Die Schulen befinden sich aufgrund der hohen Inzidenzen erneut im Krisenmodus. Die Landes-Eltern-Vereinigung für die Gymnasien (LEV), die Vereinigung der Direktorinnen & Direktoren der Bayerischen Gymnasien (BayDV) sowie der Bayerische Philologenverband (bpv) äußern gemeinsam ihre Frustration und fordern von Politik und Gesellschaft eine ehrliche Bestandsaufnahme.
Philologenverband Rheinland-Pfalz erklärt sich solidarisch mit der Schulgemeinschaft des traditionsreichen Gymnasiums Nonnenwerth: Muss eine Schule mit Zukunft bleiben
Während bei der Auftaktveranstaltung zur „Schule der Zukunft“, an der am 12.11.2021 Ministerpräsidentin Dreyer und Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in der „Alten Lokhalle“ in Mainz teilnahmen, wortreich über Schulen, die Leuchttürme sein können, gesprochen wurde, wurde am selben Tag die Öffentlichkeit darüber informiert, dass einer der traditionsreichen Leuchttürme in der Bildungslandschaft des nördlichen Rheinland-Pfalz, das Gymnasium Nonnenwerth, zum Einsturz gebracht werden soll. Der Philologenverband Rheinland-Pfalz lehnt die Schließungspläne des amerikanischen Investors Peter Soliman, der die Insel Nonnenwerth vor etwas mehr als einem Jahr mit der Absichtserklärung, die Schule fortzuführen, gekauft hatte, kategorisch ab und erklärt sich solidarisch mit Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern und Eltern, die um den Fortbestand ihrer Bildungsanstalt bangen.
Erfolg für den Philologenverband Rheinland-Pfalz
Mit der Unterstützung des Deutschen Beamtenbundes, dbb Rheinland-Pfalz, ist es dem Philologenverband gelungen, die Landesregierung zu einer Verlängerung der bislang geltenden Altersteilzeitregelung zu bewegen. Interessierte haben nun Planungssicherheit erhalten. Mitglieder können die Möglichkeit der Beratung durch unsere Rechtsreferenten in Anspruch nehmen.
TPhV: Sichere Schule im Winter? Organisierte Booster-Impfungen für Lehrkräfte!
Thüringen hat bundesweit die zweithöchste Inzidenz. Bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre gibt es Inzidenzen, die in immer mehr Landkreisen über 1000 liegen. „Lehrkräfte gehören damit zu den Berufsgruppen, die ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben, weil sie höheren Inzidenzen ausgesetzt sind als der Durchschnitt der Bevölkerung“, so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes.
bpv: Offene Schulen brauchen gesunde Lehrkräfte
Bayerischer Philologenverband (bpv), der Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen vertritt, fordert koordinierte Booster-Impfungen sowie kostenfreie PCR-Tests für Lehrkräfte
PhV Rheinland-Pfalz: Es ist ernst – Antisemitismus wirksam begegnen
Heute, am 9. November 2021, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, denken wir an die grauenvollen Ereignisse vor 83 Jahren, als Synagogen in Brand gesteckt, Geschäfte und Wohnungen geplündert, Friedhöfe geschändet und jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland misshandelt, deportiert und ermordet wurden. Wir gedenken der Menschen, die unter dem nationalsozialistischen Unrechtsregime leiden mussten und durch seine Anführer und Unterstützer zu Tode kamen.
PhV NRW: Ein Stutenkerl für den Finanz-Staatssekretär
Einen ganz besonderen Stutenkerl hat Sabine Mistler, die Vorsitzende des Philologenverbands NRW, heute an den Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Finanzministerium, Dr. Patrick Opdenhövel, übergeben. Das leckere Traditionsgebäck, auch Weckmann genannt, ist mit einer Größe von knapp 80 Zentimetern extragroß geraten, und soll den Finanz-Staatssekretär an die Forderungen in der Tarifrunde 2021 erinnern. Stutenkerle kann man backen, für neue Lehrkräfte braucht es mehr – so das Motto der Aktion. Konkret fordert der Philologenverband eine Attraktivitätsoffensive für den Lehrerberuf.

Einkommensrunde 2021: Lehrkräfte starten Aktionstage
Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder werden von den Arbeitgebern weiterhin blockiert. Gymnasiallehrkräfte starteten am 8. November deshalb Aktionstage. Foto: Friedhelm Windmüller
Offener Brief des PHVN: Fragen zur Digitalisierung – Aussitzen ist keine Lösung
Der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen (PhVN) weist in einem offenen Brief an den niedersächsischen Kultusminister Tonne auf die immer noch nicht vorhandene Ausstattung der niedersächsischen Lehrkräften mit digitalen Geräten hin.
PhV R-P zur Beendung der Diskriminierung erkrakter Beamtinnen und Beamter: „Rheinland-Pfalz muss folgen!“
Auf der Delegiertenversammlung des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz am 18. und 19. November 2021 in Koblenz haben die Vertreterinnen und Vertreter des gymnasialen Lehramtes zum wiederholten Male die Abschaffung der sogenannten Kostendämpfungspauschale gefordert.
Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände warnt: Schulen nicht in ein Regelungs-Chaos stürzen!
Gestern hat die Staatsregierung kurzfristig die Aufhebung der regionalen Lockdown-Regel bei einer Inzidenz über 1000 beschlossen. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl), Michael Schwägerl, stellt dazu kritisch fest: „Zweifellos ist es richtig, dass Grenzwerte an die Omikron-Variante angepasst werden müssen, doch Schulen brauchen Verlässlichkeit und Perspektive, sie vertragen keine tageweisen Neujustierungen. Wir brauchen jetzt verlässliche Aussagen, was zu tun ist, wenn die fünfte Welle auf die Schulen trifft und im schlimmsten Fall einen normalen Schulbetrieb vor Ort unmöglich macht.“
Rückkehr des Saarlandes zum neunjährigen Gymnasium und gleichzeitige Weiterentwicklung des Gymnasiums: Philologenverband Rheinland-Pfalz gratuliert zu dieser wegweisenden Entscheidung!
