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Fünf Frauen, eine Frage: Warum sind Sie Philologin?

    Dr. Teresa Eichelmann, Credit: Marlene Gawrisch

    „Um jemanden an der Seite zu haben, der berät und unterstützt, wenn es schwierig wird”

    Dr. Teresa Eichelmann (38), Philologin im Philologenverband Sachsen, Personalrätin und Lehrerin am Joliot-Curie-Gymnasium Görlitz:

    „Es ist mir wichtig, die Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu vertreten und für sie Ansprechpartner zu sein. Außerdem möchte ich zwischen ihnen und dem Ministerium als Arbeitgeber vermitteln. Ich bin 2017 in den Sächsischen Philologenverband eingetreten, weil dort sehr viele sympathische Menschen vereint sind, und ich mich organisieren wollte. Verbandsmitglied zu sein heißt, jemanden an der Seite zu haben, der berät und unterstützt, wenn es schwierig wird.”

    Annabel Fee, Credit: Marlene Gawrisch

    „Es ist wichtig, sich zu engagieren”

    Annabell Fee (43), Vize-Vorsitzende im Hessischen Philologenverband und Gymnasiallehrerin an der Gutenbergschule Wiesbaden:

    Ich bin mit Beginn meines Referendariats 2003 in den Philologenverband eingetreten. Es war mir wichtig, einen Verband zu haben, der meine Interessen speziell als Gymnasiallehrerin vertritt und für das gegliederte Schulsystem einsteht. Es ist wichtig, sich zu engagieren, weil man nur so etwas bewegen und Einfluss nehmen kann. Die gewerkschaftliche Arbeit mit Gleichgesinnten macht mir außerdem viel Spaß und ich lerne viele interessante Menschen kennen.”

    Christiane Vetter, Credit: Marlene Gawrisch

    Philologin Christiane Vetter (33), Lehrerin am Lise-Meitner-Gymnasium Norderstedt und (kommissarische) Vorsitzende der Jungen Philologen in Schleswig-Holstein:

    „Bildung bildet das Fundament unserer Gesellschaft”

    „Ich bin 2015 mit Beginn meines Referendariats in den Verband eingetreten. Als angehende Politiklehrerin erschien es mir damals selbstverständlich, mich für die Belange der Berufs- und Bildungspolitik zu interessieren und auch aktiv einzusetzen. Als Gymnasiallehrerin kam nur der Philologenverband  für mich als Berufsverband in Betracht, weil ich viele zentrale Überzeugungen, Werte und Visionen teile. Außerdem möchte ich meinen Schülerinnen und Schülern vorleben, dass wir uns zusammenschließen und im Sinne unserer eigenen Interessen und Ideen engagieren müssen, wenn wir etwas verändern und verbessern wollen. Gerade der Bildungsbereich braucht starke, motivierte Lehrerinnen und Lehrer, die sich weiterhin mit ihrer Expertise für ein qualitativ hochwertiges und vielseitiges Gymnasium stark machen. Denn Bildung bildet das Fundament unserer Gesellschaft.”

    Vesela Zlateva, Credit: privat

    Vesela Zlateva (28), Lehrerin am Königin-Luise-Gymnasium in Erfurt:

    „Dieses Gefühl, etwas bewirken zu können, treibt mich an”

    „Ich bin während meines Praxissemesters in den Thüringer Philologenverband eingetreten. Ein Lehrer hatte mich damals darauf aufmerksam gemacht. Letztendlich bin ich Mitglied geworden, weil ich dieselben Überzeugungen teile. Mir liegt unser vielgliedriges Schulsystem sehr am Herzen. Als Gymnasiallehrerin habe ich mich bewusst dafür entschieden, Begabte zu fördern und zu fordern. Da unser Verband für die Stärkung des Gymnasiums steht, und ich glaube, dass nur diese Schulform den leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern gerecht werden kann, engagiere ich mich mit voller Überzeugung. Ebenso ist unser Engagement wichtig, um Arbeitsbedingungen zu verbessern und mit unserer Expertise Einfluss auf die Schulpolitik zu nehmen. Dieses Gefühl, etwas bewirken zu können, treibt mich an.”

    Ulrike Wagner-Witthöft, Credit: Marlene Gawrisch

    „Ich weiß, dass unser Beruf uns allen viel abverlangt ”

    Philologin Ulrike Wagner-Witthöft (37), Lehrerin am Gymnasium und Leiterin des Referats Hochschule, Lehrerbildung und Studierendenvertretung im bayerischen Philologenverband:

    „Ich bin bereits im Studium, im 4. Semester, in den Bayerischen Philologenverband eingetreten. Ich liebe meinen Beruf als Gymnasiallehrerin, weiß aber auch, dass dieser uns allen viel abverlangt. Daher ist es sehr wichtig, die Arbeitsbedingungen für alle Kolleginnen und Kollegen zu verbessern.

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