Aus den Ländern
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen aus den Ländern.
Ergebnisse der Telekom-Studie offenbaren massive Überbelastung von Lehrkräften – Philologenverband Rheinland-Pfalz fordert: Wir müssen uns an sonst üblichen Jahresarbeitszeiten orientieren!
Der Philologenverband Rheinland-Pfalz begrüßt die nun aufkommende Diskussion um Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte im Allgemeinen wie auch für Gymnasiallehrkräfte im Besonderen. Nicht zuletzt die vergangene Woche publizierte Telekom-Studie zur Lehrkräftearbeitszeit, die unter der Leitung des ehemaligen Berliner Bildungsstaatssekretärs Mark Rackles durchgeführt wurde, hat dazu beigetragen.
Neuer Berliner Senat: DPhV und PhV Berlin/Brandenburg gratulieren Katharina Günther-Wünsch zum neuen Amt als Berliner Bildungssenatorin
Der DPhV und der Landesverband PhV Berlin/Brandenburg beglückwünschen Katharina Günther-Wünsch zu ihrer neuen Position als Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie. Die Verbände begrüßen zahlreiche Eckpunkte des neuen Koalitionsvertrages.
bpv: Abi-Startschuss in Bayern – gute Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf
Morgen startet in Bayern für rund 35.000 Schülerinnen und Schüler das Abitur 2023 mit der schriftlichen Deutschprüfung. Dabei ist es gut möglich, dass diese über denselben Aufgaben schwitzen wie Prüflinge in anderen Bundesländern. Das erhöht die Vergleichbarkeit der Ergebnisse und bringt Vorteile für Deutschland. Beruhigend zu wissen: Dis bislang vorliegenden Rückmeldungen lassen im Freistaat mit einem reibungslosen Ablauf rechnen.
PhV NW: Ministerium muss für pannenfreien Ablauf der Abiturprüfungen sorgen
Der Philologenverband Nordrhein-Westfalen (PhV NRW) erwartet nach der Panne bei den Abiturvorbereitungen am gestrigen Dienstag nun von den Verantwortlichen, dass der Nachschreibetermin am kommenden Freitag ohne weitere Beeinträchtigungen und Störungen über die Bühne geht. „Das Ministerium muss zum einen sicherstellen, dass alle Schulen rechtzeitig Zugang zu den Aufgaben haben“, sagt Sabine Mistler, die Vorsitzende des PhV NRW. „Zum anderen müssen die Klausuren rechtssicher geschrieben werden können. Das heißt, dass die Aufgaben den Prüflingen vorher nicht bekannt sein dürfen.“ Die Vorsitzende der NRW-Philologen verweist auf Medienberichte, wonach einige Klausuraufgaben am Dienstag per E-Mail zwischen einzelnen Schulen ausgetaucht worden sein könnten. „Hier ist das Ministerium in der Pflicht.“
bpv: Regionalprämie gegen Lehrermangel wirft Fragen auf
Michael Schwägerl, Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbands, hegt große Zweifel am Erfolg der geplanten Prämie: „Diese Prämie wirft Fragen auf und schafft Ungerechtigkeiten in einem ohnehin durch den Lehrermangel angespannten System. Warum werden gerade der Großraum und die Stadt München fast komplett ausgenommen, obwohl dort mehr und mehr Schulen gebaut werden und der Bedarf an Lehrkräften stetig steigt? Die Besoldungsneuordnung, die in und um München die höheren Lebenshaltungskosten ausgleicht und eine verfassungskonforme Alimentation sichert, ist doch kein Bonus!”
PhV NW: Abiturprüfungen in NRW starten – mit extrem kurzen Korrekturzeiten
Heute machen die Berufskollegs den Anfang, ab morgen treten die Schülerinnen und Schüler der mehr als 980 Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs in NRW zu den vermutlich wichtigsten Prüfungen ihres bisherigen Schullebens an – den schriftlichen Abiturklausuren. Auf vereinfachte Bedingungen wie in den vergangenen beiden Coronajahren müssen die 72.000 Abiturientinnen und Abiturienten allerdings in den meisten der 40 Fächern verzichten. Lediglich in Mathematik stehen mehr Aufgaben zur Auswahl – sowie eine halbe Stunde mehr Zeit für die Klausur.
PhV Schleswig-Holstein: Vorzeitige Pensionierungen sind Folgen erhöhter Belastungen
Der Philologenverband Schleswig-Holstein begrüßt die Absicht der Landesregierung, die Gründe für die vorzeitigen Pensionierungen von Beamten zu ermitteln. Für die Lehrkräfte, für die dies auch gilt, kann die P h v-Vorsitzende allerdings bereits jetzt einige Ursachen festmachen: „Für den Lehrerberuf gilt, dass dieser in den vergangenen beiden Jahrzehnten an Attraktivität verloren hat. Zu einer im Bundesvergleich sehr hohen Arbeitszeit in Schleswig-Holstein sind in großem Umfang außerunterrichtliche Aufgaben gekommen, die mit dem eigentlichen pädagogischen Auftrag nichts zu tun haben“, erläutert Barbara Langlet-Ruck.
Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) zum Thema Schülerbeförderung
„Wir unterstützen die Forderung der Eltern, dass die Schülerbeförderungskosten unter denselben Voraussetzungen, wie sie in Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz gelten, auch in Baden-Württemberg vom Land übernommen werden, sodass die Schülerbeförderung für die Eltern kostenfrei wird“, so Ralf Scholl, Landesvorsitzender des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW).
