Mainz, 12.09.2025. „Der Philologenverband Rheinland-Pfalz begrüßt die heute in Form eines ‚Impulspapiers‘ veröffentlichte eindeutige und mutige Positionierung des Expertenrates im Bundeswirtschaftsministerium bezüglich der Stabilisierung der Renten. Es ist gut und sinnvoll, dass das aus hochkarätigen Ökonomen bestehende Gremium, der im Bundeswirtschaftsministerium angesiedelte Expertenrat um die Wirtschaftsweise Veronika Grimm, es wagt, den populistisch geprägten Forderungen gewisser Politikerinnen und Politiker, die gesetzliche Rentenversicherung durch die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten zukunftsfest zu gestalten, entschieden widerspricht.“ Mit diesen Worten kommentiert die Landesvorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, Cornelia Schwartz, einen Artikel in der Online-Zeitung Die Welt, der seinerseits auf einen Gastbeitrag der prominenten Professorin an der Technischen Universität Nürnberg, Veronika Grimm, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Bezug nimmt.
„Unabhängig davon, ob man den einzelnen Maßnahmen, die der Expertenrat vorschlägt, politisch folgen will“, empfiehlt Schwartz, „ist es dringend geboten, von kontraproduktiven Ideen Abstand zu nehmen.“ Der Philologenverband Rheinland-Pfalz, Mitglied des Deutschen Beamtenbundes (dbb), hat schon häufiger in der Vergangenheit plausibilisiert, dass die Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung nicht den von den Politikern erhofften Erfolg bewirken, sondern aufgrund der erworbenen Ansprüche zu einem Null-Summen-Spiel führen würde. „Wir hoffen, dass die derzeitige unselige Debatte durch die klaren Worte der im Expertenrat versammelten Wirtschaftsweisen nun ein Ende findet“, so Schwartz abschließend.
Cornelia Schwartz (Landesvorsitzende)
Jochen Ring (Pressereferent)