Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
bpv: Abi-Startschuss in Bayern – gute Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf
Morgen startet in Bayern für rund 35.000 Schülerinnen und Schüler das Abitur 2023 mit der schriftlichen Deutschprüfung. Dabei ist es gut möglich, dass diese über denselben Aufgaben schwitzen wie Prüflinge in anderen Bundesländern. Das erhöht die Vergleichbarkeit der Ergebnisse und bringt Vorteile für Deutschland. Beruhigend zu wissen: Dis bislang vorliegenden Rückmeldungen lassen im Freistaat mit einem reibungslosen Ablauf rechnen.
PhV NW: Ministerium muss für pannenfreien Ablauf der Abiturprüfungen sorgen
Der Philologenverband Nordrhein-Westfalen (PhV NRW) erwartet nach der Panne bei den Abiturvorbereitungen am gestrigen Dienstag nun von den Verantwortlichen, dass der Nachschreibetermin am kommenden Freitag ohne weitere Beeinträchtigungen und Störungen über die Bühne geht. „Das Ministerium muss zum einen sicherstellen, dass alle Schulen rechtzeitig Zugang zu den Aufgaben haben“, sagt Sabine Mistler, die Vorsitzende des PhV NRW. „Zum anderen müssen die Klausuren rechtssicher geschrieben werden können. Das heißt, dass die Aufgaben den Prüflingen vorher nicht bekannt sein dürfen.“ Die Vorsitzende der NRW-Philologen verweist auf Medienberichte, wonach einige Klausuraufgaben am Dienstag per E-Mail zwischen einzelnen Schulen ausgetaucht worden sein könnten. „Hier ist das Ministerium in der Pflicht.“
bpv: Regionalprämie gegen Lehrermangel wirft Fragen auf
Michael Schwägerl, Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbands, hegt große Zweifel am Erfolg der geplanten Prämie: „Diese Prämie wirft Fragen auf und schafft Ungerechtigkeiten in einem ohnehin durch den Lehrermangel angespannten System. Warum werden gerade der Großraum und die Stadt München fast komplett ausgenommen, obwohl dort mehr und mehr Schulen gebaut werden und der Bedarf an Lehrkräften stetig steigt? Die Besoldungsneuordnung, die in und um München die höheren Lebenshaltungskosten ausgleicht und eine verfassungskonforme Alimentation sichert, ist doch kein Bonus!”
PhV NW: Abiturprüfungen in NRW starten – mit extrem kurzen Korrekturzeiten
Heute machen die Berufskollegs den Anfang, ab morgen treten die Schülerinnen und Schüler der mehr als 980 Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs in NRW zu den vermutlich wichtigsten Prüfungen ihres bisherigen Schullebens an – den schriftlichen Abiturklausuren. Auf vereinfachte Bedingungen wie in den vergangenen beiden Coronajahren müssen die 72.000 Abiturientinnen und Abiturienten allerdings in den meisten der 40 Fächern verzichten. Lediglich in Mathematik stehen mehr Aufgaben zur Auswahl – sowie eine halbe Stunde mehr Zeit für die Klausur.
PhV Schleswig-Holstein: Vorzeitige Pensionierungen sind Folgen erhöhter Belastungen
Der Philologenverband Schleswig-Holstein begrüßt die Absicht der Landesregierung, die Gründe für die vorzeitigen Pensionierungen von Beamten zu ermitteln. Für die Lehrkräfte, für die dies auch gilt, kann die P h v-Vorsitzende allerdings bereits jetzt einige Ursachen festmachen: „Für den Lehrerberuf gilt, dass dieser in den vergangenen beiden Jahrzehnten an Attraktivität verloren hat. Zu einer im Bundesvergleich sehr hohen Arbeitszeit in Schleswig-Holstein sind in großem Umfang außerunterrichtliche Aufgaben gekommen, die mit dem eigentlichen pädagogischen Auftrag nichts zu tun haben“, erläutert Barbara Langlet-Ruck.
Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) zum Thema Schülerbeförderung
„Wir unterstützen die Forderung der Eltern, dass die Schülerbeförderungskosten unter denselben Voraussetzungen, wie sie in Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz gelten, auch in Baden-Württemberg vom Land übernommen werden, sodass die Schülerbeförderung für die Eltern kostenfrei wird“, so Ralf Scholl, Landesvorsitzender des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW).
Eine Analyse des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW) zum Maßnahmenpaket des Kultusministeriums (KM) zur Gewinnung von Lehrkräften
Vorab zum Maßnahmenpaket: Grundsätzlich wäre es sinnvoll gewesen, wenn das
Der Deutsche Philologenverband Landesverband Berlin/Brandenburg begrüßt die im Koalitionsvertrag enthaltenen Regelungen bezüglich der Gymnasien
Es war immer eine wichtige Forderung des Verbandes, den MSA am Gymnasium abzuschaffen. Das Bildungsziel am Gymnasium ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und nicht der Mittlere Schulabschluss (MSA).
Ohne MSA-Prüfung können sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe besser auf das in der 11. Jahrgangsstufe beginnende Kurssystem und insbesondere auf die gewählten Leistungskurse vorbereiten, da im Gegensatz zu der ISS es an den Gymnasien keine 11. Jahrgangsstufe als Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe gibt.
bpv-Statement zu IT-Wartungsbeschluss: Appell an die Sachaufwandsträger
„Den gestern vereinbarten Beschluss zur hälftigen Übernahme der IT-Wartungskosten nach 2024 im schulischen Bereich begrüßen wir ausdrücklich. Er setzt den politischen Schlusspunkt unter die auf dem Schul-Digitalisierungsgipfel im Juli 2020 beschlossene Maßnahme. Damit ist ein Hemmschuh im Bereich schulische Digitalisierung aus dem Weg geräumt. Viele Sachaufwandsträger sind in der Vergangenheit bereits in Vorleistung getreten, doch fehlende finanzielle Planungssicherheit und bürokratische Hürden haben auch zögern lassen. Nun können alle langfristig in praktikable Lösungen investieren und für einen verlässlichen Einsatz der Geräte an den Schulen sorgen. Die Zeit der Zurück¬haltung ist vorbei – jetzt gilt es, die Schulen fit für die Zukunft zu machen!“
bpv: Unterrichtsausfall mit Beginn des neuen Schuljahrs wieder systematisch erfassen
Dass der Unterrichtsausfall in Nordrhein-Westfalen ein Problem ist, lässt sich nicht bestreiten. „Doch hilft uns jetzt nicht die Debatte um die Wiederaufnahme der statistischen Erfassung. Eine Statistik allein generiert keine Stellen oder gar Lehrkräfte“, sagt Sabine Mistler, Vorsitzende des nordrhein-westfälischen Philologenverbandes (PhV NRW). „Das Problem ist hinlänglich bekannt, es ist der eklatante Mangel von Lehrerinnen und Lehrern an bestimmten Schulen. Daran ändert auch in den nächsten Wochen die Wiederaufnahme der statistischen Erhebung nichts.“ Der PhV NRW plädiert deshalb dafür, die wegen der Coronapandemie ausgesetzte systematische Erfassung des Unterrichtsausfalls mit Beginn des Schuljahres 2023/24 wieder aufzunehmen.
Abitur 2025: Philologenverband Rheinland-Pfalz sieht dringenden Änderungsbedarf
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz kritisiert die unterschiedlichen Prüfungsbedingungen für Abiturienten an G9-Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen sowie die zunehmende Zentralisierung der Prüfungen und fordert mehr Gerechtigkeit, ausreichende Ressourcen und die Abschaffung der Abitur-Vorhaltestunde.
