DPhV Pressemitteilungen
Neuregelung der steuerlichen Absetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers verfassungswidrig!
DPhV sieht sich in seiner Rechtsauffassung bestätigt
Hamburger Volksentscheid:
Phantastischer Erfolg der Elterninitiative mit bundesweiter Signalwirkung
Meidinger regt deutschlandweites zehnjähriges Moratorium gegen weitere Struktureingriffe an!
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Philologenverband warnt Saar-CDU vor "bildungspolitischem Sündenfall" (12.10.2009)
Nach dem Votum der Grünen im Saarland für eine Jamaika-Koalition und nach den Meldungen über die bisherigen Sondierungsgespräche zwischen CDU und Grünen hat der DPhV-Bundesvorsitzende, Heinz-Peter Meidinger, die Union davor gewarnt, "im künftigen Koalitionsvertrag ihre schulpolitischen Grundsätze über Bord zu werfen und ihre bildungspolitische Seele an die Grünen zu verkaufen."
Meidinger prognostizierte einen massiven Vertrauensverlust für die Saar-CDU, sollte sie die von ihr selbst immer gelobte und mitgetragene Verfassungsgarantie für die Vielfalt der weiterführenden Schularten im Sekundarstufenbereich kippen. "Eine Landesverfassung darf nicht kurzerhand ohne vorherige intensive Diskussion zum Spielball und zur Verfügungsmasse von Koalitionsverhandlungen degradiert werden“, betonte der DPhV-Bundesvorsitzende. “Was soll der mündige Bürger von einer Partei halten, die als Verfechter eines gegliederten Schulwesens in die Wahlen gezogen ist und jetzt nach den Wahlen offenbar das Bildungsressort an eine Partei abtreten will, die sich die schrittweise Einführung einer Einheitsschule auf die Fahnen geschrieben hat?"
Es sei erstaunlich, wie schnell sich die CDU im Saarland von ihrem einstigen Lieblingsprojekt des verkürzten Gymnasiums zu verabschieden bereit sei, um den Machterhalt zu sichern.
Der DPhV-Chef richtete den dringenden Appell an CDU und FDP, ihr programmatisches Versprechen, die Gymnasien vollständig zu erhalten, auch nach den Wahlen einzuhalten und dem Saarland einen teuren Schulstrukturkampf zu ersparen, der mehr Schaden als Nutzen anrichtet. "Die verlängerte Grundschule hat in Berlin und Brandenburg weder zu besseren Leistungen noch zu mehr Bildungsgerechtigkeit geführt. Im Gegenteil: In beiden Bereichen finden sich diese Bundesländer am Ende der Ranglisten bei PISA wieder", sagte Meidinger.
Autor:Eva Hertzfeldt, presse(at)dphv.de
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Karlsruhe: Regelung zum häuslichen Arbeitszimmer verfassungswidrig!
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die bisherige Steuerregelung für Arbeitszimmer für verfassungswidrig erklärt. Die häuslichen Arbeitszimmer sollen künftig umfangreicher von der Steuer absetzbar sein. Die obersten Richter in Karlsruhe kippten damit das geltende Steuerrecht und forderten


