Historie des DPhV

Fast 120 Jahre Engagement des Deutschen Philologenverbandes für qualifizierte und fortschrittliche Bildung in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen, trotz Krisen und politischem Interessenkampf!

Die Historie des DPhV – Deutschen Philologenverbandes – reicht knapp 120 Jahre zurück. Die Betrachtung der Verbandsgeschichte zeigt die epochalen Veränderungen, den Kampf der Ideen, Ideologien und Diktaturen, die Erschütterung durch Krisen, Weltkriege und Katastrophen des 20. und 21. Jahrhunderts, die auch im Bildungswesen nachhaltige Spuren hinterließen. Allen Widrigkeiten zum Trotz geben die Philologinnen und Philologen, die eine große Verantwortung für die ihnen anvertrauten jungen Menschen tragen, ihre Ziele nicht auf, für ein qualifiziertes und fortschrittliches Gymnasium als Stätte der Bildung und Erziehung zu wirken sowie für die gesellschaftliche Anerkennung ihres Berufes einzutreten. Im 19. Jahrhundert wurde das Fundament für die moderne Gymnasialbildung und den Beruf des Philologen gelegt.

6. Oktober 1903
1920er Jahre
Januar 1935
Nach 1945
25. September 1947
1950er Jahre
1960er und 1970er Jahre
1980er
1990er Jahre
2003
2008
2008
2009
2013
2016
Dezember 2018
2019
2019
März 2020
7. September 2020
DPhV Tafel Halle Gründungsort Ratskeller

In Halle gegründet

Der DPhV wird am 6. Oktober 1903 in Halle gegründet.

Verhinderung der Einheitsschule

Der Deutsche Philologenverband vertritt 1920 bei der Reichsschulkonferenz in Berlin mit pädagogischen Argumenten das Konzept eines gegliederten und begabungsgerechten Schulwesens, das bei der Mehrheit der Konferenzteilnehmer Zustimmung findet und die zukünftige Bildungsentwicklung maßgeblich bestimmt. Die zwanziger Jahre sind für den DPhV bildungspolitisch eine erfolgreiche Periode. Es gelingt ihm schließlich, die Einheitsschule zu verhindern, das neunjährige Gymnasium zu festigen und zu einer leistungsbewussten Schule zu gestalten.
Stettin 1935: Verbot des DPhV

Verbot der Verbandszeitschrift und Selbstauflösung

Nachdem im Januar 1935 die Verbandszeitschrift, das Deutsche Philologenblatt, verboten wird und die Verbandsarbeit praktisch zum Erliegen kommt, erzwingt das nationalsozialistische Regime im Juni 1936 die Selbstauflösung des Philologenverbandes. Das Originalfoto ist einzusehen beim PhV-Landesverband Berlin-Brandenburg, .

Abwendung der Zersplitterung des Bildungswesens

Nach 1945 trägt der Deutsche Philologenverband entscheidend dazu bei, dass eine Zersplitterung des deutschen Bildungswesens abgewendet wird und ein über die Ländergrenzen vergleichbares und einheitliches Gymnasium entsteht.

Wiederbegründung des Deutschen Philologenverbandes

In Westdeutschland erfolgt die Wiederbegründung des Deutschen Philologenverbandes durch die neu entstandenen Landesverbände in Bad Homburg. Als vordringliches Ziel betrachtet der Verband die Verhinderung der Zersplitterung des Schulwesens.

Einführung der Bezeichnung "Gymnasium"

Die seit 1950 von den Philologinnen und Philologen in der Öffentlichkeit und gegenüber der Kultusministerkonferenz unentwegt vorgetragenen Forderungen nach Beseitigung der divergierenden Entwicklungen im Bildungswesen zeigen erste Erfolge, als die Ministerpräsidenten der Länder 1955 das Düsseldorfer Abkommen schließen, das allen Schulen, die zur allgemeinen Hochschulreife führen, den Namen „Gymnasium“ gibt und die normale Schulzeit der Höheren Schule wieder auf neun Jahre (Normalform) festsetzt.

Etablierung des Gymnasiums

Der entschlossene Einsatz der Gymnasiallehrkräfte in Zusammenarbeit mit den Eltern, den Kollegen anderer Schulformen und politischer Hilfe bewirkt in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren, dass sich das Gymnasium mit dem gegliederten Schulwesen gegen die integrierte Stufenschule behauptet und seine Effizienz nachdrücklich unter Beweis stellt.

