Mainz, 24.06.2026 – Ein mögliches bildungspolitisches Sommerloch-Thema antizipierend nimmt die Landesvorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, Cornelia Schwartz, Stellung zu der jährlich aufbrandenden Diskussion über einen späteren Ferientermin. „Die aktuelle Hitzewelle hat zuletzt das Lehren und Lernen für alle Beteiligten sehr erschwert. Noch wichtiger als Verhandlungen darüber, wann welches Bundesland in die Ferien geht, sind Arbeitsschutzmaßnahmen, die in Zeiten immer heißer werdender Sommermonate den Aufenthalt in den Schulgebäuden erträglich machen.“
Zum Abschluss des Schuljahres dankt Cornelia Schwartz allen Lehrkräften, insbesondere denjenigen, die an Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen ihre Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement zum Abitur geführt haben: „Die Sommerferien sind jetzt wohlverdient. Neben den üblichen Vorbereitungen auf das nächste Schuljahr und dem Aufarbeiten all dessen, was im Schuljahresstress liegengeblieben ist, ist es daher wichtig, dass Kolleginnen und Kollegen sich von dem Stress in der Schule erholen und ausreichend lange Phasen der Ruhe einlegen.“
An die Schülerinnen und Schüler appelliert die Landesvorsitzende der Interessenvertretung der gymnasialen Lehrkräfte: „Gönnt euch eine echte Pause, von Schule, vom Computer und vom Handy, genießt ein bisschen Bewegung, trefft eure Freunde und lest gute Bücher. Auch wer im nächsten Schuljahr eine Klasse wiederholen muss, sollte auf keinen Fall durchpowern, sondern sich vor allem auch erholen, um im neuen Schuljahr dann die Lücken schließen zu können.
Für das Schuljahr 2026/27 bekräftigt der Philologenverband die Empfehlung der „Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften“: Die Wissenschaftler, die ein entsprechendes Papier erstellt haben, „sprechen sich dafür aus, dass Kinder unter 13 Jahren keine Social-Media-Accounts einrichten dürfen. Für 13- bis 15-jährige Jugendliche sollten soziale Medien nur nach gesetzlich vorgeschriebener elterlicher Zustimmung nutzbar sein. Für 13- bis 17-Jährige sollen soziale Netzwerke zudem altersgerecht gestaltet werden – beispielsweise bei den algorithmischen Vorschlägen, durch ein Verbot von personalisierter Werbung oder durch die Unterbindung besonders suchterzeugender Funktionen wie Push-Nachrichten und endloses Scrollen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfehlen außerdem, die Nutzung von Smartphones in Kitas und Schulen bis einschließlich Klasse 10 nicht zuzulassen.“
(https://www.leopoldina.org/newsroom/nachrichten/detail/altersgrenzen-fuer-social-mediadiskussionspapier-empfiehlt-besseren-schutz-von-kindern-und-jugendlichen)
Cornelia Schwartz, Landesvorsitzende
Jochen Ring, Pressereferent