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15.06.2017

Fidget Spinner - in vielen Klassenzimmern sind die Lehrkräfte genervt

Was ist dran an dem Hype und könnte das Spielzeug vielleicht sogar pädagogisch wertvoll sein?

Während sich die Spielzeugbranche über diesen Trend freut, sind in vielen Klassenzimmern die Lehrkräfte genervt. Denn anstatt auf den Unterricht zu achten, schenken die Schüler dem Spielzeug ihre Aufmerksamkeit. Der Deutsche Philologenverband ist vom Fidget Spinner dementsprechend wenig begeistert. Im Unterricht habe das angesagte Spielzeug nichts verloren, sagt der Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger. Ablenkendes Spielgerät sei im Klassenzimmer generell tabu. Lediglich in den Pausen sehe das anders aus – da dürfe im Einzelfall auch mal „gespinnt“ werden, sagt Meidinger. Zudem kreiselten überwiegend Schüler in der Unterstufe, ältere Schüler lasse der Hype demnach eher kalt.

Der Handelsverband rechnet damit, dass sich auch die Weiterentwicklungen des Handkreisels gut verkaufen. Vor allem in der Würfelvariante sieht aber der Philologenverband einen starken Störfaktor im Unterricht, da von ihm ständig Geräusche wie etwa ein Klacken ausgingen. „Dieser ist in vielen Schulen Amerikas generell verboten, auch in den Pausen“, sagt der Verbandsvorsitzende Meidinger. Womöglich hat sich der Hype um den Fidget Spinner auch in Deutschland bald erledigt: Drüben in den USA sei der Fingerkreisel bereits kein Trend mehr, sagt Meidinger.

Hier finden Sie den vollständen Artikel der Märkischen Allgemeinen.

Von: Presse DPhV