Schaffung neuer, sinnstiftender Ziele in Bildung und Erziehung

Seit den achtziger Jahren verstärkt der Deutsche Philologenverband seine Strategie, die Belange des Gymnasiums offensiv zu vertreten und die Hauptdefizite einer seit den sechziger Jahren fehlgeleiteten Bildungspolitik aufzufangen und durch neue, sinnstiftende Ziele in Bildung und Erziehung zu ersetzen. Das zielstrebige Vorgehen des Philologenverbandes lohnt sich: die Auswüchse der Oberstufenreform werden korrigiert, die Allgemeinbildung gestärkt und die Position des Gymnasiums als eine leistungsorientierte Schule mit wissenschaftlicher Grundbildung gefestigt.

Zusammenschluss des Deutschen Philologenverbandes nach der Wiedervereinigung

Nach der deutschen Wiedervereinigung entstehen in allen neuen Bundesländern Philologenverbände. Bei einer Sondersitzung des Bundesvorstandes am 7./8. September 1990 in Mainz wird durch die Aufnahme der ostdeutschen Landesverbände der gesamtdeutsche Zusammenschluss des Deutschen Philologenverbandes vollzogen. Der Philologenverband leistet daraufhin in den 1990er Jahren einen erheblichen Beitrag zur Erneuerung des Bildungswesens in den ostdeutschen Bundesländern und zur Errichtung von Gymnasien, wodurch die Voraussetzungen in ganz Deutschland für einheitliche Schulstrukturen und für den Hochschulzugang geschaffen werden.
DPhV feiert sein 100-jähriges Jubiläum

DPhV feiert sein 100-jähriges Jubiläum

Der DPhV feiert sein 100-jähriges Jubiläum mit Ehrengästen wie dem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau und der damaligen KMK-Präsidentin Karin Wolff in Berlin.

Gründung des Wissenschaftlichen Beirats,

um für bildungs- und schulpolitische Positionierungen unabhängige wissenschaftliche Expertise einzuholen. 2009 wurde dann mit Hilfe des Klinkhardt-Verlags und auf Initiative des DPhV die Buchreihe „Gymnasium – Bildung – Gesellschaft“ gegründet.
Logo lyrix Junge Lyrik

Initiierung von Lyrix

„Lyrix – der Wettbewerb für junge Lyrik“ wird vom DPhV gemeinsam mit dem Deutschlandfunk initiiert. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: Der Verein fördert zum Einen Nachwuchslyriker*innen, zum Anderen macht er zeitgenössische Lyrik unter Jugendlichen bekannt und vermittelt ihnen Poesie als mögliche „junge“ und auch eigene Ausdrucksform. 2013 wurde das Projekt zum Bundeswettbewerb ernannt.
Logo Deutscher Lehrerpreis Unterricht innovativ

Erstmalige Vergabe des "Deutschen Lehrerpreises"

Der DPhV ist Initiator und Mitbegründer des bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“, der bis heute jährlich in Berlin vergeben wird. Der Wettbewerb hat sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Wertschätzung des Lehrer*innen- und Schulleiter*innen-Berufs zu steigern. Jedes Jahr werden herausragende Lehrkräfte, innovative Unterrichtskonzepte und vorbildliche Schulleitungen ausgezeichnet. Seit 2020 ist die Heraeus Bildungsstiftung neuer Partner für den Wettbewerb und löste die Vodafone Stiftung ab.

Erster bundesweiter Gymnasialtag

in Zusammenarbeit mit dem Verband Bildungsmedien. „Neugier wecken und Staunen lernen im Unterricht – Das Vergnügen am Geheimnisvollen“ war das Thema des Wissenschaftshistorikers und Wissenschaftspublizisten Prof. Dr. Ernst Peter Fischer

Zweiter bundesweiter Gymnasialtag

„Gymnasiale Bildung – innovativ - individuell – interdisziplinär“ in Zusammenarbeit mit dem PhV Baden-Württemberg und dem Verband Bildungsmedien mit dem Hauptvortrag von Harald Martenstein, Kolumnist der Zeit und des Tagesspiegels.

