Aktuelles

Workshops für Lehrerinnen und Lehrer zu Themen rund um Klima und Demokratie – DPhV Klimatag am 17. September

Programm zur Fachtagung des Deutschen Philologenverbandes „Demokratie und Klimadebatte als Gegenstand gymnasialen Unterrichts“

Am 17. September 2021 im Leipziger Mediencampus Villa Ida (Poetenweg 28, 04155 Leipzig). Anmeldungen sind bis zum 2. September über untenstehenden Link möglich.

 

9.30 – 10.30 Uhr           Begrüßungskaffee

10.30 – 11.00 Uhr           Eröffnung durch Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes

11.00 – 11.45 Uhr           Eingangsvortrag „Ergebnisse der Meeresforschung zum Klimawandel und zur Klimadynamik“

Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts,

Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven,

Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen,

Leiterin der Helmholtz-Max-Planck Brückengruppe Tiefsee-Ökologie und -Technologie

11.45 – 12.30 Uhr           Eingangsvortrag „Anpassung an den Klimawandel – Risiken, Unsicherheiten und Demokratie“

Prof. Dr. Uta von Winterfeld, Projektleiterin Abteilung Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen am

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Professorin für Politik- und Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel, Fachgebiet Politische Ökologie

12.30 – 13.00 Uhr           Moderiertes Gespräch und Nachfragen

Prof. Dr. Antje Boetius, Prof. Dr. Uta von Winterfeld und Prof. Dr. David Di Fuccia

13.00 – 13.45 Uhr           Mittagspause

Aus den Workshoprunden 1 und 2 kann je einer von vier Workshops ausgewählt werden (die angebotenen Workshops in Runde 1 und 2 sind identisch), so dass insgesamt zwei Workshops belegt werden. Zwischen Workshoprunde 1 und Workshoprunde 2 findet eine kurze Kaffeepause statt.

Hier geht es zur Anmeldung

13.45 – 15.00 Uhr           1. Workshop-Runde

A) Der Beitrag des Faches Geographie am Gymnasium zur Bewahrung der Zukunftsfähigkeit der Erde

Das Schulfach Geographie zentriert ganz bewusst das Prinzip der Zukunftsorientierung und damit ein Handeln aus entstehender Zukunft heraus. Der Workshop fokussiert – am Beispiel „Das Klima, das wir wollen.“ –  den Wertmaßstab Nachhaltigkeit als ein (geographisches) Basiskonzept im Kontext von Lehr-Lernprozessen im und für den Geographieunterricht. Konkret wird dabei das erweiterte Nachhaltigkeitsviereck auf seine didaktische Relevanz hin befragt und als ein Planungs- und Reflexionswerkzeug bei der Gestaltung komplexer und mehrphasiger Lernaufgaben präsentiert und diskutiert.

Durchgeführt wird der Workshop von:

Karl Walter Hoffmann

Gymnasiallehrer für Geographie und Evangelische Religion, Seminarleiter am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien in Speyer, Vorsitzender des Verbandes deutscher Schulgeographen (VDSG e.V.).

B) Wider die alternativen Fakten zum Klimawandel! Ein Beitrag des Chemie- und Biologieunterrichts zur diskursiven Auseinandersetzung mit dem größten Menschheitsproblem des 21. Jahrhunderts

Wie lassen sich für die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden wissenschaftlichen Zusammenhänge zum Klimawandel so durchschaubar machen, dass Fake-News schneller erkannt und dass mögliche Handlungsoptionen deutlich werden? Es werden praxiserprobte Materialien und Methoden vorgestellt, die den Chemie- und Biologie-Unterricht betreffen und die den Bezug des Unterrichts zur Erfahrungswelt der Schüler steigern. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Anknüpfung der Thematik an die unterrichtliche Behandlung des chemischen Gleichgewichts in der Sekundarstufe II.

Durchgeführt wird der Workshop von:

Andreas Böhm

Peter-Jörres-Gymnasium Ahrweiler, Lehrer für Biologie und Chemie, Mitbegründer der Initiative “Lebensnaher Chemieunterricht” und

Gregor von Borstel

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bornheim, Lehrer für Chemie, Geschichte und Physik, Seminarausbilder Chemie am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Düren, Mitbegründer der Initiative „Lebensnaher Chemieunterricht“

C) Die schülerzentrierte fächerverbindende Gestaltung eines Projekttages zum Schlüsselproblem Klimawandel (Impulse für den Unterricht)

Der Klimawandel beschäftigt die junge Generation wie kaum ein anderes politisches Thema. Die Schule ist gefragt, einen Raum für die Auseinandersetzung mit Ursachen, Folgen und Handlungsmöglichkeiten im Kontext des Klimawandels zu schaffen. Im Workshop wollen wir uns der Frage nähern, wie diese Auseinandersetzung fächerübergreifend und mit Fokus auf die Interessen und Bedürfnisse von Schüler*innen gut gelingen kann. Wie kann das „allumfassende“ Thema Klimawandel Eingang in den Schulalltag finden? Auch für den Austausch über erfolgreiche Praxisbeispiele wird Gelegenheit sein.

