Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
PhV Rheinland-Pfalz: Es ist ernst – Antisemitismus wirksam begegnen
Heute, am 9. November 2021, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, denken wir an die grauenvollen Ereignisse vor 83 Jahren, als Synagogen in Brand gesteckt, Geschäfte und Wohnungen geplündert, Friedhöfe geschändet und jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland misshandelt, deportiert und ermordet wurden. Wir gedenken der Menschen, die unter dem nationalsozialistischen Unrechtsregime leiden mussten und durch seine Anführer und Unterstützer zu Tode kamen.
PhV NRW: Ein Stutenkerl für den Finanz-Staatssekretär
Einen ganz besonderen Stutenkerl hat Sabine Mistler, die Vorsitzende des Philologenverbands NRW, heute an den Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Finanzministerium, Dr. Patrick Opdenhövel, übergeben. Das leckere Traditionsgebäck, auch Weckmann genannt, ist mit einer Größe von knapp 80 Zentimetern extragroß geraten, und soll den Finanz-Staatssekretär an die Forderungen in der Tarifrunde 2021 erinnern. Stutenkerle kann man backen, für neue Lehrkräfte braucht es mehr – so das Motto der Aktion. Konkret fordert der Philologenverband eine Attraktivitätsoffensive für den Lehrerberuf.

Einkommensrunde 2021: Lehrkräfte starten Aktionstage
Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder werden von den Arbeitgebern weiterhin blockiert. Gymnasiallehrkräfte starteten am 8. November deshalb Aktionstage. Foto: Friedhelm Windmüller
Offener Brief des PHVN: Fragen zur Digitalisierung – Aussitzen ist keine Lösung
Der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen (PhVN) weist in einem offenen Brief an den niedersächsischen Kultusminister Tonne auf die immer noch nicht vorhandene Ausstattung der niedersächsischen Lehrkräften mit digitalen Geräten hin.
TPhV: Sichere Schule? Absicherung des Unterrichts? Jetzt seid Ihr am Zug!
„An uns Lehrkräften liegt es nicht, wenn es im Herbst und im Winter zu Einschränkungen im Präsenzunterricht kommt!“, so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes. „Auch die Thüringer Lehrkräfte sind zu 90 Prozent geimpft.“
PhV R-P: Zu wenige Vertretungskräfte: Nach anderthalb Jahren Pandemie stehen Schulen mit dem Rücken zur Wand
„Nach anderthalb Jahren Pandemie stehen die Schulen im Hinblick auf die personellen Ressourcen mit dem Rücken zur Wand. Kurzfristige Ausfälle aufgrund plötzlicher schwerer Erkrankungen können kaum noch aufgefangen werden. Weiterhin übernehmen die Schulleitungen vielerorts die Kontaktnachverfolgung für die Gesundheitsämter. Schulleitungen und Lehrkräfte sind nach anderthalb Jahren am Rand ihrer Kräfte angelangt und warnen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das System kollabiert. Uns erreichen immer wieder Hilferufe von Schulleitungen, die ohne Erfolg die langen Listen von angeblich verfügbaren PES-Vertretungskräften durchtelefonieren“, resümiert Cornelia Schwartz, Landesvorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, die Lage an den Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen des Landes.