Großer Erfolg des DPhV:

Erhöhung der Abiturbestenquote auf 30% und die Abiturdurchschnittsnote bleibt beim Hochschulzugang Humanmedizin entscheidend.
Gymnasialtag 2019

Dritter bundesweiter Gymnasialtag

„Die Menschen bilden – das Gymnasium stärken“ in Zusammenarbeit mit dem PhV-Landesverband NW. „Die Autorität der Gymnasiallehrkraft“ so lautete das Thema des Hauptvortrages von Prof. Dr. Roland Reichenbach, Institut für Erziehungswissenschaften, Zürich.
Festveranstaltung zu ‘30 Jahre friedliche Revolution & Mauerfall’

30 Jahre friedliche Revolution und Mauerfall

Am 29. November 2019 fand in Leipzig diese Festveranstaltung im Rahmen der Bundesvorstandssitzung des DPhV statt. Es wird dankbar auf die friedliche Revolution und den Mauerfall zurückgeblickt - und ebenso auf die sich anschließenden Gründungen der Philologenverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Berlin-Brandenburg. An der festlichen Veranstaltung nahmen unter anderem Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, der erste Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, und Bodo Ramelow, jetziger Ministerpräsident von Thüringen, teil.
Logo der „LaiW – Lehrerarbeit im Wandel“ Studie

Vorstellung der LaiW-Studie

Der DPhV stellt gemeinsam mit der DAK Gesundheit und dem Institut für Präventivmedizin der Uni Rostock die „LaiW – Lehrerarbeit im Wandel - Studie" vor. Mit über 16.000 ausgewerteten Datensätzen der online befragten Gymnasiallehrkräfte ist sie die bisher umfassendste Erhebung zu dieser Thematik.

30 Jahre gesamtdeutscher Philologenverband

Gemeinschaftlich tritt der DPhV für eine Verbesserung des Bildungssystems, ein anspruchsvolles Gymnasium und die Belange der dort arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer nach Kräften und mit großem Erfolg ein.
DPhV Tafel Halle Gründungsort Ratskeller
6. Oktober 1903

In Halle gegründet

Der DPhV wird am 6. Oktober 1903 in Halle gegründet.
6. Oktober 1903
1920er Jahre

Verhinderung der Einheitsschule

Der Deutsche Philologenverband vertritt 1920 bei der Reichsschulkonferenz in Berlin mit pädagogischen Argumenten das Konzept eines gegliederten und begabungsgerechten Schulwesens, das bei der Mehrheit der Konferenzteilnehmer Zustimmung findet und die zukünftige Bildungsentwicklung maßgeblich bestimmt. Die zwanziger Jahre sind für den DPhV bildungspolitisch eine erfolgreiche Periode. Es gelingt ihm schließlich, die Einheitsschule zu verhindern, das neunjährige Gymnasium zu festigen und zu einer leistungsbewussten Schule zu gestalten.
1920er Jahre
Stettin 1935: Verbot des DPhV
Januar 1935

Verbot der Verbandszeitschrift und Selbstauflösung

Nachdem im Januar 1935 die Verbandszeitschrift, das Deutsche Philologenblatt, verboten wird und die Verbandsarbeit praktisch zum Erliegen kommt, erzwingt das nationalsozialistische Regime im Juni 1936 die Selbstauflösung des Philologenverbandes. Das Originalfoto ist einzusehen beim PhV-Landesverband Berlin-Brandenburg, .
Januar 1935
Nach 1945

Abwendung der Zersplitterung des Bildungswesens

Nach 1945 trägt der Deutsche Philologenverband entscheidend dazu bei, dass eine Zersplitterung des deutschen Bildungswesens abgewendet wird und ein über die Ländergrenzen vergleichbares und einheitliches Kriterium verpflichtendes Gymnasium entsteht.
Nach 1945
25. September 1947

Wiederbegründung des Deutschen Philologenverbandes

In Westdeutschland erfolgt die Wiederbegründung des Deutschen Philologenverbandes durch die neu entstandenen Landesverbände in Bad Homburg. Als vordringliches Ziel betrachtet der Verband die Verhinderung der Zersplitterung des Schulwesens.
25. September 1947
1950er Jahre