PHVN: Realitätsfremde GEW-Vorschläge zur Novellierung des Schulgesetzes gefährden den Schulfrieden
Der Philologenverband Niedersachsen kritisiert die GEW-Vorschläge zur Schulgesetz-Novelle als realitätsfern und ideologisch motiviert, warnt vor der Abschaffung bewährter Schulstrukturen und fordert stattdessen klare Bekenntnisse zum gegliederten Schulsystem, zur Durchlässigkeit sowie zum konfessionellen Religionsunterricht.
bpv zum Übertritt an weiterführende Schule: Verbindliche Empfehlung erhöht schulische Kompetenzen, sollte aber engmaschig begleitet werden
Der bpv begrüßt die positive Wirkung der verbindlichen Grundschulempfehlung auf die Lernmotivation und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler, betont aber zugleich die Notwendigkeit einer intensiven Begleitung durch Lehrkräfte und Eltern, um übermäßigen Druck zu vermeiden.
TPhV: Nach 100 Tagen steht fest: Zaubern können sie im TMBWK nicht.
Der TPhV erkennt an, dass die Landesregierung erste Maßnahmen im Bildungsbereich umgesetzt hat, kritisiert jedoch, dass der Unterrichtsausfall weiterhin das Hauptproblem bleibt und durch die Umverteilung von Lehrkräften nur verschoben statt gelöst wird.
PhV Rheinland-Pfalz warnt vor Auswirkungen übermäßiger Smartphone-Nutzung
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz warnt vor den gravierenden Folgen exzessiver Smartphonenutzung, die Lernen, Konzentration und psychische Gesundheit beeinträchtigen kann, und fordert Eltern auf, verantwortungsbewussten Medienkonsum auch außerhalb der Schule aktiv zu begleiten.
PhV NRW: Handynutzungsverbot für alle Schülerinnen und Schüler
Der Philologenverband Nordrhein-Westfalen fordert die Landesregierung auf, ein einheitliches Verbot der Smartphonenutzung während der Unterrichtszeit zu erlassen, um Ablenkung, soziale Probleme und negative Einflüsse zu minimieren, betont aber zugleich die Notwendigkeit gewisser Entscheidungsspielräume für Schulen.
bpv-Interview mit Schulpsychologin zum Übertritt an das Gymnasium: „Kein Kind ist auf sich allein gestellt!”
In einem Interview des Bayerischen Philologenverbandes mit einer Schulpsychologin wird deutlich, dass der Übertritt ans Gymnasium zwar Herausforderungen mit sich bringt, Kinder dabei aber nicht allein gelassen werden – durch gezielte Beratung, Unterstützungsangebote und die Zusammenarbeit mit Eltern gelingt der Übergang in der Regel gut.
TPhV: Leistung muss sich lohnen – auch in der Schule!
Der Thüringer Philologenverband begrüßt die geplante Schulordnungsreform, da sie das Leistungsprinzip stärkt, eine verbindliche Versetzungsentscheidung vorsieht und Noten als notwendige Motivation zur Schließung von Lernlücken betont.
bpv-Umfrage: Gymnasiallehrkräfte für Veränderung der Regeln zur Handynutzung
Eine Umfrage des Bayerischen Philologenverbandes unter Lehrkräften an Gymnasien und FOSBOS zeigt, dass der Anteil der Schulen mit komplettem Handyverbot gestiegen ist und eine Mehrheit der Befragten eine Verschärfung oder einheitliche Regelung der privaten Handynutzung in Bayern fordert.
PhV BW zur Pressemitteilung des Kultusministeriums Nr. 11/2025 „2.200 neue Lehrkräfte gesucht / Gymnasiallehrkräfte an anderen Schularten gebraucht“ vom 18.03.2025
Der Philologenverband Baden-Württemberg kritisiert die fehlende vorausschauende Personalplanung des Kultusministeriums und warnt, dass der Lehrkräftemangel an Gymnasien durch G9 verschärft wird, während es keine Garantie gibt, dass neue Stellen tatsächlich dort ankommen.