Ausbildung, Fortbildung, Beratung: Philologenverband Niedersachsen setzt sich für qualitätssichernde Maßnahmen ein
„Das Kultusministerium hat ab sofort ein Internetportal „Unterrichtsfeedback“ freigeschaltet, das es Lehrkräften ermöglicht, auf freiwilliger Basis und in anonymisierter Form Rückmeldungen zu ihrem Unterricht zu bekommen und entsprechende Folgerungen für qualitätssichernde Maßnahmen daraus abzuleiten. Das Portal ist kein Lehrerbewertungsportal und nicht an die Dienstaufsicht gekoppelt. Es dient einzig und allein der freiwilligen Selbstevaluation. Die inhaltliche und technische Unterstützung durch das Portal ist ein akzeptables Angebot. […]“

Philologenverband Berlin-Brandenburg verabschiedet Senatorin Scheeres
Liebe Frau Scheeres, da Sie es in 10 Jahren nicht geschafft haben, auch nur ein Problem der Berliner Schulen wirklich zu lösen, haben wir Ihnen zum Abschied wenigstens zwei fehlende Lehrkräfte gebacken. Das ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, soll aber gleichzeitig ein Ansporn für Ihren Nachfolger oder Ihre Nachfolgerin sein, endlich den Lehrermangel zu beseitigen. Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und verbleiben mit freundlichen Grüßen, Ihr Philologenverband
Gemeinsame Pressemitteilung von Landesschülerbeirat, Landeselternbeirat, Philologenverband BaWü und Realschullehrerverband am 04.11.2021:
Der Vergleich zwischen den Bundesländern zeigt, dass die Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht zu massiven Ansteckungen führt: Thüringen, wo die Maskenpflicht im Unterricht drei Wochen früher abgeschafft wurde als in Baden- Württemberg, und Bayern, wo die Maskenpflicht im Unterricht zwei Wochen früher abgeschafft wurde als in Baden-Württemberg, sind bundesweite Spitzenreiter bei der Inzidenz der 5-14-Jährigen. Dort herrschte zeitweise in 10 Kreisen eine Inzidenz von über 1.000 bei dieser Altersgruppe, und in sehr vielen Kreisen war die Inzidenz in dieser Gruppe doppelt bis dreimal so hoch wie bei den Erwachsenen.
PhV MV zur neuen Bildungspolitik in Mecklenburg-Vorpommern
Den geäußerten Eckpunkten der Bildungspolitik der neuen Regierungskoalition der kommenden fünf Jahre steht der Philologenverband Mecklenburg-Vorpommern weitgehend kritisch gegenüber.
PhV BW zum Artikel „Digitale Bildungsplattform soll im Frühjahr fertig sein“ in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 25.09.2022
„Wir freuen uns, dass das Kultusministerium (KM) den baden-württembergischen Lehrkräften jetzt für Frühjahr 2023 ein dienstliches Email-Postfach in Aussicht stellt – gut 50 Jahre nach Erfindung der Email und mehr als 30 Jahre nach Einführung des Internets für alle“, kommentiert Ralf Scholl, der Landesvorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW) die entsprechende Meldung der Badischen Neuesten Nachrichten vom 25. September 2022. Der angekündigte digitale Lehrerarbeitsplatz soll neben Email auch Cloud-Speicher und Online-Büroanwendungen umfassen.
PhVN: Landtagswahl 2022: Bildungspolitik ist Zukunftspolitik!
Niedersachsen steht vor der Wahl. Nach fast fünf Jahren Rot-Schwarz – einer keineswegs „großen“ Koalition – geht es einmal mehr um eine wichtige Entscheidung für die Zukunft. Die letzten Jahre waren durch oft quälenden Stillstand in den wichtigen Zukunftsfragen geprägt. Da können sich die Regierungsparteien nicht hinter den Verweis auf die Pandemiebewältigung zurückziehen. Natürlich hat Corona Zeit und Ressourcen gekostet, das kann und will niemand kleinreden. Aber neben den Reaktionen auf die Herausforderungen während der Hochphase der Viruseindämmung hätte dennoch der Wille zur politischen Gestaltung durchblitzen müssen – und zwar über die Pandemie hinaus.
bpv: A13 für alle: Keine Maßnahme gegen Lehrermangel
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl kommentiert die Ankündigung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, A13 als Einstiegsgehalt für alle Lehrkräfte einzuführen.