Einführung der Bezeichnung "Gymnasium"

Die seit 1950 von den Philologen in der Öffentlichkeit und gegenüber der Kultusministerkonferenz unentwegt vorgetragenen Forderungen nach Beseitigung der divergierenden Entwicklungen im Bildungswesen zeigen erste Erfolge, als die Ministerpräsidenten der Länder 1955 das Düsseldorfer Abkommen schließt, das allen Schulen, die zur allgemeinen Hochschulreife führen, den Namen „Gymnasium“ gibt und die normale Schulzeit der Höheren Schule wieder auf neun Jahre (Normalform) festsetzt.
1950er Jahre
1960er und 1970er Jahre

Etablierung des Gymnasiums

Der entschlossene Einsatz der Gymnasiallehrkräfte in Zusammenarbeit mit den Eltern, den Kollegen anderer Schulformen und politischer Hilfe bewirkt in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren, dass sich das Gymnasium mit dem gegliederten Schulwesen gegen die integrierte Stufenschule behauptet und seine Effizienz nachdrücklich unter Beweis stellt.
1960er und 1970er Jahre
1980er

Schaffung neuer, sinnstiftender Ziele in Bildung und Erziehung

Seit den achtziger Jahren verstärkt der Deutsche Philologenverband seine Strategie, die Belange des Gymnasiums offensiv zu vertreten und die Hauptdefizite einer seit den sechziger Jahren fehlgeleiteten Bildungspolitik aufzufangen und durch neue, sinnstiftende Ziele in Bildung und Erziehung zu ersetzen. Das zielstrebige Vorgehen des Philologenverbandes lohnt sich: die Auswüchse der Oberstufenreform werden korrigiert, die Allgemeinbildung gestärkt und die Position des Gymnasiums als eine leistungsorientierte Schule mit wissenschaftlicher Grundbildung gefestigt.
1980er
1990er Jahre

Zusammenschluss des Deutschen Philologenverbandes nach Wiedervereinigung

Nach der deutschen Wiedervereinigung entstehen in allen neuen Bundesländern Philologenverbände. Bei einer Sondersitzung des Bundesvorstandes am 7./8. September 1990 in Mainz wird durch die Aufnahme der ostdeutschen Landesverbände der gesamtdeutsche Zusammenschluss des Deutschen Philologenverbandes vollzogen. Der Philologenverband leistet daraufhin in den 1990er Jahren einen erheblichen Beitrag zur Erneuerung des Bildungswesens in den ostdeutschen Bundesländern und zur Errichtung von Gymnasien, wodurch die Voraussetzungen in ganz Deutschland für einheitliche Schulstrukturen und für den Hochschulzugang geschaffen werden.
1990er Jahre
DPhV feiert sein 100-jähriges Jubiläum
2003

DPhV feiert sein 100-jähriges Jubiläum

Der DPhV feiert sein 100-jähriges Jubiläum mit Ehrengästen wie Johannes Rau, zu dieser Zeit Bundespräsident, und Karin Wolff, damalige KMK-Präsidentin, in Berlin.
2003
2008

Gründung des Wissenschaftlichen Beirates,

um für bildungs- und schulpolitische Positionierungen unabhängige wissenschaftliche Expertise einzuholen.
2008
Logo lyrix Junge Lyrik
2008

Initiierung von Lyrix

„Lyrix – der Wettbewerb für junge Lyrik“ wird vom DPhV gemeinsam mit dem Deutschlandfunk initiiert. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: Der Verein fördert zum einen Nachwuchslyriker*innen, zum anderen macht er zeitgenössische Lyrik unter Jugendlichen bekannt und vermittelt ihnen Poesie als mögliche „junge“ und auch eigene Ausdrucksform. 2013 wurde das Projekt zum Bundeswettbewerb ernannt.
2008
Logo Deutscher Lehrerpreis Unterricht innovativ
2009

Erstmalige Vergabe des "Deutschen Lehrerpreises"

Der DPhV ist Initiator und Mitbegründer des bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“, der bis heute jährlich in Berlin vergeben wird. Der Wettbewerb hat sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Wertschätzung des Lehrer*innen- und Schulleiter*innen-Berufs zu steigern. Jedes Jahr werden herausragende Lehrkräfte, innovative Unterrichtskonzepte und vorbildliche Schulleitungen ausgezeichnet. Seit 2020 ist die Heraeus Bildungsstiftung neuer Partner für den Wettbewerb und löste so die Vodafone Stiftung ab.
2009
2013