In einer Pressekonferenz der Saar-CDU hat der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans heute die „Qualitätsoffensive Plus“ in Sachen Bildung vorgestellt. „Man kann dem Saarland zu diesem Schritt nur gratulieren“, so die Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Philologenverbandes, Cornelia Schwartz. „In genau diese Richtung müsste es bei uns unbedingt auch gehen, wenn wir bei der Qualität der Bildung nicht abgehängt werden wollen.“
Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaften gymnasialer Elternvertreter (ARGE) in Baden-Württemberg und des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW) zur Einführung von G9 im Saarland und zur Umfrage des Deutschen Philologenverbands unter Lehrkräften zum Bildungsstand
Zwei Jahrzehnte nach der Einführung des achtjährigen Gymnasiums im Saarland hat die saarländische CDU-Landesregierung nun beschlossen, zum neunjährigen Gymnasium zurückzukehren. Diese Regelung soll im Saarland ab dem Schuljahr 2023/24 gelten, wobei es ausdrücklich nicht ein „zurück zum alten G9“ geben werde, sondern eine Weiterentwicklung des Gymnasiums zu mehr Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.
PhV S-H: Sorge um Unterrichtsversorgung und Qualifikation der Lehrkräfte: Langlet-Ruck verweist auf bundesweite Umfrage
Die Corona-Pandemie stellt für die Schulen in Deutschland eine langfristige Herausforderung dar. „Mit den bisher zur Verfügung gestellten Ressourcen dürften die Bildungsziele und die angestrebten Schulabschlüsse schwerer als bisher zu erreichen sein. Denn, es sollte doch außer Zweifel stehen, dass am Erhalt des Bildungsniveaus nicht gerührt werden darf“, erklärte die Vorsitzende des Philologenverbands Schleswig-Holstein nach einer Telefonkonferenz mit der Bundesvorsitzenden des Verbandes, Susanne Lin-Klitzing, und den Phv-Vorsitzenden der Länder Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Wiedereinführung von G9 im Saarland: Deutscher Philologenverband begrüßt CDU-Entschluss
„Wir begrüßen diese Entscheidung außerordentlich, weil das Gymnasium im Saarland damit beispielhaft auch für andere Länder seine Schülerinnen und Schüler effektiv auf die Herausforderungen der Zukunft, die u.a. mit Globalisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit verknüpft sind, vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler bekommen mehr Lernzeit!“, so die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing.
PhV NW: Lehrkräfte sorgen sich um Bildungsniveau
Nach den Einschränkungen und Veränderungen im Schulbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie sorgen viele Lehrkräfte sich um den Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Deutsche Philologenverband (DPhV) aktuell veröffentlicht hat. Hintergrund ist eine Befragung unter rund 7000 Lehrerinnen und Lehrern, die der DPhV im Oktober und November gestartet hat. Aus Nordrhein-Westfalen haben sich 1941 Lehrkräfte beteiligt, so viele wie aus keinem anderen Bundesland.
PhV BW zum Schulbetrieb nach den Weihnachtsferien
Mit gemischten Gefühlen betrachtet der Vorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW), Ralf Scholl, den Schulstart nach den Weihnachtsferien. „Es ist grundsätzlich positiv, dass die Corona-Situation derzeit Präsenzunterricht an den Schulen erlaubt. Angesichts der schnell wachsenden Infektionszahlen durch die Ausbreitung der Omikron-Variante und des weiterhin alles andere als optimalen Gesundheitsschutzes im Unterricht besteht aber weiterhin die Gefahr von Schulschließungen.“ Für den PhV BW ist klar: Präsenzunterricht an den Schulen ist die beste Unterrichtsform und pädagogisch unverzichtbar, muss aber in einer Pandemiesituation immer auch verantwortbar sein.
PhV RP: Lehrkräfte besorgt um Bildungsniveau in Deutschland: Deutscher und rheinland-pfälzischer Philologenverband mahnen Langfristplanung an!
Nach den Einschränkungen und Veränderungen im Schulbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie sorgen sich viele Lehrkräfte um das Bildungsniveau ihrer Schülerinnen und Schüler. Knapp 64 Prozent der Lehrkräfte an Gymnasien, Integrierten Gesamtschulen und anderen weiterführenden Schulen mit der Möglichkeit des Abiturs als Abschluss gehen davon aus, dass die politischen Maßnahmen nicht ausreichen, damit die Schülerinnen und Schüler das Versäumte bis zum Ende dieses Schuljahres nachholen. Fast die Hälfte der befragten Lehrkräfte (49 %) gab außerdem an, dass an ihrer Schule nicht ausreichend Fachlehrkräfte für den regulären Unterricht eingestellt worden sind.
hphv: Dem Schulstart im neuen Jahr fehlt der ‚Anfangszauber‘
Der Hessische Philologenverband fordert Präsenzunterricht, aber verantwortbar!
Der Präsenzunterricht ist unverzichtbar, damit Kinder und Jugendliche nicht noch mehr inhaltliche und psychosoziale Defizite anhäufen, das Erbe der bisherigen Pandemiezeit wiegt bereits schwer genug. Der Präsenzunterricht muss aber auch verantwortbar bleiben, der Gesundheitsschutz darf nicht vernachlässigt werden.