PhV Rheinland-Pfalz zur Debatte um die Nachfolge im Bildungsministerium

    SWR, Rhein-Zeitung und Trierischer Volksfreund haben den Wunsch der Wählerinnen und Wähler nach einem grundlegenden Richtungswechsel in der rheinland-pfälzischen Bildungspolitik klar wiedergegeben

    Mainz, 25.04.2026 – Die in der vergangenen Woche durch den SWR, die Rhein-Zeitung und den Trierischen Volksfreund angestoßene Debatte über die Nachfolge des derzeitigen Bildungsministers und Cornelia Schwartz, Landesvorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, als mögliche Kandidatin erfasst sehr klar den Wunsch in der rheinland-pfälzischen Bildungsfamilie nach einem Paradigmenwechsel in der Schul- und Bildungspolitik.

    „Dass unsere Landesvorsitzende und Gymnasiallehrerin für die Fächer Mathematik und Englisch, Cornelia Schwartz, die seit zehn Jahren schonungslos den Finger in die zahlreichen Wunden der rheinland-pfälzischen Bildungspolitik legt, als neue Bildungsministerin gehandelt wird, zeigt, dass die Wählerinnen und Wähler nicht länger den Visionen schulfremder Ideologen mit ihren Träumen von der anstrengungslosen Schule ausgeliefert werden möchten, sondern Realismus, Pragmatismus und Leistungsorientierung als Prinzipien unserer Bildungspolitik verankert sehen wollen“, so Sigrid Janotta-Fischer, stellvertretende Landesvorsitzende des Philologenverbandes. Robert Tophofen, ebenfalls Stellvertreter der Landesvorsitzenden, ergänzt: „Eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler unterstützt die berechtigten Forderungen unseres Verbandes: Das Luftschloss einer Schule ohne Druck, ohne Noten, ohne Nicht-Versetzung ist durch zahlreiche Bildungsstudien wie die des IQB oder PISA ad absurdum geführt worden. Was wir brauchen, sind kleinere Klassen und Kurse an den weiterführenden Schulen, damit Schülerinnen und Schüler wirksam gefördert werden können, die Abschaffung des Grundschul-Englischs zugunsten einer Fokussierung auf die Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen in der Primarstufe und ebenso die Abschaffung der Methode „Schreiben nach Gehör“ in ihren unterschiedlichen Modifikationen.“

    Unabhängig davon, wer nun endgültig das Amt des Bildungsministers bekleiden wird, darf es nach Meinung des gesamten Vorstands des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz kein Weiter-so in der Bildungspolitik unseres Bundeslandes geben. Seine Vorsitzende möchte der Philologenverband im Übrigen lieber behalten.

    Sigrid Janotta-Fischer, Stellvertretende Landesvorsitzende; Robert Tophofen, Stellvertretender Landesvorsitzender; Jochen Ring, Pressereferent

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