Erster bundesweiter Gymnasialtag

in Zusammenarbeit mit dem Verband Bildungsmedien. „Neugier wecken und Staunen lernen im Unterricht – Das Vergnügen am Geheimnisvollen“ war das Thema des Wissenschaftshistorikers und Wissenschaftspublizisten Prof. Dr. Ernst Peter Fischer.
2013
2016

Zweiter bundesweiter Gymnasialtag

„Gymnasiale Bildung – innovativ - individuell – interdisziplinär“ in Zusammenarbeit mit dem PhV Baden-Württemberg und dem Verband Bildungsmedien mit dem Hauptvortrag von Harald Martenstein, Kolumnist der Zeit und des Tagesspiegels.
2016
Dezember 2018

Großer Erfolg des DPhV:

Erhöhung der Abiturbestenquote auf 30% und die Abiturdurchschnittsnote bleibt beim Hochschulzugang Humanmedizin entscheidend.
Dezember 2018
Gymnasialtag 2019
2019

Dritter bundesweiter Gymnasialtag

„Die Menschen bilden – das Gymnasium stärken“ in Zusammenarbeit mit dem PhV-Landesverband NW. „Die Autorität der Gymnasiallehrkraft“ so lautete das Thema des Hauptvortrages von Prof. Dr. Roland Reichenbach, Institut für Erziehungswissenschaften, Zürich.
2019
Festveranstaltung zu ‘30 Jahre friedliche Revolution & Mauerfall’
2009

30 Jahre friedliche Revolution und Mauerfall

Am 29. November 2019 fand in Leipzig diese Festveranstaltung im Rahmen der Bundesvorstandssitzung des DPhV statt. Es wird dankbar auf die friedliche Revolution und den Mauerfall zurückgeblickt - und ebenso auf die sich anschließenden Gründungen der Philologenverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Berlin-Brandenburg. An der festlichen Veranstaltung nahmen unter anderem Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, der erste Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, und Bodo Ramelow, jetziger Ministerpräsident von Thüringen, teil.
2009
Logo der „LaiW – Lehrerarbeit im Wandel“ Studie
März 2020

Vorstellung der LaiW-Studie

Der DPhV stellt gemeinsam mit der DAK Gesundheit und dem Institut für Präventivmedizin der Uni Rostock die „LaiW – Lehrerarbeit im Wandel - Studie" vor. Mit über 16.000 ausgewerteten Datensätzen der online befragten Gymnasiallehrkräfte ist sie die bisher umfassendste Erhebung zu dieser Thematik.
März 2020
7. September 2020

30 Jahre gesamtdeutscher Philologenverband

Gemeinschaftlich tritt der DPhV für eine Verbesserung des Bildungssystems, ein anspruchsvolles Gymnasium und die Belange der dort arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer nach Kräften und mit großem Erfolg ein.
7. September 2020

Über hundert Jahre Verbandsgeschichte zeigen, dass es einer unablässigen Anstrengung der Gymnasiallehrkräfte bedurfte, das Gymnasium in seiner Bedeutung für die nachwachsende Generation, den Staat und die geistige Kultur unseres Landes zu erhalten. Hätte es die Kulturhoheit der Länder, das Engagement des Deutschen Philologenverbandes und seiner Landesverbände sowie die Wertschätzung des Gymnasiums in weiten Teilen der Bevölkerung nicht gegeben, wäre diese Schulform in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein Opfer der so genannten „Schulreform“ geworden. Nachdem es gestärkt aus diesen schwierigen Jahren hervorgegangen ist, kann das Gymnasium mit seinen Lehrerinnen und Lehrern, denen unser rohstoff- und energiearmes Land eine leistungsorientierte Ausbildung vieler Generationen verdankt, seine Arbeit im 21. Jahrhundert fortsetzen. Daraus erwächst jedoch der Auftrag und die Verpflichtung, die Bildungsschätze, die das Gymnasium bewahrt, zu pflegen, zu stärken und der Jugend immer wieder neu zu vermitteln.