
v.l.n.r.: Andreas Hemsing (2. dbb-Vorsitzender und Fachvorstand Tarifpolitik), Gabriela Kasigkeit (PhV Berlin/Brandenburg und DPhV Frauen), Markus Gretzschel (PhV Sachsen und Bundesvorstand), Matthias Overbeck (PhV NRW) und Volker Geyer (dbb-Bundesvorsitzender)
Anlässlich der aktuellen Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) betont der Deutscher Philologenverband (DPhV) die besondere Bedeutung der Tarifrunde für den Bildungsbereich. Schulen und Hochschulen stellen einen Kernbereich des öffentlichen Dienstes der Länder dar – entsprechend hoch ist die Relevanz der Ergebnisse für Lehrkräfte.
Die Gewerkschaften fordern 7 Prozent mehr Entgelt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Diese Forderung betrifft unmittelbar angestellte Lehrkräfte und ist angesichts steigender Belastungen, wachsender Aufgaben und des anhaltenden Lehrkräftemangels sachlich gerechtfertigt.
Der DPhV fordert darüber hinaus eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtenbesoldung. Für verbeamtete Lehrkräfte ist dies keine freiwillige Leistung, sondern folgt aus dem Alimentationsprinzip und dem verfassungsrechtlich gebotenen Abstandsgebot.
Gute Bildung braucht gut ausgestattete Schulen – und dazu gehören fair bezahlte Lehrkräfte in allen Beschäftigungsformen. Die Länder stehen hier in besonderer Verantwortung.
Zur Demo vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder (TdL-Tarifrunde) 2025/2026 waren am 15. Januar 2026 Markus Gretzschel (PhV Sachsen), Matthias Overbeck (PhV NRW), Jörg Gums und Gabriela Kasigkeit (PhV Berlin/Brandenburg) dabei.

v.l.n.r.: Gabriela Kasigkeit (PhV Berlin/Brandenburg und DPhV Frauen), Jörg Gums, Matthias Overbeck (PhV NRW) und Markus Gretzschel (PhV Sachsen und Bundesvorstand)