Durchgeführt wird der Workshop von:

Annalena Stöger

Vorstandsmitglied des SV-Bildungswerks (Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung), Engagement-Botschafterin des Bundesnetzwerks  Bürgerschaftliches Engagement 2020 und

Sven Mohr

ehem. Vorstandsmitglied des SV-Bildungswerks und freiberuflicher Moderator

D) Klima-Aktiv. Politisches Handeln für Klimagerechtigkeit als Bildungserfahrung

Am Beispiel verschiedener Studien bspw. zum Sozialpraktikum, aber auch zur Rekonstruktion von Bildungsprozessen in politischer Selbstorganisation (bspw. im Kontext der Bewegung Fridays for Future) wird zunächst aus empirischer Perspektive der Frage nachgegangen, inwiefern die Schule ein Erprobungsraum für soziales und politisches Handeln sein kann. Im zweiten Teil des Workshops werden Rahmen- und Gelingensbedingungen für die Bildungspraxis vorgestellt und mit den Erfahrungen der Teilnehmenden abgeglichen. Dabei wird auch Bezug genommen auf erste Erkenntnisse aus dem Transferprojekt klima-aktiv.org

Durchgeführt wird der Workshop von

Dr. des. Steve Kenner

ausgebildeter Lehrer für Politik und Spanisch, derzeit geschäftsführendes Mitglied des Forschungszentrum Center for Inclusive Citizenship (CINC), wiss. Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie (IDD, beides Leibniz Universität Hannover), Landesvorsitzender der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) in Niedersachsen

 

15.15 –16.30 Uhr             2. Workshop-Runde

A) Der Beitrag des Faches Geographie am Gymnasium zur Bewahrung der Zukunftsfähigkeit der Erde

Das Schulfach Geographie zentriert ganz bewusst das Prinzip der Zukunftsorientierung und damit ein Handeln aus entstehender Zukunft heraus. Der Workshop fokussiert – am Beispiel „Das Klima, das wir wollen.“ –  den Wertmaßstab Nachhaltigkeit als ein (geographisches) Basiskonzept im Kontext von Lehr-Lernprozessen im und für den Geographieunterricht. Konkret wird dabei das erweiterte Nachhaltigkeitsviereck auf seine didaktische Relevanz hin befragt und als ein Planungs- und Reflexionswerkzeug bei der Gestaltung komplexer und mehrphasiger Lernaufgaben präsentiert und diskutiert.

Durchgeführt wird der Workshop von:

Karl Walter Hoffmann

Gymnasiallehrer für Geographie und Evangelische Religion, Seminarleiter am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien in Speyer, Vorsitzender des Verbandes deutscher Schulgeographen (VDSG e.V.).

B) Wider die alternativen Fakten zum Klimawandel! Ein Beitrag des Chemie- und Biologieunterrichts zur diskursiven Auseinandersetzung mit dem größten Menschheitsproblem des 21. Jahrhunderts

Wie lassen sich für die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden wissenschaftlichen Zusammenhänge zum Klimawandel so durchschaubar machen, dass Fake-News schneller erkannt und dass mögliche Handlungsoptionen deutlich werden? Es werden praxiserprobte Materialien und Methoden vorgestellt, die den Chemie- und Biologie-Unterricht betreffen und die den Bezug des Unterrichts zur Erfahrungswelt der Schüler steigern. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Anknüpfung der Thematik an die unterrichtliche Behandlung des chemischen Gleichgewichts in der Sekundarstufe II.

Durchgeführt wird der Workshop von:

Andreas Böhm

Peter-Jörres-Gymnasium Ahrweiler, Lehrer für Biologie und Chemie, Mitbegründer der Initiative “Lebensnaher Chemieunterricht” und

Gregor von Borstel

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bornheim, Lehrer für Chemie, Geschichte und Physik, Seminarausbilder Chemie am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Düren, Mitbegründer der Initiative „Lebensnaher Chemieunterricht“

C) Die schülerzentrierte fächerverbindende Gestaltung eines Projekttages zum Schlüsselproblem Klimawandel (Impulse für den Unterricht)

Der Klimawandel beschäftigt die junge Generation wie kaum ein anderes politisches Thema. Die Schule ist gefragt, einen Raum für die Auseinandersetzung mit Ursachen, Folgen und Handlungsmöglichkeiten im Kontext des Klimawandels zu schaffen. Im Workshop wollen wir uns der Frage nähern, wie diese Auseinandersetzung fächerübergreifend und mit Fokus auf die Interessen und Bedürfnisse von Schüler*innen gut gelingen kann. Wie kann das „allumfassende“ Thema Klimawandel Eingang in den Schulalltag finden? Auch für den Austausch über erfolgreiche Praxisbeispiele wird Gelegenheit sein.

Durchgeführt wird der Workshop von:

Annalena Stöger

Vorstandsmitglied des SV-Bildungswerks (Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung), Engagement-Botschafterin des Bundesnetzwerks  Bürgerschaftliches Engagement 2020 und

Sven Mohr

ehem. Vorstandsmitglied des SV-Bildungswerks und freiberuflicher Moderator

D) Klima-Aktiv. Politisches Handeln für Klimagerechtigkeit als Bildungserfahrung

Am Beispiel verschiedener Studien bspw. zum Sozialpraktikum, aber auch zur Rekonstruktion von Bildungsprozessen in politischer Selbstorganisation (bspw. im Kontext der Bewegung Fridays for Future) wird zunächst aus empirischer Perspektive der Frage nachgegangen, inwiefern die Schule ein Erprobungsraum für soziales und politisches Handeln sein kann. Im zweiten Teil des Workshops werden Rahmen- und Gelingensbedingungen für die Bildungspraxis vorgestellt und mit den Erfahrungen der Teilnehmenden abgeglichen. Dabei wird auch Bezug genommen auf erste Erkenntnisse aus dem Transferprojekt klima-aktiv.org

Durchgeführt wird der Workshop von

Dr. des. Steve Kenner

ausgebildeter Lehrer für Politik und Spanisch, derzeit geschäftsführendes Mitglied des Forschungszentrum Center for Inclusive Citizenship (CINC), wiss. Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie (IDD, beides Leibniz Universität Hannover), Landesvorsitzender der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) in Niedersachsen

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