PhV NRW: Wertschätzung für alle Lehrkräfte notwendig
Der Philologenverband Nordrhein-Westfalen (PhV NRW) anerkennt und begrüßt, dass mit der Umsetzung des schwarz-grünen Wahlversprechens A13 für alle die Wertschätzung für die Lehrkräfte an Grund- und Sek-I-Schulen steigt. „Die professionelle Arbeit und das Engagement der Kolleginnen und Kollegen sehen wir mit großem Respekt, sie sind von hoher Bedeutung für unser gesamtes Schulsystem in NRW“, sagt die PhV-NRW-Vorsitzende Sabine Mistler.
PhV BW zu den Ergebnissen von VERA 8
VERA 8-Ergebnisse unterstreichen die Vorzüge eines gegliederten Bildungssystems
Junge Philologen: Referendariat soll wieder zwei Jahre dauern
Anlässlich des runden Geburtstags fordert der JuPhi-Vorsitzende für NRW, das Referendariat von derzeit 18 wieder auf 24 Monate zu verlängern. „Die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen; wer beste Bildung will, muss auch beste Bedingungen für die Lehrerausbildung schaffen“, sagt Hoffmann.
bpv-Statement zur Diskussion um den Einsatz von schwangeren Lehrerinnen im Unterricht
Michael Schwägerl, Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes: „Die aktuellen Aussagen des Kultusministers zum Einsatz Schwangerer an Schulen nähren viele Spekulationen und sorgen für große Unsicherheit und Verärgerung bei den betroffenen Schwangeren, vertretenden Lehrkräften sowie Schulleitungen. Es stößt zudem bei vielen Kolleginnen und Kollegen auf Unverständnis, dass dieses Thema nicht bereits vor Schulbeginn geklärt werden konnte. Wir brauchen jetzt möglichst schnell klare Entscheidungen, ob Schulen wieder für Schwangere geöffnet werden, und – wenn ja – verlässliche Regelungen, die den Schutz von Mutter und Kind vor Ort sicherstellen.“
pvs: Protestkundgebung vor dem Sächsischen Landtag in Dresden am 21. September
Der Lehrkräftemangel an sächsischen Schulen hat inzwischen ein Ausmaß erreicht, das eine ernste Gefährdung der Bildungschancen unserer Schülerinnen und Schüler darstellt. Auch die Gymnasien sind betroffen. Nicht nur in ländlichen Regionen kann der Grundbereich nicht mehr abgesichert werden, kommt es zu planmäßigen Unterrichtskürzungen, werden Klassenstufen und Fächer „priorisiert“.
Die Bildungsziele des Gymnasiums lassen sich so nicht verwirklichen!
Das können wir nicht länger hinnehmen!

bpv: Welttag des Lehrers: Was Lehrkräfte sich wünschen
Zum Welttag des Lehrers am 5. Oktober fasst der Bayerische Philologenverband zusammen, was sich Lehrkräfte wirklich wünschen.
bpv-Statement zu fehlenden Schulbüchern zum Schuljahresstart
„Auch wenn es Schülerinnen und Schüler eher gelassen nehmen: Fehlende Bücher zum Schuljahresstart sind für die betroffenen Lehrkräfte ein echtes Ärgernis! Das gilt ganz besonders, wenn man – wie jetzt am Gymnasium in der 10. Jahrgangsstufe – einen neuen Lehrplan erstmalig umzusetzen hat. Schon zum Start des Schuljahres 2021/22 gab es ähnliche Schwierigkeiten. Der Bayerische Philologenverband hatte damals auf diese Problematik im Zulassungs- und Herstellungsverfahren der Lehrwerke für das neue neunjährige Gymnasium hingewiesen und Gespräche mit dem Ministerium geführt. Dieses Jahr sind deutlich weniger Fächer betroffen, aber immer noch zu viele! Zumindest haben sich die Verlage, deren Bücher noch nicht ausgeliefert sind, dazu bereit erklärt, das Lehrwerk oder die ersten Kapitel digital zur Verfügung zu stellen – eine unserer Forderungen aus dem letzten Schuljahr.“