Eine Analyse des Philologenverbands Baden-Württemberg (PhV BW) zum Maßnahmenpaket des Kultusministeriums (KM) zur Gewinnung von Lehrkräften
Vorab zum Maßnahmenpaket: Grundsätzlich wäre es sinnvoll gewesen, wenn das
Der Deutsche Philologenverband Landesverband Berlin/Brandenburg begrüßt die im Koalitionsvertrag enthaltenen Regelungen bezüglich der Gymnasien
Es war immer eine wichtige Forderung des Verbandes, den MSA am Gymnasium abzuschaffen. Das Bildungsziel am Gymnasium ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und nicht der Mittlere Schulabschluss (MSA).
Ohne MSA-Prüfung können sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe besser auf das in der 11. Jahrgangsstufe beginnende Kurssystem und insbesondere auf die gewählten Leistungskurse vorbereiten, da im Gegensatz zu der ISS es an den Gymnasien keine 11. Jahrgangsstufe als Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe gibt.
PhV S-H: Schulpsychologen sind unentbehrlich
Langlet-Ruck plädiert aber für klare Trennung von pädagogischer Verantwortung in den Schulen und professioneller psychologischer Unterstützung.
bpv: Jetzt Strukturen an den Schulen schaffen, dann geflüchtete Kinder aus der Ukraine auffangen und ankommen lassen
Die aktuellen politischen Geschehnisse bringen eine neue Situation an die Schulen, die nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) gemeinsam mit allen Beteiligten schrittweise, individuell und in pädagogischer Verantwortung bewältigt werden muss.
PhV BW zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine an den Schulen im Land
Angesicht des Kriegs in der Ukraine und der wachsenden Flüchtlingszahlen auch in Baden-Württemberg ruft der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) die Landesregierung und das Kultusministerium auf, es nicht bei Solidaritätsbekundungen zu belassen, sondern sofort die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit die ankommenden ukrainischen Kinder möglichst schnell und problemlos in Schulen und Kindergärten aufgenommen werden können.
Hauptvorstand des bpv: Unterstützung für ukrainische Flüchtlings-kinder jetzt organisieren und weitere Lockerungen der Maskenpflicht an den Schulen auf später verschieben
Hochaktuelle Themen standen am Wochenende auf der Tagesordnung des Hauptvorstands des Bayerischen Philologenverbands (bpv), der Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen vertritt. Die wichtigsten Themen: Der großen Hilfsbereitschaft gegenüber ukrainischen Flüchtlingskindern muss jetzt die Ausgestaltung und Organisation konkreter schulischer Angebote folgen. Und: Vorschnelle Lockerungen bei der schulischen Maskenpflicht dürfen den Präsenzunterricht nicht gefährden!
Zumeldung des PhV BW zur Pressemitteilung des Kultusministeriums „Ferienband 2022 – Förderung über ‚Lernen mit Rückenwind‘ auch in den Ferien möglich“ vom 11.03.2022
Der Landesvorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg, Ralf Scholl, kommentiert die Ankündigung eines „Ferienbands 2022“ zur Aufholung von Corona-Lernlücken
PhVN: Die Werte Frieden, Freiheit und Demokratie geschlossen verteidigen
Der Hauptvorstand des Philologenverbandes versichert dem ukrainischen Volk seine Solidarität und Unterstützung gegenüber dieser andauernden Aggression. Krieg und Not dürfen nicht hingenommen werden, die Gewalt darf nicht siegen und die freie Zukunft ganzer Generationen unmöglich machen.
Mündliche Abiturprüfungen an G9-Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen: PhV R-P warnt vor Corona-Infektionen und damit verbundenen Auswirkungen auf die Schulen
„Aktuell erleben wir an den rheinland-pfälzischen Schulen ein erhebliches Infektionsgeschehen, und das in einer Zeit, in der für das mündliche Abitur an G9-Gynasien und Integrierten Gesamtschulen jede Gymnasiallehrkraft dringend für die mündlichen Abiturprüfungen gebraucht wird“, fasst die Vorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, Cornelia Schwartz, die Lage zusammen. „Es ist dringend nötig, dass jetzt keine Signale von Seiten der Politik an die Gesellschaft gesendet werden, die Corona-Welle sei vorbei, vielmehr ist weiterhin Vorsicht angebracht.“
PhV R-P: Der kluge Mensch baut vor – Lehrkräftemangel jetzt lindern!
Angesichts zunehmender Engpässe bei der Versorgung insbesondere der Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen mit ausgebildeten Lehrkräften schlägt der Philologenverband Rheinland-Pfalz vor, allen Studienreferendarinnen und –referendaren, die am 15.07.2022 ihre Lehramtsanwärterzeit beenden und denen eine bis September 2022 andauernde Arbeitslosigkeit drohen könnte, direkt im Anschluss an das Referendariat einen Arbeitsvertrag entweder auf Planstellen- oder Vertretungsbasis anzubieten. Die Weichenstellung dafür sollte schon jetzt erfolgen.
PhV S-H | Langlet-Ruck: Das Gymnasium muß für junge Lehrkräfte attraktiv sein! – „23 – 23“ ist die zentrale Forderung des Phv – Jahreskongresses
Die Gymnasien in Schleswig-Holstein brauchen mehr qualifizierten Lehrernachwuchs! Diese Notwendigkeit ergibt sich aus dem bereits bestehenden Lehrkräftemangel, auch an den Gymnasien des Landes. Spätestens im Jahr 2026, wenn das neunjährige Gymnasium komplett (wieder)eingeführt ist, entsteht ein erhöhter Lehrkräftebedarf. Auf hohe Studienabbrecherquoten sowie auf die schwindende Attraktivität des Lehrerberufes muss jetzt reagiert werden.
bpv: Präsenzunterricht weiterhin sicherstellen: Lockerungen mit Bedacht!
Zur aktuellen Debatte um eine Lockerung der Maskenpflicht an den